Wichita – Ein Reiseziel (nicht nur) für Flugzeugfans

Mit über 380.000 Einwohnern ist Wichita die größte Stadt des US-Bundesstaates Kansas. Nachdem dort 1914 das Erdöl entdeckt wurde, entwickelte sich Wichita zu einer wohlhabenden Stadt.

Mit über 380.000 Einwohnern ist Wichita die größte Stadt des US-Bundesstaates Kansas. Nachdem dort 1914 das Erdöl entdeckt wurde, entwickelte sich Wichita zu einer wohlhabenden Stadt.

Kansas ist ein Bundesstaat der USA, der als typisch amerikanisch gilt. Prärien, Berge, Männer mit Cowboyhüten und Stiefeln, Pferde und abends jede Menge Bourbon und Musik. Dass es daneben auch ein urbanes Leben gibt, das beweisen natürlich die großen Städte. Zusammen mit seinen Nachbarn gilt Kansas City als das größte Ballungsgebiet. Allerdings liegt der größte Teil dieser Stadt in einem anderen Staat. Also auf nach Wichita, der tatsächlich die Bezeichnung „größte Stadt im Staate Kansas“ gebührt. Wer auf der Suche nach dem Herzen der USA ist, wer sich fürs Fliegen und für Flugzeuge interessiert, wer hohe Temperaturen liebt und wer gern Outdoor-Aktivitäten unternimmt, der ist in Wichita goldrichtig. Außerdem ist Wichita, dank der Entdeckung des Erdöls im Jahre 1914, eine wohlhabende Stadt.

Auf in die Hauptstadt der Fliegerei

Als Luftfahrt-Hauptstadt der Welt oder im Original „Air Capital of the World“ darf Wichita sich ganz offiziell im Zweitnamen bezeichnen. Hintergrund dafür ist die Tatsache, dass die Industriestadt Standort für diverse große Unternehmen der Luftfahrtindustrie ist. Für die Einheimischen bedeutet das Arbeitsplätze und gute Einkommen. Für Besucher der Stadt mag dagegen das „Kansas Aviation Museum“ von größerem Interesse sein. Das Museum ist auf dem Gelände eines echten ehemaligen Flughafens aus den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstanden. Alles wirkt, als sei hier nach wie vor Flugbetrieb; die Maschinen und Motoren sind entsprechend angeordnet und diskret beschriftet. Eine gekonnte Geräuschkulisse verstärkt diesen Eindruck und selbst die Luft ist immer ein wenig stickig – ganz so, wie es zu den einstigen Blütezeiten der Anlage gewesen wäre. Für die Illusion ist das perfekt, den Körper aber kann das auch herausfordern. Vor allem, wenn es draußen richtig heiß ist, sollte man sich für den Museumsbesuch mit Wasser bevorraten. Wer Kinder mitnimmt, richte sich bitte darauf ein, dass sie eventuell schnell nörgelig werden.

Landkarte

Temperaturen, die es in sich haben

Viele Menschen legen im Urlaub Wert auf „Sonnengarantie“. Die können sie in Wichita haben. In den Sommermonaten Juni, Juli und August erreichen die Temperaturen tagsüber mühelos 30 Grad Celsius – und mehr. Auch der September ist mit Temperaturen von rund 27 Grad Celsius tagsüber noch kuschelig warm. In der Hauptreisezeit fällt zwar auch der meiste Niederschlag, doch das ist in Wichita relativ. Der nasseste Monat ist der Juni; er hat durchschnittlich sieben Regentage. Im Juli regnet es dann schon nur noch an fünf Tagen, August und September schlagen mit jeweils sechs Regentagen zu Buche. Wenn im Urlaub mildere Temperaturen gewünscht sind, dann bieten sich der Mai sowie der Oktober als beste Reisezeit an.

Parks für große und kleine Touristen

Der „Keeper of the Plains“ ist das Wahrzeichen der Stadt Wichita. Die 13,40 Meter hohe Skulptur befindet sich am Zusammenfluss des „Arkansas River“ und des „Little Arkansas River“.

Der „Keeper of the Plains“ ist das Wahrzeichen der Stadt Wichita. Die 13,40 Meter hohe Skulptur befindet sich am Zusammenfluss des „Arkansas River“ und des „Little Arkansas River“.

Nicht nur die Besucher der Stadt lieben den „Sedgwick County Zoo“. Auch für viele Einheimische ist er ein populäres Ausflugsziel. In der großzügigen Anlage haben exotische Tiere ein Zuhause gefunden. Elefanten, Tiger und Papageien sind nur einige Beispiele dafür. Für Kinder werden eigene Führungen angeboten. Speziell ausgebildete Mitarbeiter des Zoos vermitteln den jungen Besuchern dabei nicht nur Kenntnisse zu den Tieren selbst, sondern auch zu ihrer natürlichen Umwelt.

Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch im Botanischen Garten. „The Wichita Gardens“ ist eine sehr gepflegte Anlage, die über diverse, unterschiedlich gestaltete Eingänge zu erreichen ist. Hier werde tief durchatmen, die nach der Hitze und dem Trubel der Stadt kühlen Schatten und Ruhe suchen. Bäume, Sträucher und Blüten repräsentieren hier sowohl die einheimische als auch die exotische Pflanzenwelt. Überall stehen Bänke zum Ausruhen. Diverse, dicht bewachsene aber offene Hütten bieten wirksamen Schutz vor der Sonne und vor den hohen Temperaturen. Wenn man es mit europäischen Maßstäben sagen möchte, dann sind die „Wichita Gardens“ eher englische als französische Gärten. Man erkennt zwar eindeutig die Komposition und die ordnende Hand der Gärtner, insgesamt aber wirkt die Anlage dennoch ganz natürlich. Entspannung kann hier quasi garantiert werden. Das soll aber nicht heißen, dass nicht auch der Pflanzenreichtum allein einen Besuch wert wäre.

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…und abends dann schick ausgehen

Ein Besuch in Wichita ist nicht perfekt, wenn man sich abends einfach ins Bett legt oder lediglich an der Hotelbar einen Drink nimmt. Die Stadt hat, wie viele Orte im Bundesstaat Kansas, ein reiches Nachtleben. Viele der Bars leben dabei von der Livemusic. Musik spielt eine bestimmende Rolle, wenn man sich ins Nachtleben stürzt. Ob Jazz, Blues, ob sogar und ganz bestimmt Country – es darf nicht nur zugehört, sondern gern auch getanzt werden. Langeweile kommt in diesen Nächten garantiert nicht auf. Es wäre allerdings auf jeden Fall empfehlenswert, sich vorher zu stärken. Eine der Spezialitäten in Wichita sind Dinner Shows. Der Gast wird dabei in bestimmte Themenwelten versetzt und „zwischendurch“ mit einem Mehrgangmenü verwöhnt. Es versteht sich von selbst, dass staubige Wüstenstädte, Westernhelden und rauchende Colts zu den populärsten Themen gehören.

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