Baltimore liegt in Maryland am Patapsco River und öffnet sich Richtung Chesapeake Bay. Genau diese Lage prägt die Stadt bis heute: Hafen, Backstein, Werften, Krabben und Viertel mit viel Charakter. Wenn du die Ostküste der USA erkundest, passt Baltimore perfekt als kompakter Stopp. Mehr zum Bundesstaat findest du auch in unserem Guide zu Maryland.
Für viele Reisende funktioniert Baltimore am besten als Mischung aus Städtereise und Zwischenstation. Als Ziel für eine Städtereise in den USA bleibt die Stadt angenehm kompakt, und du kannst sie gut mit Washington D. C., Philadelphia oder einer Rundreise an der Ostküste verbinden.
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Für den ersten Besuch sind Inner Harbor, Harbor East und Fell’s Point die praktischsten Lagen. Von dort erreichst du viele Highlights ohne viel Logistik.
- Baltimore in Maryland: Lohnt sich die Stadt?
- Die besten Sehenswürdigkeiten in Baltimore
- Welche Viertel lohnen sich in Baltimore?
- Was solltest du in Baltimore essen?
- Anreise und Fortbewegung in Baltimore
- Wo übernachten in Baltimore?
- Praktische Tipps für Erstbesucher
- FAQ zu Baltimore
Baltimore in Maryland: Lohnt sich die Stadt?
Wenn du an der Ostküste vor allem Hafen, Geschichte und gute Food-Stopps suchst, spielt Baltimore seine Stärken erstaunlich direkt aus. Die Stadt ist nicht geschniegelt, aber genau deshalb wirkt sie oft greifbarer als manch glattpolierter Nachbar.
Du findest hier kurze Wege zwischen Waterfront, Museen und historischen Vierteln. Dadurch ist Baltimore ideal, wenn du keine Woche bleiben willst, sondern in kurzer Zeit viel Charakter, mehrere Sehenswürdigkeiten und ein anderes Ostküstengefühl mitnehmen möchtest.
Baltimore in Maryland: Wo liegt die Stadt genau?

Baltimore liegt nicht direkt am Atlantik, sondern am Patapsco River im Mündungsbereich der Chesapeake Bay.
Für die Reiseplanung ist das praktisch, weil Baltimore zwischen Washington und Philadelphia liegt. Deshalb passt die Stadt hervorragend auf klassische Nordost-Routen mit Bahn, Mietwagen oder mehreren City-Stopps.
Außerdem gehört Baltimore klar zu Maryland und nicht zu Washington, D. C., auch wenn sich beide Städte sehr gut kombinieren lassen. Genau die Lage am Wasser erklärt, warum Hafen, Schiffe, Meeresfrüchte und alte Industrie bis heute so präsent sind.
Baltimore City oder Baltimore County: Was ist der Unterschied?
Mit Baltimore ist im Reisekontext fast immer die eigenständige Stadt Baltimore City gemeint, nicht das umliegende Baltimore County.
Das ist wichtig, weil Sehenswürdigkeiten wie Inner Harbor, Fell’s Point, Mount Vernon oder Camden Yards in der Stadt selbst liegen. Das County umschließt große Teile davon, gehört aber verwaltungstechnisch nicht einfach automatisch dazu.
Für Hotels, Navigation und ÖPNV lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf den Stadtteil. So vermeidest du unnötige Wege und landest nicht versehentlich weit außerhalb der eigentlichen Besuchsviertel.
Lohnt sich Baltimore für 1 oder 2 Tage?
Ja – Baltimore lohnt sich besonders für ein bis zwei Tage, weil die wichtigsten Highlights dicht beieinander liegen.
Wenn du nur kurz bleibst, konzentriere dich auf Inner Harbor, Fell’s Point, Fort McHenry und ein gutes Seafood-Essen. Mit einem zweiten Tag passen Mount Vernon, ein Museum oder ein Ballpark-Besuch locker dazu.
Genau deshalb ist Baltimore stark als Stopover-Stadt. Du bekommst viel Atmosphäre, ohne jeden Programmpunkt mit langen Wegen bezahlen zu müssen.
Für was ist Baltimore bekannt?
Baltimore ist vor allem für den Inner Harbor, Fort McHenry, Crab Cakes und charakterstarke Viertel wie Fell’s Point bekannt.
Außerdem ist die Stadt als Standort von Johns Hopkins international mit Medizin, Forschung und Universität verbunden. Vielen ist Baltimore auch als Schauplatz der Serie The Wire ein Begriff, auch wenn die Stadt natürlich deutlich mehr ist als dieses eine Bild.
Gerade diese Mischung aus Hafen, Geschichte, Alltagskultur und popkultureller Präsenz macht Baltimore für kurze Ostküsten-Trips spannender, als es auf den ersten Blick oft wirkt.
Die besten Sehenswürdigkeiten in Baltimore
Baltimore gewinnt nicht mit einer einzigen Mega-Attraktion, sondern mit einer dichten Mischung aus Waterfront, Geschichte, Museumsbesuchen und Vierteln, die sich klar voneinander unterscheiden. Gerade das macht die Stadt für Erstbesucher angenehm.
Am besten planst du die Highlights nicht als Checkliste, sondern als Route vom Wasser ins Viertel hinein. Viele der bekannten Orte lassen sich gut kombinieren, deshalb wirken zwei halbe Tage hier oft überraschend ergiebig.
Inner Harbor in Baltimore: Was erwartet dich am Wasser?

Der Inner Harbor ist der logischste Start für deinen Baltimore-Besuch, weil hier Waterfront, Promenade und mehrere Klassiker direkt zusammenkommen.
Am Wasser bekommst du sofort das typische Baltimore-Gefühl: Blick auf die Becken, historische Schiffe, breite Wege und kurze Abstände zu Aquarium, Aussichtspunkten und Restaurants. Einen guten Überblick geben die offiziellen Tipps zum Inner Harbor.
Der Bereich eignet sich besonders am Morgen oder gegen Abend. Dann ist die Stimmung ruhiger, das Licht schöner und du kannst den Hafen besser als Teil der Stadt erleben statt nur als Fotostopp.
National Aquarium Baltimore: Lohnt sich das Ticket?

Das National Aquarium ist eines der bekanntesten Highlights in Baltimore und lohnt sich vor allem mit Kindern oder bei wechselhaftem Wetter.
Das Aquarium liegt direkt am Inner Harbor und verbindet mehrere Themenwelten miteinander, von Riff und Haien bis zum Regenwald. Für Zeiten, Anreise und aktuelle Hinweise helfen dir die offiziellen Besucherinfos des National Aquarium.
Wenn du Tickets lieber vorab buchen willst, kannst du dir auch direkt Eintritte und Touren für das National Aquarium ansehen. Das spart oft Zeit, besonders an Wochenenden und in Ferienphasen.
Fort McHenry in Baltimore: Warum ist der Ort so wichtig?

Fort McHenry ist der geschichtlich wichtigste Ort der Stadt, weil hier die Ereignisse stattfanden, die später zur US-Nationalhymne führten.
Das sternförmige Fort liegt nicht mitten im Zentrum, passt aber wunderbar in einen halben Sightseeing-Tag am Wasser. Wenn dich Geschichte interessiert, schau vorab in die offiziellen Parkinfos zu Fort McHenry.
Gerade vor Ort verstehst du besser, warum Baltimore für viele Amerikaner nicht nur Hafenstadt, sondern auch Symbolort der frühen US-Geschichte ist. Wenn du das einordnen willst, hilft dir auch unser Überblick zur amerikanischen Geschichte.
Fell’s Point in Baltimore: Was macht das Viertel so besonders?

Fell’s Point ist das Viertel, in dem Baltimore besonders charmant, alt und zugleich lebendig wirkt.
Kopfsteinpflaster, niedrige Backsteinhäuser, Bars am Wasser und kleine Läden machen den Reiz aus. Der offizielle Guide zu Fell’s Point zeigt gut, warum das Viertel zu den beliebtesten Ecken der Stadt gehört.
Für viele Besucher ist Fell’s Point der schönste Gegenpol zum funktionalen Zentrum rund um den Harbor. Deshalb würde ich hier unbedingt Zeit ohne strikten Plan lassen und einfach ein wenig treiben.
Walters Art Museum und B&O Railroad Museum: Welche Extras lohnen sich?

Wenn du nach einem zweiten Museumsblock suchst, sind das Walters Art Museum und das B&O Railroad Museum die stärksten Ergänzungen.
Das Walters liegt in Mount Vernon und punktet mit freiem Eintritt sowie einer Sammlung aus vielen Jahrhunderten. Das B&O Railroad Museum wiederum erzählt Baltimore als Bahnstadt und gilt als Geburtsort des amerikanischen Eisenbahnwesens.
Diese Kombination funktioniert besonders gut, wenn du einen zweiten Tag in Baltimore hast oder bewusst mehr Kultur statt nur Waterfront erleben willst.
Camden Yards in Baltimore: Lohnt sich der Ballpark auch ohne Spiel?

Camden Yards lohnt sich auch ohne Spiel, weil das Stadion und die Umgebung Baltimore sportlich, urban und erstaunlich zugänglich zeigen.
Der Ballpark liegt westlich vom Inner Harbor und ist zu Fuß machbar. Wenn ein Orioles-Heimspiel läuft, bekommst du hier eine der entspanntesten Arten, einen Abend in der Stadt zu verbringen.
Ohne Ticket bleibt die Gegend trotzdem spannend, weil du direkt merkst, wie nah Sport, Downtown und Hafen in Baltimore zusammenliegen. Genau das macht die Stadt für kurze Trips so unkompliziert.
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Welche Viertel lohnen sich in Baltimore?
Das Stadtgefühl ändert sich in Baltimore erstaunlich schnell von Viertel zu Viertel. Genau das ist für Besucher angenehm, weil du nach Stimmung planen kannst und nicht nur nach einer einzigen Sehenswürdigkeiten-Liste.
Ein gutes Baltimore-Programm lebt deshalb von Kontrasten: Waterfront am Vormittag, Kultur am Nachmittag und am Abend ein Viertel mit mehr Bars, Restaurants oder Altstadtflair.
Fell’s Point oder Federal Hill: Welches Viertel passt besser zu dir?
Fell’s Point ist schöner für Bummeln und Abendstimmung, während Federal Hill stärker von Aussicht und klassischem Stadtblick lebt.
Wenn du Bars, Promenade und alte Hafenhäuser suchst, bist du in Fell’s Point besser aufgehoben. Federal Hill fühlt sich etwas offener an und belohnt vor allem mit dem Blick zurück auf Skyline und Inner Harbor.
Ideal ist eine Kombination: tagsüber Federal Hill Park, später Fell’s Point. So bekommst du zwei sehr unterschiedliche Facetten derselben Stadt an einem Tag mit.
Mount Vernon in Baltimore: Lohnt sich das Kulturviertel?

Mount Vernon ist die beste Wahl, wenn du Baltimore kulturiger, eleganter und etwas ruhiger erleben willst.
Das Viertel wirkt mit seinen historischen Häusern, Plätzen und Museen ganz anders als die Waterfront. Deshalb passt Mount Vernon besonders gut zu Reisenden, die Kunst, Architektur und Boutique-Hotels lieber mögen als reine Hafenaction.
Auch für Übernachtungen ist der Stadtteil spannend. Du bist schnell an Penn Station, hast aber trotzdem deutlich mehr Charakter als in mancher reinen Businesslage.
Inner Harbor oder Harbor East: Wo bist du am besten aufgehoben?
Inner Harbor ist praktischer für Erstbesucher, Harbor East wirkt moderner und etwas ruhiger.
Rund um den Harbor bist du sehr nah an klassischen Sehenswürdigkeiten und kannst vieles zu Fuß erledigen. Harbor East dagegen wirkt hochwertiger, entspannter und abends oft angenehmer für Restaurants oder ein schönes Hotel am Wasser.
Wenn du nur eine Nacht bleibst, würde ich zentral wählen. Für zwei Nächte mit etwas mehr Genussfaktor darf es gern Harbor East oder der Übergang Richtung Fell’s Point sein.
Was solltest du in Baltimore essen?
Ohne Essen bleibt Baltimore unvollständig. Die Stadt hat rund um Hafen, Chesapeake-Region und Markttradition einen sehr eigenen kulinarischen Ton, der deutlich besser im Gedächtnis bleibt als manch reine Großstadtküche.
Gerade wenn du Baltimore nur kurz besuchst, lohnt es sich, wenigstens ein typisches Seafood-Essen fest einzuplanen. Für generelle Hintergründe hilft dir auch unser Überblick zu Essen und Trinken in den USA.
Was ist typisches Essen in Baltimore?
Typisches Essen in Baltimore dreht sich vor allem um Blue Crabs, Crab Cakes und eine unkomplizierte Hafenküche mit regionalem Einschlag.
Wenn du nur ein Gericht probierst, nimm Crab Cakes. Sie stehen fast überall auf der Karte, doch gute Versionen setzen weniger auf Panade und mehr auf sichtbares Krabbenfleisch.
Daneben gehören auch simple Dinge wie Austern, deftige Suppen und lokale Snacks zum Stadterlebnis. Baltimore isst nicht geschniegelt, sondern direkt und bodenständig.
Lexington Market in Baltimore: Lohnt sich der Markt?
Lexington Market lohnt sich, wenn du Baltimore nicht nur sehen, sondern auch schmecken willst.
Der Markt liegt nah zur Downtown und ist eher lebendig als geschniegelt. Genau deshalb passt er gut als Mittagspause, wenn du zwischen Innenstadt, Hafen und Museumsbesuch unterwegs bist.
Vor allem für einen unkomplizierten Food-Stopp ist Lexington Market stark. Außerdem bekommst du hier schneller ein Gefühl für den Alltag der Stadt als in manchem schicken Waterfront-Restaurant.
Wo findest du schöne Restaurants am Wasser?

Für ein entspanntes Abendessen sind Fell’s Point, Harbor East und der Bereich am Wasser die angenehmsten Adressen.
Am Inner Harbor sitzt du am zentralsten, doch oft ist die Atmosphäre in den Seitenvierteln etwas stimmiger. Deshalb würde ich fürs Abendessen eher ein paar Minuten weiterlaufen als direkt am ersten Becken stehen zu bleiben.
Wenn du tagsüber viel unterwegs warst, ist genau diese Kombination stark: Sightseeing zentral, Dinner später in einem Viertel mit mehr Stimmung und weniger Durchgangsverkehr.
Anreise und Fortbewegung in Baltimore
Einer der großen Vorteile von Baltimore ist die unkomplizierte Anreise. Du kannst sehr gut fliegen, aber genauso sinnvoll mit der Bahn kommen und die Stadt trotzdem ohne großen Aufwand erleben.
Innerhalb der typischen Besuchsviertel reichen oft gute Lage, Fußwege und kurze Fahrten. Wenn du generell mehrere Städte planst, lohnt sich außerdem unser Überblick zu Flughäfen in den USA.
BWI Airport: Wie praktisch ist der Flughafen für Baltimore?

Der praktischste Flughafen für Baltimore ist BWI, weil du von dort schnell in die Stadt kommst.
Der Flughafen liegt südlich der Innenstadt und bietet mehrere Transitoptionen. Einen guten Überblick geben die offiziellen Anreiseseiten von BWI, die Bahn, Bus und Mietwagen bündeln.
Für viele Ostküstenreisen ist BWI auch deshalb spannend, weil du von hier nicht nur Baltimore, sondern ebenso Washington recht einfach erreichst. Das macht offene Routenkombinationen deutlich flexibler.
Baltimore Penn Station: Ist die Bahn besser als ein Mietwagen?
Baltimore Penn Station ist ein großer Pluspunkt der Stadt, wenn du ohne Auto reisen willst.
Amtrak verbindet Baltimore direkt mit Washington, Philadelphia und New York. Genau diese Lage macht die Infos zu Baltimore Penn Station für die Reiseplanung so hilfreich.
Wenn du eine Ostküstenrunde ohne Mietwagen planst, ist das oft die eleganteste Lösung. Mehr dazu findest du auch in unseren Tipps zum Zugfahren und zur Eisenbahn in den USA.
Du steigst zentral aus und bist schnell in Stadtteilen wie Mount Vernon oder rund um den Harbor.
Brauchst du in Baltimore einen Mietwagen?
Einen Mietwagen brauchst du in Baltimore meist nur dann, wenn die Stadt Teil einer größeren Route ist.
Für einen reinen City-Trip sind Bahn, Flughafen-Shuttles, kurze Fahrten per Rideshare oder ein Hotel in guter Lage oft die entspanntere Wahl. Das spart Parkgebühren und passt besser zu den dichten Innenstadtvierteln.
Wenn du Baltimore aber mit kleineren Zielen in Maryland oder einer längeren Route verbindest, kann ein Auto sinnvoll sein. Mehr dazu findest du in unseren Tipps zum Mietwagen in den USA und zu den Verkehrsregeln.
Wo übernachten in Baltimore?
Die Hotelwahl entscheidet in Baltimore stärker als in manchen anderen Städten über das Reisegefühl. Ein gutes Viertel macht deinen Aufenthalt spürbar entspannter, besonders wenn du nur kurz da bist und viele Wege zu Fuß erledigen willst.
Bevor du buchst, schau nicht nur auf Sterne und Preis, sondern immer auch auf die genaue Lage. Für generelle Planung hilft dir unser Überblick zu Hotels in den USA.
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Wenn du möglichst viel zu Fuß sehen willst, ist ein Hotel am Inner Harbor ideal. Für mehr Atmosphäre lohnen sich Harbor East und Fell’s Point.
Inner Harbor: Für wen ist die Lage ideal?
Inner Harbor ist die unkomplizierteste Wahl für den ersten Baltimore-Besuch, weil du viele Highlights zu Fuß erreichst.
Die Lage spart Zeit und ist besonders praktisch, wenn du nur eine Nacht bleibst. Außerdem bist du schnell bei Aquarium, Promenade, Harbor East und den typischen Startpunkten für Spaziergänge am Wasser.
Der Nachteil ist, dass das Viertel stellenweise funktionaler wirkt als die hübscheren historischen Ecken. Für kurze Trips überwiegt der Vorteil der Lage aber fast immer.
Fell’s Point und Harbor East: Wo ist es schöner?
Fell’s Point und Harbor East passen besser zu dir, wenn du Atmosphäre wichtiger findest als maximale Nähe zu jedem Programmpunkt.
Du wohnst hier schöner am Wasser, hast mehr Restaurant-Auswahl in Laufweite und kannst den Abend leichter direkt im Viertel ausklingen lassen. Vor allem zu zweit oder bei zwei Nächten ist das ein starker Mix.
Rechne nur damit, dass du für einige Sehenswürdigkeiten etwas länger unterwegs bist als aus der absoluten City-Mitte. Dafür fühlt sich der Aufenthalt meist entspannter an.
Mount Vernon oder Downtown: Wann lohnt sich die Alternative?
Mount Vernon oder Downtown lohnen sich, wenn du kultureller, zentraler oder etwas preisbewusster wohnen willst.
Mount Vernon ist besonders angenehm rund um Penn Station, das Walters Art Museum und historische Straßenzüge. Downtown wiederum kann für kurze Stopover-Nächte praktisch sein, weil du überall schnell hineinkommst.
Wenn du Hotels vergleichst, achte weniger auf die Stadt als Ganzes und stärker auf das konkrete Viertel. In Baltimore macht die Lage den Unterschied oft deutlicher als die reine Sternekategorie.
Praktische Tipps für Erstbesucher
Baltimore funktioniert am besten mit realistischen Erwartungen. Die Stadt ist nicht geschniegelt, aber sie hat Charakter, gute Kontraste und genug Substanz für einen sehr runden kurzen Aufenthalt.
Mit einem kompakten Plan bleibst du entspannt und siehst trotzdem viel. Für die Vorbereitung hilft dir unsere Checkliste für deine USA-Reise; weiter unten greifen wir das Thema Sicherheit für Baltimore noch einmal konkret auf.
Ist Baltimore für Erstbesucher gut machbar?

Ja – Baltimore ist für Erstbesucher gut machbar, wenn du dich auf die passenden Viertel konzentrierst.
Für den Start reichen Inner Harbor, Harbor East, Fell’s Point, Federal Hill und Mount Vernon völlig aus. Dort liegen viele der bekannten Stops, und du bekommst einen guten ersten Eindruck ohne unnötig viel Logistik.
Wichtiger als möglichst viel Strecke ist hier ein kluger Zuschnitt des Tages. Baltimore belohnt langsames Erkunden oft mehr als eine zu volle Liste.
Ist Baltimore gefährlich für Touristen?
Wie in vielen größeren US-Städten lohnt sich in Baltimore ein pragmischer Blick auf Lage und Tagesplanung.
Wenn du dich auf typische Besuchsviertel wie Inner Harbor, Harbor East, Fell’s Point, Federal Hill und Mount Vernon konzentrierst, ist die Stadt für einen normalen Städtetrip gut machbar. Abends solltest du Wege trotzdem bewusst planen und nicht ziellos weit außerhalb der touristischen Bereiche herumlaufen.
Entscheidend ist weniger Panik als gute Vorbereitung: Hotel in passender Lage, Fahrten bei Bedarf per Rideshare und ein realistischer Tageszuschnitt. Mehr allgemeine Hinweise findest du in unseren Tipps zur Sicherheit in den USA.
Wann ist die beste Reisezeit für Baltimore?
Die angenehmste Reisezeit für Baltimore ist meist Frühling bis Herbst, wenn Hafen, Viertel und Spaziergänge am Wasser am meisten Spaß machen.
Gerade im Frühjahr und frühen Herbst sind Temperaturen und Licht oft ideal für Stadtbesuche. Für die Planung helfen dir unsere allgemeinen Tipps zur besten Reisezeit in den USA und zur Zeitverschiebung.
Im Hochsommer kann es wärmer und schwüler werden, während der Winter für Museen und Food zwar funktioniert, die Waterfront aber weniger lebendig wirkt.
Lässt sich Baltimore gut mit Washington und Philadelphia kombinieren?

Baltimore lässt sich hervorragend mit Washington und Philadelphia kombinieren, weil die Wege kurz und die Verbindungen stark sind.
Genau deshalb ist die Stadt so interessant für eine zweiwöchige Ostküstenreise oder als flexibler Stopp zwischen mehreren großen Metropolen. Mehr Hintergrund findest du auch in unserem Überblick zu Städtereisen in den USA.
Während Washington monumentaler und Philadelphia historischer wirkt, punktet Baltimore mit Hafencharakter, Essen und Viertelflair. Diese Unterschiede ergänzen sich auf einer Route erstaunlich gut.
FAQ zu Baltimore
Vor einer Reise nach Baltimore tauchen oft dieselben Fragen auf: Wo liegt die Stadt genau, wofür ist sie bekannt und lohnt sich ein Besuch überhaupt? Hier findest du die wichtigsten Antworten in kompakter Form.
In welchem Staat liegt Baltimore?
Baltimore liegt im US-Bundesstaat Maryland.
Die Stadt gehört also nicht zu Washington, D. C., auch wenn sich beide Ziele sehr gut kombinieren lassen. Für viele Reisende ist Baltimore deshalb ein logischer Stopp zwischen Washington, Philadelphia und New York.
Für was ist Baltimore bekannt?
Baltimore ist vor allem für den Inner Harbor, Fort McHenry, historische Hafenviertel und Seafood rund um Blue Crabs und Crab Cakes bekannt.
Dazu kommen Johns Hopkins als weltbekannter Universitäts- und Medizinstandort sowie die popkulturelle Prägung durch The Wire. Die Stadt wirkt dadurch maritim, urban und bodenständig zugleich.
An welchem Fluss liegt Baltimore?
Baltimore liegt am Patapsco River beziehungsweise an dessen Mündungsbereich Richtung Chesapeake Bay.
Im Stadtbild merkst du das an Hafenbecken, Waterfronts und der starken maritimen Prägung. Baltimore liegt also nicht direkt am offenen Meer, sondern an einem Übergang Richtung Chesapeake-System.
Ist Baltimore City dasselbe wie Baltimore County?
Nein – Baltimore City ist eine eigenständige Stadt und nicht einfach dasselbe wie Baltimore County.
Für Besucher ist das vor allem bei Hotels, Adressen und Navigation wichtig, weil viele bekannte Viertel und Sehenswürdigkeiten in der Stadt selbst liegen. Wenn du buchst oder eine Route planst, lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf den Stadtteil.
Lohnt sich ein Besuch in Baltimore?
Ja – ein Besuch in Baltimore lohnt sich besonders, wenn du an der Ostküste eine Stadt mit Hafenflair, Geschichte und gutem Essen suchst.
Für ein bis zwei Tage bekommst du hier viel Abwechslung ohne riesige Distanzen. Gerade in Kombination mit Washington oder Philadelphia spielt Baltimore seine Stärken gut aus.
Was ist typisches Essen in Baltimore?
Typisch für Baltimore sind Blue Crabs, Crab Cakes und allgemein Seafood mit regionalem Chesapeake-Einschlag.
Wenn du nur eine Sache probierst, sollten es gute Crab Cakes sein. Für einen unkomplizierten Food-Stopp sind außerdem Märkte und Restaurants rund um Downtown, Harbor East und Fell’s Point spannend.
