Black-Canyon-of-the-Gunnison-Nationalpark – Wilde Schluchten und wilde Tiere

Im Westen Colorados wartet auf Wanderer, Kletterer und wagemutige Rafter ein echter Leckerbissen. Die Rede ist vom Nationalpark 'Black-Canyon-of-the-Gunnison', der etwa 140 Quadratkilometer an Fläche umfasst.

Im Westen Colorados wartet auf Wanderer, Kletterer und wagemutige Rafter ein echter Leckerbissen. Die Rede ist vom Nationalpark „Black-Canyon-of-the-Gunnison“, der etwa 140 Quadratkilometer an Fläche umfasst.

Damit schützt er ein gutes Viertel des Gunnison River. Seinen Namen hat der Park von den extrem engen, steil abfallenden Schluchten, durch die der Gunnison hindurchströmt. Sie liegen selbst bei gutem Wetter oft im Schatten und es scheint deshalb, als seien sie aus schwarzem Felsen.

Zwei Millionen Jahre etwa haben die Naturgewalten gebraucht, um die Steilschluchten in diesem Nationalpark zu bilden. Es dürfte schwer fallen, auf dem nordamerikanischen Kontinent ältere Felsen als die Black Canyons of the Gunnison zu finden. Das ist nur einer der vielen Gründe, warum dieser Nationalpark manchmal auch so etwas wie Gänsehaut hervorruft. Erdgeschichte, Menschheitsgeschichte – dem ganzen Gebiet haftet, im positivsten Sinne, etwas von Ewigkeit und von Unvergänglichkeit an. Dieses Erlebnis sollte man sich auf einer Tour durch Colorado nicht entgehen lassen.

Aktiv auf Entdeckungstour gehen – aber bitte mit großer Vorsicht!

Der Black Canyon ist eine tiefe Schlucht, durch die der Gunnison River fließt. An seiner tiefsten Stelle erreicht der Black Canyon eine Tiefe von 555 Metern.

Der Black Canyon ist eine tiefe Schlucht, durch die der Gunnison River fließt. An seiner tiefsten Stelle erreicht der Black Canyon eine Tiefe von 555 Metern.

Man kann wandern, klettern und raften, aber man muss es natürlich nicht. Sowohl auf der Nordseite als auch auf der Südseite der Schlucht gibt es Wege mit den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden. Für fitte Touristen, die eine sportliche Herausforderung suchen, ist hier ebenso Platz wie für ältere Menschen oder junge Familien, die einfach nur auf sicheren, „leichten“ Wegen spektakuläre Aussichten genießen wollen.

Nochmal ein Kaliber schwieriger wird es für alle, die die Schlucht hinuntersteigen und das Flussbett erreichen wollen. Die Abstiege sind nicht gekennzeichnet und werden auch nicht gewartet. Es gehört also allerhand dazu, solche Aktivitäten sicher und gefahrlos zu unternehmen. Am besten geht das noch in einer Gruppe. Fast unmöglich wird es allerdings in den Wintermonaten. Die Wege auf beiden Seiten der Schlucht sind von November bis in den April hinein verschneit und vereist; Räumarbeiten werden dort nicht vorgenommen. Man kann allerdings Wanderungen in Schneeschuhen unternehmen.

Landkarte

Tierisch gut – Wildlife Watching

Der Nationalpark ist nicht nur Erholungsort und natürlicher „Sportplatz“ für die Menschen, er ist auch Lebensraum vieler Tiere – und viele davon sind im ganz klassischen Sinne wilde Tiere. Das erfordert einerseits Respekt, andererseits ist auch Vorsicht und unbedingte Umsicht geboten. Die Braunbären des Parks haben schon mehr als einen Picknicktisch leer geräumt und viel enger sollte die Bekanntschaft mit ihnen tunlichst nicht werden. Etwas gelassener darf man es bei den Lebewesen angehen, die im Wasser leben. Angeln ist erlaubt. Auch Ausritte mit Pferden sind möglich.

Im Nationalpark Black-Canyon-of-the-Gunnison ist das beobachten wilder Tiere eine der schönsten Beschäftigungen. Um auch wirklich die Möglichkeit dazu zu haben und um zu wissen, was man da eigentlich sieht, lohnt sich eine gute Vorbereitung. Welche Tiere leben im Park? Wann sind sie aktiv, welche Plätze suchen sie auf? Wo kann man als Besucher sich so postieren, dass die Tiere sich völlig ungestört und unbeobachtet fühlen? Auf all diese Fragen hat die Webseite des Parks viele saisonal unterschiedlich Antworten – allerdings nur auf Englisch.

Camper sind willkommen

Im Sommer ist es möglich, im Nationalpark zu übernachten. Das gilt zumindest für Camper und für Leute, die im Wohnmobil unterwegs sind. Zudem, führen gut ausgebaute Straßen durch den Park, sodass man auch vom Auto aus die Landschaft genießen kann. Die Route durch den Park ist zwar nur 14 Meilen lang, doch diese Angabe ist etwa irreführend. Damit ist wirklich nur das Gebiet des geschützten Teils der Schlucht gemeint. Die offiziell ungeschütze, aber ebenso eindrucksvolle „Reststrecke“ ist noch einmal rund 40 Meilen lang.

Hotels, Apartments und Ferienwohnungen

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