Die Freiheitsstatue – Keine Amerikanerin ist berühmter als diese steinerne Lady

Wenn es außer dem Sternenbanner ein Symbol gibt, das für die Vereinigten Staaten von Amerika und seine Werte steht, dann ist es die Freiheitsstatue.

Wenn es außer dem Sternenbanner ein Symbol gibt, das für die Vereinigten Staaten von Amerika und seine Werte steht, dann ist es die Freiheitsstatue.

„Miss Liberty“ oder „Lady Liberty“, wie die kolossale Statue oft liebevoll genannt wird, liegt auf einer Insel vor New York und kann von Manhattan aus sehr gut gesehen werden. Ihr offizieller Name lautet „Statue of Liberty“ und inzwischen ist sie nicht mehr die Allerjüngste. Das Geschenk des französischen Volkes an die Vereinigten Staaten wurde am 28. Oktober 1886 feierlich eingeweiht.

1924 wurde die Figur, die die römische Freiheitsgöttin Libertas darstellt, zum „Statue of Liberty National Monument“ deklariert. Die UNESCO schließlich nahm sie 1984 in die Liste ihres Weltkulturerbes auf. Das ehrt die Statue, für die Touristen aus aller Welt aber ist sie auch vorher schon die Attraktion schlechthin in New York gewesen. Wahre Heerscharen an Besuchern setzen jeden Tag per Boot vom Battersea Park zur Liberty Island hinüber. Dafür muss ein kostenpflichtiges Ticket gelöst werden; der Eintritt in das Monument selbst ist dann aber gratis. Und die Aussicht? Unbezahlbar!

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Die Freiheitsstatue in Zahlen, Daten und Fakten

1984 nahm die UNESCO die Freiheitsstatue in die Liste der Weltkulturerben auf.

Als Lady Liberty 1886 eingeweiht wurde, war sie die höchste Statue der Welt. Diesen Superlativ hat sie inzwischen zwar eingebüßt, das berühmteste Monument der Welt mit dem höchsten Wiedererkennungswert aber ist sie dennoch geblieben. Stolze 92,99 Meter misst das Gesamtkunstwerk, die Figur der Göttin Libertas allein bringt es auf 46,05 Meter. Diese Details können helfen, sich die Ausmaße vor Augen zu führen: Allein der Zeigefinger der Statue ist 2,44 Meter lang, die Hand bringt es auf insgesamt fünf Meter. Die Augen sind je 75 Zentimeter breit und die Nase ist 1,37 Meter lang. Miss Liberty hält in ihrer linken Hand eine Tafel, die selbst der stärkste Mann nicht stemmen könnte. Sie ist 7,19 Meter lang, 4,14 Meter breit und 61 Zentimeter tief. Insgesamt 27,22 Tonnen Kupfer und 113,4 Tonnen Stahl sind für die Statue verbaut worden. Ihr Gesamtgewicht beträgt 204,1 Tonnen.

Übrigens, das Kupfer hat nicht lange seinen rötlichen Schimmer behalten. Es setzte schnell Patina an, weshalb sich Libertas heute der Welt in ihrem charakteristischen Grün präsentiert.

Lady Liberty: Abschied von der Sklaverei und Hoffnung auf ein besseres Leben

Der legendäre Koloss von Rhodos soll um die 30 Meter hoch gewesen sein und am Eingang zum Hafen der Insel gestanden haben. In seiner Hand hielt er eine Fackel, um die Schiffe sicher zu einem Liegeplatz zu leiten. Für die Freiheitsstatue sind viele Inspirationen und Vorbilder zusammen gekommen. Es hat zudem sehr lange gedauert, bis von der ersten Idee, etwa um das Jahr 1865 herum, ein monumentales Werk entstanden war, das schließlich 1886 enthüllt werden konnte. In den knapp 20 Jahren dazwischen gab es immer wieder Verzögerungen, die sowohl mit der Finanzierung, als auch mit dem Design und baulichen Schwierigkeiten zu tun hatten. Es war der geniale französische Ingenieur Gustave Eiffel, der einige dieser Probleme löste. Auch Ferdinand de Lesseps, der Erbauer des Suezkanals, war an der Konstruktion der Freiheitsstatue beteiligt.

Doch wieso hatten die Franzosen eigentlich das Bedürfnis, den Amerikanern eine solche Statue zu schenken? Das reicht weit in die Geschichte der „Neuen Welt“ zurück. Zwischen 1861 und 1865 tobte der so genannte Sezessionskrieg, in dem die Unionsstaaten (überwiegend Staaten an der Nordostküste des Atlantiks sowie Kalifornien) gegen die Konföderationsstaaten im Süden des Kontinents kämpften. Es ging um die Abschaffung der Sklaverei – ein Ziel, das die Franzosen von ganzem Herzen unterstützten. Die Unionsstaaten konnten den Krieg für sich entscheiden. Abraham Lincoln, damals der Präsident der USA, bezahlte den Sieg allerdings mit seinem Leben. Er fiel einem Attentat zum Opfer.

Was gut ist, wird gern kopiert

In Paris steht eine elf Meter hohe Freiheitsstatue. Der Nachbau ist westlich in Richtung Atlantik zu ihrer „großen Schwester“ im New Yorker Hafen ausgerichtet.

In Paris steht eine elf Meter hohe Freiheitsstatue. Der Nachbau ist westlich in Richtung Atlantik zu ihrer „großen Schwester“ im New Yorker Hafen ausgerichtet.

Von Tag eins der Enthüllung an war die Freiheitsstatue auf dem Weg zu charismatischem Ruhm. Für Millionen von Einwanderern aus Europa, die auf Ellis Island anlandeten, war sie das Sinnbild all ihrer Hoffnungen auf eine bessere Zukunft. Heute ist Miss Liberty vor allem ein Magnet für Touristen aus aller Welt. Nur in absoluten Ausnahmefällen bleibt die Statue geschlossen. Dazu gehören etwa Restaurierungsarbeiten. Aber auch die Terroranschläge vom 11. September sowie Naturkatastrophen wie der Hurrikan „Sandy“ haben in der Vergangenheit zu längeren Schließungen geführt. Besucher können heute bis in die Krone der Statue gelangen; ein Aufstieg in die Fackel ist nicht mehr möglich.

Markenfirmen in aller Welt können ein Lied davon singen: Was gut und berühmt ist, das wird kopiert. So stehen auch viele, allerdings deutlich kleinere, Nachbildungen von Lady Liberty an vielen unterschiedlichen Orten der Welt. In Amerika selbst gibt es Nachbildungen in Las Vegas und Brooklyn und auch in Paris steht eine Kopie.

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