Columbus – eine Entdeckungstour lohnt sich

Die flächenmäßig größte Stadt des US-Bundesstaates Ohio ist gleichzeitig auch seine Hauptstadt. Columbus wurde einst nach dem Entdecker Amerikas benannt – heute ist es die Stadt wert, gründlich erforscht und erkundet zu werden.

Die flächenmäßig größte Stadt des US-Bundesstaates Ohio ist gleichzeitig auch seine Hauptstadt. Columbus wurde einst nach dem Entdecker Amerikas benannt – heute ist es die Stadt wert, gründlich erforscht und erkundet zu werden.

Columbus hat nämlich einiges zu bieten, was es in vergleichbaren US-Metropolen nicht zu sehen gibt. Nicht wenig davon hat übrigens mit good old Germany zu tun.

Deutsches Viertel, Schiller-Park und Oktoberfest

Im frühen bis mittleren 19. Jahrhundert zog es viele Deutsche über den „großen Teich“, um in den aufstrebenden Vereinigten Staaten von Amerika ihr Glück zu suchen. Viele haben es gefunden, zum Beispiel in Columbus. Die Bevölkerung dort bestand zeitweise bis zu einem Drittel aus deutschen Einwanderern. Diese Zahlen haben inzwischen zwar deutlich verändert, das „German Village“ aber ist geblieben. Bis heute taucht man hier nicht nur in die Vergangenheit ein, sondern lebt und erlebt deutsches Kulturerbe und deutschen Lebensstil höchst lebendig. Ob Geschäfte oder Restaurants, ob nach deutschem Reinheitsgebot gebrautes Bier oder Wurstspezialitäten, viel „deutscher“ als in diesem historischen Viertel kann es in den USA nicht werden. Das gilt auch für den romantischen Park, der nach dem deutschen Dichter Friedrich von Schiller benannt worden ist. Die Statue, die den Besucher am Eingang begrüßt, ist die Kopie einer Schiller-Statue, deren Original in München steht. Apropos München. Wenn es um deutsche Bräuche geht, dann darf das Oktoberfest nicht fehlen. Auch in Columbus dient es jeden Herbst wieder dazu, saftige Haxn zuzubereiten und Bierkrüge stemmen zu dürfen.

Landkarte

Freundlich und entspannt

Columbus hat einiges zu bieten, was es in vergleichbaren US-Metropolen nicht zu sehen gibt. Nicht wenig davon hat übrigens mit good old Germany zu tun.

Columbus hat einiges zu bieten, was es in vergleichbaren US-Metropolen nicht zu sehen gibt. Nicht wenig davon hat übrigens mit good old Germany zu tun.

Wer in Columbus nach Superlativen sucht, der wird es nicht ganz leicht haben. In dieser Stadt geht es nicht um „höher, schöner, weiter“. Das gilt übrigens für ganz Ohio. Man hat mehr von diesem Land, wenn man es als Paradebeispiel für die Lebensart des Mittleren Westens begreift. In Columbus sind die Menschen freundlich, sie sind entspannt und genießen das Leben. Dafür brauchen sie weder die tiefste Schlucht noch das wildeste Wasser. Ihnen „reichen“ attraktive Freizeitangebote sowohl in- als auch Outdoor, die sie bei einem angenehmen Klima ausgiebig nutzen können. Columbus hat deutlich definierte Jahreszeiten. Die Sommer sind warm bis heiß und manchmal etwas schwül; im Winter ist es kalt und kann leichte Schneefälle geben. Extreme Wetterbedingungen sind die absolute Ausnahme.

Gute Voraussetzungen, um die exzellente Gastronomie der Stadt in Ruhe genießen zu können. In Columbus soll es die größte Auswahl an Eissalons in den ganzen USA geben (das ist doch mal ein Superlativ!) und die Restaurantszene allein ist eine Reise wert. Dass man in Columbus sehr gut leben und arbeiten kann, hat sich in Amerika inzwischen weit herumgesprochen. Die Stadt erfreut sich im Inland großer Popularität und verbucht Jahr für Jahr deutlich mehr Zuzüge als Menschen, die die Stadt verlassen. Das liegt nicht zuletzt an den vielen Studenten, die sich hier an der Ohio State University auf ihr Berufsleben vorbereiten. Die Uni sorgt übrigens für einen weiteren Superlativ: Sie verfügt über den größten Campus in ganz Amerika.

Kunst, Kunstgewerbe und Natur – was machen wir heute?

Columbus verfügt über eine rege Kulturszene, die sich dem Touristen in diversen Galerien, Museen und auch in den zahlreichen öffentlichen Parks offenbart. Einer der interessantesten von ihnen ist der „Topiary Park“ (480 East Town Street). Natur und Kunst gehen hier eine ungewöhnliche Verbindung ein. Bäume und Büsche wurden so gekonnt beschnitten und geformt, dass sie ein Gemälde nachstellen. Quasi dreidimensional durchschreitet der Besucher dort das Bild „Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte“ des französischen Neo-Impressionisten Georges Seurat. Wer das richtig genießen möchte, der sollte sich das Bild vorher unbedingt genauer anschauen. Ganz und gar unvorbereitet darf man dagegen das „Ohio Craft Museum“ besuchen, das an der Fifth Avenue liegt. Hier gibt es neben der permanenten auch ständig wechselnde Ausstellungen. Sie decken kunsthandwerkliche Traditionen ebenso ab wie neueste Designentwicklungen. Ein interessanter Schwerpunkt sind die – typisch amerikanischen – Quiltarbeiten.

Zeit für Kinder

Wer mit der Familie unterwegs ist, der muss ab und an etwas einplanen, das vor allem den lieben Kleinen gerecht wird. In Columbus ist das völlig unproblematisch. Es gibt eine ganze Reihe von Attraktionen, die Kinder und Jugendliche begeistern wird. Die Liste fängt bei einem Zoo mit angegliedertem Aquarium an und hört bei einem Wasserfreizeitpark (Fort Rapids Indoor Water Park) noch lange nicht auf.

Hotels, Apartments und Ferienwohnungen

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