Raleigh – Ein Ort für kluge Köpfe

Die Hauptstadt des US-Bundesstaates North Carolina ist eine junge Stadt. Selbst Sir Walter Raleigh, der ihr den Namen gegeben hat, war schon knapp 200 Jahre unter der Erde, als der Ort gegründet wurde.

Archäologische Grabungsstätten darf man in Raleigh nicht erwarten. Die Hauptstadt des US-Bundesstaates North Carolina ist eine junge Stadt. Selbst Sir Walter Raleigh, der ihr den Namen gegeben hat, war schon knapp 200 Jahre unter der Erde, als der Ort gegründet wurde.

Man brauchte eine neue Hauptstadt für North Carolina und einen Verwaltungssitz für Wake County; so schlicht und pragmatisch waren damals in den Pioniertagen der Vereinigten Staaten die Argumente für Neugründungen. Immerhin, wenigstens die Namensgebung hatte einen romantischen Anklang. Eine von Sir Walter Raleigh finanzierte und gesteuerte Expedition – er war allerdings nicht persönlich dabei, sondern leitete das Unternehmen von London aus – hatte im späten 16. Jahrhundert zur Entdeckung der Küste von North Carolina geführt.

Sein Abenteuergeist scheint sich bis heute auf die Stadt und ihre Bewohner auszuwirken. Raleigh ist in den USA ein Mekka für innovative Unternehmen und investiert viel in Bildung und Ausbildung. Entsprechend jung, klug und ambitioniert sind die Menschen, die hier leben. Das merkt man der Stadt selbst bei einem Kurzbesuch an. Sie hat eine offene, lebensbejahende Atmosphäre, in den vielen Bars, Cafés, Restaurants und Kneipen wird gern gelacht und diskutiert – gern auch mit Fremden. Die kulturelle Szene ist ausgesprochen vielfältig und allein schon einen Besuch wert. Es gibt zwar nicht viele historische Stätten, aber die wenigen, die man hat, werden gepflegt und gehegt und halten von ihrem Unterhaltungs- und Informationsstandard her gesehen jedem internationalen Maßstab stand.

Raleigh kommt selten allein

Heute beherbergt das „North Carolina State Capitol“ nur noch die Büros des Gouverneurs und des Vizegouverneurs.

Heute beherbergt das „North Carolina State Capitol“ nur noch die Büros des Gouverneurs und des Vizegouverneurs.

Wer das Herz von North Carolina sucht, der wird ein Dreieck finden. „The Triangle“, das ist der offizielle Spitzname für den Städteverbund von Raleigh, Durham, Cary und Chapel Hill. Sie haben ihre Forschungs- und Ausbildungskapazitäten gebündelt und damit eine höchst attraktive Region für junge, zukunftsorientierte Unternehmen geschaffen. Der Oberbegriff Technologie umfasst dabei auch Biotechnologie und Unternehmen aus der Pharmabranche. In diesen Bereichen wird Geld verdient. Wer hier arbeitet, der will auch gepflegt und auf hohem Niveau Geld ausgeben können. Entsprechend ist Raleigh ein sehr gutes Pflaster zum Shoppen, zum Ausgehen und für das Nachtleben. Aber keine Bange, das bedeutet nicht, dass alles luxuriös, teuer und unerschwinglich ist. In Raleigh und im „Triangle“ insgesamt leben schließlich auch viele Studenten und Berufsanfänger. Auch auf ihren Geldbeutel sind die Angebote der Stadt zugeschnitten – aber immer auf dem bestmöglichen Niveau.

Landkarte

Geschichte leicht gemacht

Es macht Spaß, sich in Raleigh mit der noch jungen Geschichte der Stadt zu beschäftigen. Warum? Weil die Gebäude, die besichtigt werden können, in wunderschöne Parks eingebettet sind. Dort kann ganz nebenbei ein toller Spaziergang eingeplant werden, man kann spielen und natürlich immer auch irgendwo etwas essen und trinken. Ein gutes Beispiel dafür ist der „Mordecai Historic Park“, in dem sich auch das Geburtshaus von Präsident Andrew Johnson befindet. Johnson war der 17. Präsident der USA und von 1865 bis 1869 im Amt. In seinem Geburtshaus lebten insgesamt fünf Generationen seiner Familie: Das Haus gibt bis heute einen lebendigen Eindruck davon, wie der Alltag betuchter Bürger damals ausgesehen hat.

In der sogenannten „Village Street“ gibt es noch weitere einer historische Touristenattraktionen- allesamt unterhaltsam und leicht zugänglich. Diesen Park kann man unbedenklich auch mit Kindern besuchen. Weitere Tipps sind das „North Carolina State Capitol“, eines der eindrucksvollsten alten Gebäude der Stadt und ehemaliger Sitz des Regierungschefs sowie „The Historic Oak View County Park“. Hier geht es höchst anschaulich um das Landleben im 19. Jahrhundert, angefangen mit dem Wohnhaus des Großgrundbesitzers über eine Pekannuss-Plantage bis hin zu einem Gin-Museum.

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Kultur an jeder Ecke und auf allen Ebenen

Das Kulturleben in Raleigh braucht keine Vergleiche zu scheuen. Es gibt sowohl eine große Anzahl staatlicher als auch privater Museen und Galerien. Dazu gesellen sich noch jede Menge Theater vom Konzerthall bis hin zur Kleinkunstbühne. Soll dann noch das Nachtleben mit seinen Livemusic-Bars dazu gezählt werden, dann reicht selbst der längste Urlaub nicht aus, um die kulturelle Szene in allen Einzelheiten zu erfassen. Zwei Museen, die man auf keinen Fall verpassen sollte, sind das North Carolina Museum of History und das North Carolina Museum of Art. Im Historischen Museum gibt es neben Exponaten aus der Stadt- und Landesgeschichte (Kostüme, Möbel, Dokumente etc.) auch geschichtlich relevante Ausstellungsstücke aus dem alten Ägypten sowie aus Europa und Asien zu sehen. Das Kunstmuseum hat nicht nur Werke von Meistern wie Rubens, Van Dyck und Monet zu bieten, sondern stellt auch amerikanische und afrikanische Künstler aus. Diverse wechselnde Ausstellungen sorgen darüber hinaus für stetige Abwechslung und neue Highlights. Ein Tipp für Reisende mit Kindern ist das „Marbles Kids Museum“. Hier haben die Kleinen nicht nur viel zum Stauen und zum Schauen, sondern können auch interaktiv mitmachen. Langeweile ist in diesem Museum ein Fremdwort.

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