Mesa – Die andere Art, Arizona zu entdecken

Natürlich hat jeder, der sich für Arizona interessiert, schon von Tucson gehört und auch Phoenix ist keine Unbekannte. Aber Mesa? Mesa gehört (bislang) nicht zum Standardrepertoire einer Reise nach Arizona.

Natürlich hat jeder, der sich für Arizona interessiert, schon von Tucson gehört und auch Phoenix ist keine Unbekannte. Aber Mesa? Mesa gehört (bislang) nicht zum Standardrepertoire einer Reise nach Arizona.

Das sollte sich ändern. Denn die drittgrößte Stadt des Bundesstaates Arizona ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Schönheiten dieses Staates kennenzulernen. Ganz nebenbei hat Mesa aber auch selbst viel zu bieten. Ob historisch oder kulturell gesehen, ob zum Shoppen oder Ausgehen – Mesa macht Spaß, Mesa ist spannend, und Mesa und ist dabei so typisch amerikanisch, wie man es sich als Tourist nur wünschen kann.

Maricopa County und das Ballungsgebiet Phoenix

Die wirtschaftliche Stärke des Maricopa County ist gekennzeichnet von einer wahrhaft riesigen Ansammlung größerer und kleinerer Städte. 27 von ihnen bilden den Ballungsraum Phoenix, in dem Mesa die zweitstärkste Kraft ist. Die Stadt liegt nur knapp 30 Kilometer östlich von Phoenix, das als Landeshauptstadt von Arizona eine besondere Machtposition einnimmt. Phoenix ist als Ziel für einen Tagesausflug unbedingt geeignet und leicht zu erreichen.

Doch jetzt soll erst einmal Mesa im Mittelpunkt stehen. Bei einem ersten Rundgang wird auffallen, dass die Stadt kaum Wolkenkratzer hat. Stattdessen breitet sie sich mit ihren Gebäuden ganz gemütlich auf einem riesigen Areal aus – stets mit unverbautem Blick in den Himmel. Die flache Architektur ist für eine so junge Stadt wie Mesa ungewöhnlich. Aber hier muss mit Platz nicht geknausert werden und das zeigt sich im Stadtbild sehr deutlich. Gegründet wurde Mesa übrigens im Jahre 1878. Die Gründungsväter waren Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, die vielleicht besser als Mormonen bekannt sind.

Landkarte

Reise in die indianische Vergangenheit

Zuvor war das Gebiet zunächst von den Hohokams, später von den Apachen besiedelt. Ende des 19. Jahrhunderts unterwarf die Armee die Indianer und gab deren Land zur Besiedelung durch europäische Einwanderer frei. Ihr Geist ist aber bis heute vorhanden und viele Sehenswürdigkeiten erinnern an die Ureinwohner, an ihre Sitten und ihre Überzeugungen. Eine der wichtigsten ist das „Arizona Museum of Natural History“ (53 N. Macdonald, arizonamuseumofnaturalhistory.org). Das Museum ist auch dann unbedingt einen Besuch wert, wenn Kinder mit von der Partie sind.

In originalgetreu nachgebauten Hütten lässt sich anschaulich nachvollziehen, wie die Ureinwohner einst gelebt und gearbeitet haben. Hier werden Jagdwaffen gezeigt, hier kann man erleben, wie gekocht und wo die Vorräte untergebracht wurden. Selbstverständlich gibt die Ausstellung auch Aufschluss über die kunsthandwerklichen Fertigkeiten, für die die Indianer bis heute berühmt sind, wie etwa Webarbeiten, Schmuckherstellung und Keramik. Wer mag, intensiviert seine Eindrücke in weiteren Museen des Ballungsgebietes, z.B. im „Pueblo Grande Museum“ in Phoenix (4619 E. Washington Street, pueblogrande.org).

Mesa aktuell

Die Christmas Lights in Mesa sind jedes Jahr aufs Neue ein echter Hingucker.

Die Christmas Lights in Mesa sind jedes Jahr aufs Neue ein echter Hingucker.

Ganz im Hier und Jetzt bewegt sich der Besucher dagegen im Mesa Arts Center. Hier gibt es zwar auch Ausstellungen zu sehen, aber das kreative Herz des Centers schlägt für die „performing arts“, also für die darstellenden Künste. Das ganze Jahr über, stehen hier Konzerte und Theateraufführungen auf dem Programm. Die Künstler, die hier zu sehen und zu hören sind, haben übrigens in aller Regel internationales Niveau. Das Spektrum der Veranstaltungen reicht von Pop und Jazz über Shakespeare und moderne Autoren bis hin zu Oper und klassischen Orchesterdarbietungen. Übrigens, die Künstler, die hier auftreten, haben allesamt internationalen Rang und Namen. Ein Blick ins Programm lohnt sich also auf jeden Fall – vielleicht gibt gerade ihr Lieblingssänger ein Konzert.

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Raus in die atemberaubende Natur

Rund um Mesa gibt es einfach alles, was Naturliebhaber und Fans von Outdoor-Aktivitäten lieben und brauchen. Berge, Wasser, Wüste – Sie haben die Wahl. Und Sie wählen auch, auf welche Art Sie dieses Naturparadies entdecken wollen. Wer mit der ganzen Familie unterwegs ist, für den sind vielleicht Wander- oder Fahrradtouren im Usery Mountain Regional Park das Richtige. Oder Sie reiten im Lost Dutchman State Park. Oder Sie erkunden Flora und Fauna im Tonto National Forest. All diese Ziele sind binnen kürzester Zeit erreichbar und lassen die Zivilisation der nahen Städte ganz schnell vergessen. Wer es etwas wilder mag, der kann auch Kajaktouren oder Wasserskiausflüge unternehmen. Ebenfalls ein großes Thema in und um Mesa ist das Golfen. Das Angebot an Plätzen wird begeistern.

Mesa mit Kindern

Amerika hat ein Herz für Kinder. Jungen Reisenden wird es hier deshalb auch nie langweilig. Dafür sorgen Vergnügungsparks und speziell für Kinder und Jugendliche konzipierte Museen und Attraktionen. In Mesa locken unter anderem eine Geisterstadt aus den Zeiten des Goldrausches sowie das renommierte „i.d.e.a. Museum“ (150 W Pepper Pl, ideamuseum.org), das auch Erwachsene in seinen Bann zieht.

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