ESTA für die USA – Genehmigung zur Anreise

ESTA steht für Electronic System for Travel Authorization und ist ein internetbasiertes Reisegenehmigungsverfahren, das vom U.S. Department of Homeland Security angeboten wird.

ESTA steht für Electronic System for Travel Authorization und ist ein internetbasiertes Reisegenehmigungsverfahren, das vom U.S. Department of Homeland Security angeboten wird. ESTA ersetzt das einstige I-94W-Formular, das früher direkt im Flugzeug vor der Landung ausgefüllt werden musste.

Seit den Terroranschlägen vom 11. September ist es deutlich schwieriger geworden, in die USA einzureisen. Touristen müssen sich vor allem vor dem Abflug und nach der Ankunft in den Vereinigten Staaten auf strenge Sicherheitskontrollen an den Flughäfen gefasst machen. Die Visumsbestimmungen dagegen sind erleichtert worden. Wer sich lediglich bis zu einer Dauer von 90 Tagen in den USA aufhalten möchte, der darf ohne Visum einreisen. Das trifft mit Sicherheit für die überwältigende Mehrheit alle Reisenden zu; sei der Grund ihres Trips nun privater oder geschäftlicher Natur.

ESTA steht für das US-amerikanische Electronic System for Travel Authorization. Ins Deutsche übersetzt heißt das Elektronisches System zur Anreisegenehmigung. Die Betonung liegt auf „Anreise“, nicht auf „Einreise“. Dass nach der Anreise auch die Einreise ermöglicht wird, entscheidet ein Mitarbeiter der US-amerikanischen Zoll- und Grenzschutzbehörde direkt nach der Ankunft in den USA. Ende der 2000er Jahre wurde ESTA als eine erweiterte Stufe der Sicherheitsüberprüfung von Einreisenden in die USA eingeführt. ESTA wird sowohl zur Einreise als auch zu Transitzwecken für die Anreise auf dem Luft- sowie auf dem Seeweg benötigt. Verwaltet wird ESTA als Reisegenehmigungssystem vom US-Department of Home Security, dem Ministerium für Innere Sicherheit in den USA.

In den USA ist die Rechtsgrundlage für ESTA das VWP, das Visa-Waiver-Program als Ergänzung zu § 217 des Einwanderungs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes Immigration & Nationality Act. Die ESTA-Anreisegenehmigung muss der Reisende vorlegen, wenn er das Flugzeug oder das Schiff als Reiseverkehrsmittel mit dem Ziel USA besteigt.

Voraussetzung ist die Staatsbürgerschaft eines VISA-Waiver-Landes

Auf der Internetseite ist es dem Interessent möglich, direkt online einen Antrag zu versenden.

Auf der Internetseite ist es dem Interessent möglich, direkt online einen Antrag zu versenden.

Voraussetzung für die Einreise ohne Visum ist allerdings die Staatsbürgerschaft eines Landes, das am VISA Waiver Programm teilnimmt. Im deutschsprachigen Raum sind das Deutschland, Österreich und die Schweiz. Bürger dieser Länder müssen neben gültigen Ausweispapieren zwingend auch noch das sogenannte ESTA-Formular mit sich führen. ESTA steht für Electronic System for Travel Authorization und ist ein internetbasiertes Reisegenehmigungsverfahren, das vom U.S. Department of Homeland Security angeboten wird. ESTA ersetzt das einstige I-94W-Formular, das früher direkt im Flugzeug vor der Landung ausgefüllt werden musste. Alle Fluggesellschaften müssen übrigens vor dem Start kontrollieren, ob ihre Passagiere im Besitz der ESTA-Genehmigung sind.

Dazu freilich muss man sie erst einmal haben. Doch keine Sorge, das ist relativ einfach. Die Seite https://esta.cbp.dhs.gov/esta/ führt direkt zum Antragsformular, das online ausgefüllt und abgeschickt wird. Die Antwort kommt in aller Regel binnen weniger Sekunden und lautet in den allermeisten Fällen „Genehmiging erteilt“. Zusammen mit einem gültigen Reisepass ist diese Genehmigung dann zwei Jahre gültig. Sollte innerhalb dieser Frist der Pass jedoch ungültig werden, verfällt auch die Reisegenehmigung. Sie muss dann erneut beantragt werden, wenn die Daten des neuen Ausweisdokumentes vorliegen. Problematisch ist das nicht, aber es kostet: Jeder ESTA-Antrag schlägt mit 14 US-Dollar zu Buche. Wer mit der ganzen Familie in die USA reisen will, beachte bitte, dass auch Kinder die ESTA-Genehmigung benötigen. Innerhalb der zweijährigen Gültigkeit kann man mit dem Dokument dafür aber auch mehrfach ein- und ausreisen.

Reisende können, müssen die ESTA-Genehmigung aber nicht selbst beantragen. Das kann auch das Reisebüro übernehmen, bei dem die Flüge gebucht werden. Abgefragt werden dabei alle Daten, die im Pass stehen sowie einiges zum persönlichen Hintergrund. Die Fragen sind mit denen des früheren I-94W-Formulars vergleichbar. Je eher die Genehmigung beantragt wird, desto besser. Der späteste Zeitpunkt dafür ist 72 Stunden vor dem Abflug. Danach werden Genehmigungen nur noch im Notfall erteilt. Darauf sollte man es wenn irgend möglich jedoch nicht anlegen.

Es kann nämlich auch vorkommen, dass das System zwar superschnell antwortet, aber nicht in der gewünschten Weise. Wenn mit „Einreise nicht genehmigt“ geantwortet wird, dann muss ein Visum beantragt werden. Das kann ebenfalls online geschehen, die entsprechende Seite dafür ist www.travel.state.gov. Lautet die Antwort „Genehmigung wird bearbeitet“, dann muss regelmäßig geprüft werden, in welchem Status sich das Verfahren befindet.

Falls der eher unwahrscheinliche Fall eintritt, dass sich nach der ESTA-Genehmigung noch die Reisedaten oder das Reiseziel innerhalb der USA ändern, können diese Informationen nachträglich noch in das System eingegeben werden. Damit vermeidet man unnötigen Ärger. Denn selbst die ESTA-Genehmigung ist keine Einreisegarantie. Darüber entscheidet ganz allein der Grenzbeamte.

Im Februar 2016 haben die USA die Einreisebestimmungen weiter verschärft. Reisende, die einer der folgenden Kategorien angehören, können seitdem nicht mehr im Rahmen des Visa Waiver Program (VWP) in die USA einreisen:

  • Staatsangehörige von VWP-Ländern, die am 1. März 2011 oder danach in den Irak, den Sudan, nach Iran, Syrien, Libyen, Somala oder den Jemen eingereist sind oder sich dort aufgehalten haben und
  • Staatsangehörige von VWP-Ländern, die außerdem die iranische, irakische, sudanesische oder syrische Staatsangehörigkeit besitzen.

Allerdings gibt es auch für diese Kategorien einige Ausnahmen, welche sie auf der Website der US-amerikanischen Botschaft finden. Von den Änderungen betroffene Personen können weiterhin ein Visum beantragen.

ESTA über spezialisierte Agenturen beantragen

Umfangreiche und komplizierte Bestimmungen machen die USA-Einreise zur Farce. Manchmal kann es sinnvoll sein, sich dabei Unterstützung zu holen.

Umfangreiche und komplizierte Bestimmungen machen die USA-Einreise zur Farce. Manchmal kann es sinnvoll sein, sich dabei Unterstützung zu holen.

ESTA gilt für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen. Der Reisende muss mehr als drei Dutzend Fragen beantworten respektive Informationen in den Vordruck eintragen. Nur der fehlerlose Antrag wird auch tatsächlich bearbeitet. Wer ungeübt darin ist, Vordrucke und Formulare auszufüllen, der sollte in einer solch wichtigen Angelegenheit wie der Anreisegenehmigung mit dem ESTA-Formular auf professionelle Hilfe zurückgreifen.

Es gibt viele Agenturen, welche darauf spezialisiert sind, alle über ESTA notwendigen Formalitäten zu bearbeiten. Diese Hilfe ist beispielsweise für diejenigen USA-Reisenden geradezu unentbehrlich, die über keine Kreditkarte verfügen, oder die ganz allgemein eine Unterstützung bei der Bearbeitung ihres Anreiseantrages benötigen. Der Aufwand und das dazugehörige Knowhow sind nicht zu unterschätzen, ebenso wenig wie die Beziehungen und Verbindungen der Agenturen zu der ausstellenden Behörde. Urlauber sind meistens in der vorteilhaften Situation, ihre Reise in die USA langfristig vorbereiten zu können. Für die plötzliche Geschäftsreise, oder für einen dringend notwendigen Aufenthalt aus persönlichen Gründen wie Krankheit oder Tod von Angehörigen kommt es buchstäblich auf Stunden an. Zum Beispiel garantiert der Anbieter e-visums.de seinen Kunden, bei der „schnellen Version“, alle ESTA-Formalitäten innerhalb von fünfzehn Minuten abzuwickeln.

Dieser Service gilt 24/7 und an allen Tagen, also werktags sowie am Wochenende. e.visums.de sorgt für einen fehlerfreien ESTA-Antrag und die dazugehörige schnelle Bearbeitung. Mehrere tausend Antragsteller haben den Service der Seite mit der durchschnittlichen Note 9.3 von 10 bewertet. Die Kommunikation mit dem Antragsteller führen die meisten Agenturen rund um die Uhr, also auch außerhalb der ortsüblichen Bürozeiten.

Die ESTA-Gebühr muss an die ausstellende Behörde per Kreditkarte bezahlt werden. Der Agenturservice ist dann besonders gefragt, wenn der Einreisende über keine von ESTA anerkannte Kreditkarte verfügt. Je knapper die Zeit wird, umso problematischer wird die Situation. Bei einer ESTA-Ablehnung muss in der US-Botschaft oder in einem US-Konsulat ein Nicht-Einwanderungsvisum beantragt werden. Das kostet sowohl Geld als auch ein bis zwei Monate Zeit, die dann gar nicht mehr vorhanden ist.

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