Wall Street – Kleine Straße mit großer Macht

Wall Street. Jeder, der sich auch nur ein winzig kleines bisschen für Geld, Aktien, für Politik oder Finanzen interessiert, horcht bei diesem Namen auf.

Wall Street. Jeder, der sich auch nur ein winzig kleines bisschen für Geld, Aktien, für Politik oder Finanzen interessiert, horcht bei diesem Namen auf.

Die beiden Wörter stehen nicht einfach nur für irgendeine Straße irgendwo in den USA. Die Wall Street ist das Herz der internationalen Finanzwelt schlechthin und ganz nebenbei der Sitz der New York Stock Exchange, der größten und wichtigsten Börse in der Welt. Während die physische Wall Street in New York nur gerade Mal einen Kilometer lang ist, kann die Wall Street im übertragenen Sinne die ganze Welt beglücken oder erschüttern. Denn der vergleichsweise harmlose Straßenname ist auch ein Synonym für die US-amerikanische Finanzindustrie insgesamt. Die kann, je nachdem, ob an der Börse die Bullen oder die Bären regieren, die Wirtschaft auf dem gesamten Globus mehr als nachhaltig beeinflussen.

Am Anfang war Peter Stuyvesant – womit aber nicht die Zigarette gemeint ist

Freilich, als 1647 die Niederländer beschlossen, in einer ihrer Kolonien in der Neuen Welt für etwas mehr Sicherheit und Ordnung zu sorgen, da war weder von Amerika noch einer US-Finanzindustrie die Rede. „New Amsterdam“, wie New York damals noch hieß, sollte vor den Überfällen der Indianer geschützt werden, die als Ureinwohner des Landes mit den neuen Herren aus Übersee verständlicherweise nicht immer einverstanden waren. Peter Stuyvesant war damals der holländische Gouverneur des späteren Manhattans und bekam diese Aufgabe zugewiesen. Er ließ also einen Wall aufschütten und hielt die Rothäute damit auch in der Tat in Schach. Später wurde entlang des Walls eine Straße gebaut, die folgerichtig „Wall Street“ genannt wurde. Der Name blieb auch, als die Niederländer später den Engländern das kleine, ihrer Meinung nach unbedeutende Stück Land überließen. Gut denkbar, dass der eine oder andere das später bereut hat!

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Wall Street – in jeder Beziehung und immer mitten drin im Geschehen

Der sogenannte 'Charging Bull' im Bowling-Green-Park nahe der Wall Street steht als Zeichen für den Optimismus der Börse.

Der sogenannte ‚Charging Bull‘ im Bowling-Green-Park nahe der Wall Street steht als Zeichen für den Optimismus der Börse.

Heute hat jede Bank, die etwas auf sich hält, in der Wall Street ein Büro. Selbst an Tagen, in denen weder die Geldinstitute noch die Börse geöffnet haben, wimmelt es in der Wall Street von Besuchern. Dann gehört der kleine Straßenzug mit der großen Bedeutung ganz den Touristen, die am liebsten vor der Börse posieren. Aber auch die große Plastik eines Bullen, die ganz in der Nähe des Börsengebäudes steht, ist ein beliebtes Fotomotiv. Für Börsianer symbolisiert der Bulle steigende Kurse. Sein Gegenspieler, der Bär, steht dafür für fallende Kurse. Eine solche Statue sucht man freilich an der Wall Street vergeblich.

Die Wall Street ist nur wenige Gehminuten vom One World Trade Center entfernt, zu dem auch das große Memorial gehört, das an die Opfer des Terroranschlags vom 11. September erinnert. Inzwischen können Besucher in einem gläsernen Aufzug in die Aussichtsplattform des One World Trade Centers fahren und von dort aus eine wirklich atemberaubende Aussicht über Manhattan und natürlich auch die Wall Street genießen. Wer von der Wall Street aus in die andere Richtung geht, ist in ebenfalls nur wenigen Minuten an den Anlegern, von denen aus die Schiffe zur Freiheitsstatue ablegen.

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