Geld in den USA – Mit dem US-Dollar wird gezahlt

Das Zahlungsmittel in den USA ist der (US-) Dollar ($), den es als Münzen und Banknoten gibt.

Das Zahlungsmittel in den USA ist der (US-) Dollar ($), den es als Münzen und Banknoten gibt. Banknoten (bills) werden auf Grund ihres Aussehens “greenbacks” genannt. Das Aussehen ist leider einheitlich, d.h. alle Dollar-Noten sind gleich groß und von gleicher grünlicher Farbe, lediglich der Wert ist unterschiedlich.

Banknoten

Die Verwechslungsgefahr ist wegen der einheitlichen Größe und der gleichen Farbigkeit groß. Es gibt 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100 $-Noten. Die 2-$-Noten sind allerdings sehr selten anzutreffen und eher ein Sammlerobjekt. Seit März 2006 gibt es neue 10-Dollar-Noten, bereits seit 2003 bzw. 2004 auch neue 20- und 50-Dollar-Noten. Die neuen Währungsdesings sollen fälschungssicher sein. Sie enthalten Wasserzeichen, einen Sicherheitsfaden und eine sich verändernde Farbe der Ziffern in der rechten unteren Ecke.

Die alten Dollarnoten behalten daneben ihre Gültigkeit und müssen nicht getauscht werden. Alle seit 1861 in den USA ausgegebenen Formen des Papiergeldes können noch heute zum vollen Wert eingelöst werden. Amerikanische Noten werden weder eingezogen noch abgewertet. Die für Noten- und Münzdruck zuständige Behörde, das Bureau of Engraving and Printing, hat in mehreren Sprachen Informationsunterlagen zu den neuen Noten herausgebracht.

Der Dollar ist das Zahlungsmittel weltweit, insbesondere auch in Ländern mit weicher Währung. Entsprechend hoch ist die Fälschungsgefahr. Generell empfohlen sei, Banknoten maximal bis zur 20 – $ – Größe bei sich zu führen. Es ist schwer, Dollarnoten mit höherem Wert in den USA zur Bezahlung einzusetzen, da die Händler, Restaurantbesitzer usw. Fälschungen fürchten. Die ersten Banknoten gab es in den USA bereits 1775, dem Jahr der Unabhängigkeitserklärung. Dieses Papiergeld war in der breiten Bevölkerung allerdings wenig populär. Erst etwa einhundert Jahre später druckte die amerikanische Notenbank Federal Reserve die schwarzgrünen Scheine als gesetzliche Zahlungsmittel. Das Aussehen ist vorgeschrieben: Die Vorderseite zeigt eine berühmte Persönlichkeit, die Rückseite Symbole oder Gebäude.

Exkurs: Auf der 10-Dollar-Note befindet sich das Bildnis von Alexander Hamilton, der in einem Duell von Vizepräsident Aaron Burr erschossen wurde. Alexander Hamilton (1755 – 1804) war einer der Helden der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung und einer der führenden Gestalter der neuen amerikanischen Regierung nach Erlangung der Unabhängigkeit. Er war die rechte Hand General Washingtons und bestimmte wesentliche Teile der Wirtschaftspolitik des neuen Staates. Als illegitimer Sohn eines jamaikanischen Pflanzers stand er dem privilegierten Aaron Burr Zeit seines Lebens skeptisch gegenüber. In der Präsidentschaftswahl von 1800 gab sein Einfluss den Ausschlag dafür, dass Thomas Jefferson Präsident und Aaron Burr „nur“ Vizepräsident der USA wurden.

Die Ein-Dollar-Note ist eine der viele prestigeträchtigen Scheine des US-Dollars. Das Aussehen der Scheine ist vorgeschrieben: Die Vorderseite zeigt eine berühmte Person, die Rückseite Gebäude oder Symbole.

Die Ein-Dollar-Note ist eine der viele prestigeträchtigen Scheine des US-Dollars. Das Aussehen der Scheine ist vorgeschrieben: Die Vorderseite zeigt eine berühmte Person, die Rückseite Gebäude oder Symbole.

Aaron Burr (1756 – 1836) diente als Kolonel in der Kontinentalarmee und für kurze Zeit auch direkt bei General Washington. Ihm waren die politischen Ambitionen Hamiltons suspekt, ebenso wie dessen Vorliebe für verheiratete Frauen der New Yorker High Society. Die Rivalität der beiden Männer steigerte sich von Jahr zu Jahr bis schließlich im Juli 1804 Burr Hamilton zu einem Duell forderte. Dieses fand am 11. Juli 1804 in Weehawken, New Jersey statt. Hamilton wurde tödlich verletzt und starb am darauf folgenden Tag. Weitere Einzelheiten zu den Biografien der beiden Männer finden Sie bei Wikipedia: Alexander Hamilton, Aaron Burr.

Der „bekannteste Kopf auf den Dollar-Noten“ ist der von George Washington. Die Ein-Dollar-Note mit dem Bild des ersten US-Präsidenten prägt das Selbstverständnis der USA als eine unabhängige, freiheitliche und marktwirtschaftlich orientierte Nation. Der Gründungsvater der Vereinigten Staaten blickt seit 1935 von der Vorderseite des Geldscheins. Im Unabhängigkeitskrieg gegen Großbritannien führte George Washington (1732 – 1797) den Oberbefehl über die amerikanischen Truppen. 1787 wurde er zunächst Präsident des Verfassungskonvents von Philadelphia, 1789 wählten ihn die Amerikaner zum ersten Staatspräsidenten. Acht Jahre lang hatte er dieses Amt inne. Einzelheiten zu George Washington auf der Wikipedia-Internetseite.

Die „teuersten Plätze auf den Dollar-Noten“ bekamen der 18. US-Präsident Ulysses S. Grant auf dem 50-Dollar-Schein und der amerikanische Erfolgsunternehmer Benjamin Franklin (1706 – 1790) auf dem 100-Dollar-Schein.

Münzen

Als Münzen (coins) gibt es: 1 Cent (Penny), 5 Cent (Nickel), 10 Cent (Dime), 25 Cent (Quarter), 50 Cent (half Dollar, 1 Dollar (Dollar). Abbildungen der Münzen finden Sie ebenfalls auf Wikipedia.

Hohe praktische Bedeutung haben die Quarter, die für alle Automaten, zum Telefonieren usw. gebraucht werden. Es empfiehlt sich, hiervon immer einen gewissen Vorrat bei sich zu führen. Verbreitet sind folgende Schreibweisen für Geldbeträge: Ein Dollar – $1.00, Achtundfünfzig Cents – $.58 oder 58 ¢, Ein Dollar achtundfünfzig Cents – $1.58.

Wechselkurse und Währungstausch

Die aktuellen Wechselkurse kann man auf diesen Homepages in Erfahrung bringen: www.xe.com und www.oanda.com.

Europäische Währungen werden generell nur bei Banken im Wege des Umtauschs genommen und auch hier ist nicht jede Bank in der Lage, dies durchzuführen (amerikanische Angestellte sind in der Regel “Angelernte” und haben keine umfassende Berufsausbildung wie wir sie kennen; wer Erfahrungen mit den jetzt bei uns aufkommenden Call Centers hat, kann dies schnell nachempfinden). Wer Bargeld tauschen muss, kann dies bei den Wechselstuben der internationalen Flughäfen erledigen oder international tätige Banken in einer Großstadt aufsuchen. Man muss jedoch mit teilweise hohen Gebühren und einem abweichenden Wechselkurs rechnen. Wenn man internationale Überweisungen zum tatsächlichen Wechselkurs der Devisenmärkte tätigen möchte, lohnt es sich TransferWise zu benutzen. Das britische Startup wurde 2011 von den Machern von Skype gegründet und erspart seinen Kunden mittlerweile über $30 Millionen an Bankgebühren jeden Monat.

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