Indianapolis – Amerika für die ganze Familie

Was man als Tourist von einer Stadt erwarten kann, das zeigt sich oft daran, wie das Reiseziel im eigenen Land angenommen wird. Indianapolis hat sich in den letzten Jahren zu einer beliebten Stadt für US-Familien gemausert. Ein Wunder ist das nicht.

Was man als Tourist von einer Stadt erwarten kann, das zeigt sich oft daran, wie das Reiseziel im eigenen Land angenommen wird. Indianapolis hat sich in den letzten Jahren zu einer beliebten Stadt für US-Familien gemausert. Ein Wunder ist das nicht.

Die Hauptstadt von Indiana hat vieles zu bieten, was auch Kindern und Jugendlichen Spaß macht – von den Attraktionen für erwachsene Reisende ganz zu schweigen.

Indianapolis ganz entspannt „open air“ genießen

Ja, Indianapolis ist mit seinen circa 830.000 Einwohnern eine turbulente Großstadt. Und ja, in Indianapolis regieren die Autos – sowohl als Wirtschaftsfaktor als auch wegen der legendären Autorennen, die hier ausgetragen wurden und werden. Doch parallel dazu gibt es auch ein entspanntes, ganz und gar naturverbundenes Indianapolis, das zu entdecken sich lohnt. Auf den Gast wartet gleich eine ganze Fülle von Parks und großen Gärten, in denen man mühelos einen ganzen Tag verbringen kann.

Hier nur eine kleine Auswahl davon: Ein echtes Muss, vor allem mit Kindern, ist der Zoo von Indianapolis. Dank seiner zentralen Lage lässt er sich von jedem Hotel aus bestens erreichen. Hier lassen sich nicht nur wilde Tiere wie Elefanten, Nashörner und Giraffen bestaunen, sondern es gibt auch so possierliche Bewohner wie etwa Delfine.

Wenn die lieben Kleinen mal Bewegung brauchen, dann sei allen Eltern der Fort Harrison Park ans Herz gelegt. In diesem riesigen Areal gibt es nicht nur ein tolles, weitläufiges Radwegenetz, sondern auch viele Spielplätze und Spielzonen, die ausgesprochen kindgerecht ausgestattet sind. Die Picknickplätze sorgen dafür, dass die Urlaubskasse nicht allzu sehr strapaziert wird. Selbst die meisten Väter dürften hier voll auf ihre Kosten kommen. Ein Teil des Parks wird nämlich als Truppenübungsplatz genutzt und darf besichtigt werden. Der absolute Höhepunkt für Aktivitäten an der frischen Luft aber dürfte der tropische Park mit dem schönen Namen „Schmetterlingsparadies“ sein. Hier sind im wahrsten Sinne des Wortes Hunderte von ungewöhnlichen Falterarten zu Hause. Zudem kann man jede Menge kleine Vogelarten beobachten, die es sonst nur in tropischen Gefilden zu sehen gibt. Das Gelände ist sehr weitläufig. Großzügig angelegte und gemütliche Picknickplätze ermöglichen jedoch Ruhepausen. Also bitte nicht vergessen, ein paar Sandwiches einzupacken!

Landkarte

Architektonische Highlights und ein reges Kulturleben

Das Soldiers' and Sailors' Monument in Indianapolis ist ein Kriegerdenkmal. Es soll an die Söhne Indianas erinnern, die von der Unabhängigkeitserklärung 1776 bis zum Ende des amerikanischen Bürgerkriegs, 1865 gefallen sind.

Das Soldiers‘ and Sailors‘ Monument in Indianapolis ist ein Kriegerdenkmal. Es soll an die Söhne Indianas erinnern, die von der Unabhängigkeitserklärung 1776 bis zum Ende des amerikanischen Bürgerkriegs, 1865 gefallen sind.

Kultur mag nicht unbedingt das erste sein, was einem Besucher zu Indianapolis einfällt. Das ist allerdings schade, denn die Stadt hat jede Menge davon zu bieten. Nicht zuletzt deshalb ist sie auch ein beliebter Austragungsort für viele Messen, Ausstellungen und andere nationale Events. Dazu kommt noch eine Vielzahl an Festivals, die die Stadt selber organisiert. Langeweile wird also in Indianapolis garantiert nicht aufkommen. Eines der imposantesten Gebäude, das gleichzeitig auch ein architektonisches Juwel darstellt, ist das Kapitol des Bundesstaates Indiana. Es ist vor nicht allzu langer Zeit von Grund auf renoviert worden und strahlt jetzt mit seinen Anklängen an die Renaissance eine ganz besondere Würde aus. Der Eintritt zum Kapitol ist frei, wie übrigens auch der zu den meisten anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Das Kunstzentrum von Indianapolis verdient seinen Namen. Unter seinem Dach versammeln sich nämlich knapp 20 Ateliers und Ausstellungshallen, Konzertsäle und eine Bibliothek. Wer Überraschungen liebt, besucht das Zentrum aufs Geratewohl – es ist garantiert etwas los dort. Alle anderen können sich natürlich bei der Touristeninfo über das Programm informieren.

Hotels, Apartments und Ferienwohnungen

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Familien „müssen“ ins Kindermuseum!

Ebenfalls unbedingt empfehlenswert ist die Schottische Ritus Kathedrale, in denen neben Konzerten und Ausstellungen auch ein erheblicher Teil des offiziellen Lebens in Indianapolis stattfindet. Empfänge und Festessen sind hier an der Tagesordnung. Wie gut es sich auch schon in der Vergangenheit in der Stadt leben ließ, das kann der Gast in der Privatvilla von Benjamin Harrison nachvollziehen. Das einstige Wohnhaus ist inzwischen ein Museum und begeistert mit seiner eleganten Einrichtung und dem prunkvollen Ballsaal.

Noch einmal zurück zu den Familien: Für sie sollte der Besuch des Kindermuseums „Pflicht“ sein. Es zählt zu den größten seiner Art auf der ganzen Welt und präsentiert Facetten der Kunst, der Geschichte und der Naturwissenschaften auf leicht verständliche Art. Ganz im Sinne der Besucher gibt es darüber hinaus aber auch Klettermöglichkeiten, ein Planetarium und einen typisch amerikanischen Vergnügungspark. Wenn die Eltern nach so viel Kinderspaß dann abends mal etwas für sich selbst tun wollen, ist auch das kein Problem. Indianapolis hat einen hervorragenden Ruf sowohl für seine Gastronomie als auch für sein Nachtleben.

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