Miami - Sonniges Paradies an der Ostküste Floridas

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Florida ist nach Hawaii der südlichste Staat der USA und hat den Ruf ein Paradies für Rentner zu sein. Zu Unrecht. Denn der Bundesstaat und vor allem die Metropole Miami haben noch so viel mehr zu bieten. Kubanische Gelassenheit treffen hier auf amerikanische Geschäftigkeit und ganz gleich ob Sie ein wenig Kultur erleben oder ausgiebig Party machen, am Strand liegen oder Shoppen möchten, in Miami sind Sie auf jeden Fall richtig.

Inhaltsverzeichnis
Zahlen, Daten, Fakten zu Miami | Wetter und Klima in Miami | Bevölkerung von Miami | Politik | Wirtschaft und Infrastruktur | Einer der größten internationalen Flughäfen der Welt | Bildung | Miami für Touristen | Aktivitäten in Miami | Veranstaltungen im Jahresverlauf | Unterkunft in Miami buchen | Lohnenswerte Tagesausflüge ab Miami | Miamis Geschichte | Ein Ausblick in die Zukunft

Die nach Jacksonville zweitgrößte Großstadt im Bundesstaat liegt im Süden Floridas an dessen Ostküste. Das El Dorado für Vergnügungsparkfans, Orlando, liegt 360 Kilometer entfernt. Miami Beach liegt dagegen vorgelagert im Atlantischen Ozean und darf nicht mit Miami selbst verwechselt werden.

Zahlen, Daten, Fakten zu Miami

  • Bundesstaat: Florida
  • County: Miami-Dade
  • Einwohnerzahl: 467.963 (1. Juli 2019, geschätzt)
  • Fläche: 143,15 Quadratkilometer (davon 92,42 Quadratkilometer Land)
  • Bevölkerungsdichte: 13.512 Personen / Quadratmeile
  • Gründungsjahr: 1896
  • Höhenmeter: 2 Meter
  • Zeitzone: Eastern (UTC -5/-4)
  • Postleitzahlen: 33109, 33122, 33125-38, 33140-47, 33149-50, 33154-58, 33160-62, 33165-70, 33172-87, 33189-90, 33193-94, 33196
  • Vorwahl: +1 305, 786
  • Bürgermeister: Francis Suarez (Republikaner)
  • Spitznamen: The Magic City, Gateway to the Americas, Capital of Latin America

Woher stammt der Name Miami?

Im Gebiet um den Lake Okeechobee, der einst Lake Mayaimi genannt wurde, lebte in der Vergangenheit der gleichnamige Indianerstamm der Mayaimi. Miami wurde zwar nach dem Miami River benannt, dessen Name jedoch wiederum auf den Lake Mayaimi zurückgeht, so dass man sagen kann, dass die Stadt indirekt ihren Namen dem seit etwa 1750 ausgestorbenen Indianerstamm verdankt.

Landkarte

Wetter und Klima in Miami

Miami liegt im Süden Floridas.
Miami liegt im Süden Floridas.

Miami besitzt ein tropisches Klima, das durch den Einfluss des dortigen Monsunklimas geprägt wird. Im Sommer herrscht dort ein heißes, schwüles Klima, während es in den Wintern eher warm und trocken ist. Im Herbst ist mit Hurrikans zu rechnen. In der Regenzeit von Mai bis Oktober fallen auch die meisten Niederschläge und es gibt mehr oder weniger regelmäßig Gewitter. Auch sonst ist Miami eine der Großstädte in den USA mit den meisten Niederschlägen, wobei die meisten im September fallen. Dann gibt es auch die meisten Regentage. Die wärmsten Monate sind der Juli und der August mit Durchschnittstemperaturen um die 30 Grad Celsius, am kühlsten ist es im Januar, wobei auch dann die Durchschnittstemperaturen bei rund 21 Grad Celsius liegen. Mit Kaltfronten muss man zwischen Oktober und März jedoch rechnen.

Die höchste je in Miami gemessene Temperatur lag bei 40 Grad Celsius, die niedrigste bei -1 Grad Celsius. Schneefall ist in der Metropole sehr selten und kam in der Geschichte der Wetteraufzeichnung erst zweimal vor.

Bei der besten Reisezeit kommt es auf die eigenen Vorlieben an. Die Monate zwischen Februar und April stehen in Miami ganz im Zeichen des Spring Breaks. Zu dieser Zeit herrscht großer Trubel, wenn zahlreiche Studenten in die Stadt am Meer reisen. Wer Miami gerne in größerer Ruhe erkunden möchte, reist am besten im Mai nach Florida. Dann sind die Temperaturen in Florida angenehm und es sind relativ wenige Touristen dort.

Hurrikansaison in Miami

Die Hurrikansaison in Miami zieht sich etwa von Anfang Juni bis Ende November. Es kann aber auch außerhalb der offiziellen Hurrikansaison immer wieder zu Wirbelstürmen kommen. Angst haben muss man auch in diesen Zeiten vor einem Besuch in der Metropole nicht unbedingt. Oft kommt es vor, dass die Hurrikans über dem Meer abflachen und nur Gewitter, Niederschläge und etwas niedrigere Temperaturen auftreten. Und auch sonst wird in Florida streng überwacht und es gibt ein zuverlässiges Frühwarnsystem, um Einwohner und Urlauber zu schützen. Halten Sie sich im Falle eines Wirbelsturms unbedingt an die gegebenen Anweisungen!

Bevölkerung von Miami

In Miami leben vorwiegend Weiße, wobei der Großteil (über 70 %) hispanischer Abstammung ist. Auf Afroamerikaner entfallen rund 16 Prozent, auf Menschen mit kaukasischen Wurzeln rund 11 Prozent. Die Asiaten sind in der Bevölkerung Miamis mit rund einem Prozent vertreten. Die Altersklasse der 25- bis 45-Jährigen stellt die größte Gruppe dar.

Was die Religionszugehörigkeit angeht, sind in Miami die Baptisten am stärksten vertreten. Auf die Katholiken entfällt in der Metropolregion Miami ein Anteil von 27 Prozent. Etwa 10 Prozent gehören der jüdischen Religion an und 9 Prozent sind Muslime. Alles in allem sind in Miami ganze 500 Kirchen aus 32 Konfessionen vertreten.

Politik

Die Demokraten gelten in den USA eher als links, während die Republikaner eher rechts einzuordnen sind. Im County Miami-Dade haben die Demokraten die Nase vorn, während im Bundesstaat Florida an sich vorwiegend die Republikaner gewählt werden. Bei den letzten Präsidentschaftswahlen erhielten die Demokraten 64 Prozent der Stimmen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Miami ist ein bedeutendes Handels- und Finanzzentrum. Mehre große Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Miami und der Ort dient durch seine Nähe zu Lateinamerika als Hauptsitz der lateinamerikanischen Niederlassungen von mehr als 1.400 multinationalen Unternehmen wie American Airlines, Fedex, Visa, Microsoft oder Walmart. Zudem gilt die Metropole in Florida als wichtiges Zentrum für Fernsehproduktionen, speziell was spanischsprachige Medien angeht. So haben zum Beispiel Telemundo und UniMás ihren Hauptsitz in Miami. Auch viele bekannte Musikstudios befinden sich dort.

Die Mehrheit der Einwohner verdient jedoch relativ schlecht, meist arbeiten mehrere Personen eines Haushalts, jedoch liegt auch die Arbeitslosenquote um etwa ein Prozent höher als im Rest der USA. Gemessen am Anteil der Menschen, die nur auf ein Einkommen unterhalb der Armutsgrenze zurückgreifen können, liegt Miami unter den ärmsten Städten der Vereinigten Staaten an dritter Stelle.

Einkommenssteuer wird in Miami und im gesamten Bundesstaat Florida nicht gezahlt. Dafür sind Grundsteuern, Umsatzsteuer und die Lebenshaltungskosten höher als in anderen Teilen der Vereinigten Staaten von Amerika.

Einer der größten internationalen Flughäfen der Welt

Der Miami International Airport verzeichnet ein Passagieraufkommen von rund 45 Millionen Passagieren pro Jahr.
Der Miami International Airport verzeichnet ein Passagieraufkommen von rund 45 Millionen Passagieren pro Jahr.

Miami besitzt mit dem Miami International Airport einen der größten internationalen Flughäfen der Welt. Allein im Jahr 2016 wurden dort im internationalen Flugverkehr 44,6 Millionen (Mio.) Passagiere abgefertigt und der Flughafen wird von zahlreichen internationalen Airlines angeflogen. Mitte 2019 wurde bekannt, dass Miami fünf Milliarden US-Dollar in seinen Flughafen investieren wird.

Mindestens ebenso wichtig ist der Port of Miami. Er gehört zu den größten Häfen der Welt für Kreuzfahrtschiffe und ist auch als Fracht-Umschlagplatz von wesentlicher Bedeutung. Im öffentlichen Verkehr ist vor allem die Miami Airport Station als wichtigster Umsteigepunkt zu nennen. Hier enden nicht nur die Amtrak-Fernzüge aus New York City, sondern auch die Regionalzüge und S-Bahnen der Tri-Rail. Wer möchte, kann hier in die Hochbahn oder in Stadt- und Fernbusse umsteigen.

Der Miami-Dade Metromover verbindet viele Bürogebäude und öffentliche Einrichtungen in der Stadt. Die Fahrt mit dem Metromover, der unter anderem in Downtown Miami Bürogebäude miteinander verbindet, ist kostenlos.

Wichtigste Straßenverbindung ist die Interstate 95, die von den Interstates 195 und 395 gekreuzt wird. Zudem verlaufen die Highways 1, 27, 41 und 441 sowie mehrere State Roads durch das Stadtgebiet der Metropole.

Bildung

Die Stadt Miami gehört zum Schulbezirk Miami-Dade Country, der insgesamt 39 High Schools umfasst. Von Bedeutung sind insbesondere die Florida International University und das Miami-Dade Community College.

Miami für Touristen

Ein Ziel an der Ostküste der USA und ein Garant für Strandfeeling ist Miami. Doch die Stadt in Florida hat auch für Kulturinteressierte viel zu bieten.
Ein Ziel an der Ostküste der USA und ein Garant für Strandfeeling ist Miami.

Warmes Klima, viele Strände, das Wasser des Atlantiks und so viel mehr als die Fernsehserie „Miami Vice“. Die Stadt im Sunshine State Florida hat vieles zu bieten, was man anderswo in den USA nicht findet. Tropischen Charme und lateinamerikanisches Flair zum Beispiel. Auch das Nachtleben ist ein echtes Erlebnis.

Es gilt jedoch auch zu bedenken, dass es sich bei Miami, wenn man die Kriminalitätsrate betrachtet, um eine der gefährlicheren Städte der USA handelt und man gut daran tut, Stadtteile wie Liberty City, Little Haiti, Little Havana, Teile der Uferpromenade und den Biscayne Boulevard gerade nachts nach Einbruch der Dunkelheit als Tourist besser zu meiden. Zumindest wenn man allein unterwegs ist. Hält man sich an diese Vorgaben, kann man in Miami aber ohne Weiteres einen entspannten Urlaub erleben und muss sich vor Kriminalität nicht mehr fürchten als anderswo.

Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Getyourguide und Tripadvisor sind hervorragende Möglichkeiten, um mehr über touristische Ziele in Miami zu erfahren. Bei Getyourguide können Sie auch Führungen und Touren entsprechend Ihrer Reisevorlieben buchen. Oder Sie beschenken einen Ihrer Lieben mit einem Gutschein.

Kulturelle Sehenswürdigkeiten in Miami

Wer an Miami denkt, denkt wohl zunächst an Sonne und Strand. Und das aus nachvollziehbarem Grund. Vergessen Sie aber neben Sonne und Meer keinesfalls die kulturellen Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet wie die absolut sehenswerten Museen für Groß und Klein.

Sehenswerte Museen in Miami

Vizcaya Museum and Gardens ist ein schlossartiges Gebäude.
Vizcaya Museum and Gardens ist ein schlossartiges Gebäude.
  • Vizcaya Museum and Gardens: Das Museum zeigt antike Teppiche und Möbel, Gemälde und dekorative Objekte. Die Villa war von 1926 bis 1925 die Winterresidenz von James Deering.
  • Pérez Art Museum Miami: Das erste Museum am Platz ist das „Pérez Art Museum Miami“. Die Ausstellungen haben ihren Fokus auf den unterschiedlichen Kulturen und geografischen Gegebenheiten hier am Schnittpunkt von Nord- und Südamerika. Außer Kunst gibt es hier auch einen hängenden Garten zu bestaunen.
  • Wolfsonian: Das Wolfsonian ist verbunden mit dem Smithsonian Institut und stellt fast 180.000 Kunstwerke aus aller Welt aus der Zeit des späten 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges aus.
  • ICA: Das „ICA“ zeigt lokale und unterbewertete Künstler und unterstützt den experimentellen und intellektuellen Austausch auch auf internationaler Ebene. So gibt es hier immer wieder etwas Neues zu sehen.
  • The Bass: Das „The Bass“ im Collins Park ist moderner Kunst gewidmet und hat vor Kurzem zwei bedeutende Kunstwerke zur bestehenden Ausstellung erworben: „Miami Mountain“ von Udo Rondinone und „Eternity Now“ von Sylvie Fleury, das die Museumsfassade schmückt.
  • History Miami: Das „HistoryMiami“ ist eines der größten regionalen Geschichtsmuseen und ebenfalls Teil des Smithsonian Instituts. Mehr als 37.000 Exponate datieren bis in die präkolumbianische Zeit zurück. Touristische und technologische Entwicklungen in Südflorida sind weitere Themen.
  • Lock & Load Miami: Ein Museum, in dem sich alles um Maschinenpistolen dreht und in dem man sogar Schüsse mit vollautomatischen Schusswaffen abgeben kann? Das alles und mehr bietet das Lock & Load Miami. Im kostenlosen Museum sind zahlreiche historische Gegenstände ausgestellt.

Miami für Naturliebhaber

  • Miami-Dade Zoological Park and Gardens: Der „Miami-Dade Zoological Park and Gardens“ ist der größte und älteste Zoo in Florida. Über 3000 Tiere leben dort. Auf drei Quadratkilometern können hier auch viele Pflanzen bestaunt werden.
  • Flamingo Gardens: Die „Flamingo Gardens“ sind nicht nur ein botanischer Garten für mehr als 3000 Spezies seltener, exotischer Pflanzen, sondern auch ein Auffanglager für Wildtiere, die aufgrund von Verletzungen nicht ausgewildert werden können. Alligatoren, Bären, Adler, Otter und Panther sind einige der Tiere, die man hier sehen kann.
  • Everglades Outpost: Das „Everglades Outpost“ verfolgt ein ähnliches Motiv. Auch hier werden Tiere aus schlechter Haltung aufgepäppelt und entweder ausgewildert (sofern möglich) oder aber bis zu deren Lebensende gepflegt.

Miamis Kulturangebote

Miami hat auch für Kulturliebhaber viel zu bieten. Ganz klassisch ist hier das „Arsht Center“ zu nennen, in dem verschiedene Veranstaltungen abgehalten werden. Unter anderem haben hier die „Knight Concert Hall“ und das „Ziff Ballet Opera House“ ihren Sitz.

Doch auch wer die kubanische Kultur liebt, wird in Miami sicherlich auf seine Kosten kommen. „Little Havanna“ westlich des Stadtzentrums bietet kubanisch inspiriertes Essen und eine dazu passende Atmosphäre. Es gibt dort sogar einen „Walk of Fame“ der lateinamerikanischen Künstler entlang der Hauptstraße.

Zur Kultur gehört aber auch entscheidend Miami Beach. Die Art-Déco-Gebäude allein sind schon einen Besuch wert. Und nach einem anstrengenden Tag können Sie sich hier in einem der zahlreichen Spas verwöhnen lassen…

Wynwood Walls zeigt im Innen- und Außenbereich Werke von internationalen Straßenkünstlern. Was im Jahre 2009 begann, ist heute zu einem der besten Orte weltweit geworden, um Straßenkunst zu sehen.

Ebenfalls in Miami Beach befindet sich das Miami Beach Holocaust Memorial, das an die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung zu Zeiten des Nationalsozialismus in Europa erinnert. Es befindet sich an der „1933-1945 Meridian Avenue“.

Die schönsten Parks in Miami

Der „Matheson Hammock Park“ ist ein wunderschöner Park in Miami.
Der „Matheson Hammock Park“ ist ein wunderschöner Park in Miami.
  • Matheson Hammock Park: Der „Matheson Hammock Park“ besitzt einen von Menschenhand angelegten Strand und eine Marina. Hier kann man mit dem Rad fahren, Wassersport treiben und ein Picknick machen. Besucher können Kayaks oder Paddelboote leihen und damit entlang der Mangroven fahren.
  • Oleta River State Park: Am besten zum Fahrradfahren geeignet ist der „Oleta River State Park“ mit etlichen Kilometern an Strecke. Auf dem Fluss ist auch Kanufahren möglich. Die Natur ist hier relativ unbeeindruckt von menschlicher Umgestaltung.
  • South Pointe Park: Im „South Pointe Park“ in South Beach dreht sich alles um den Ozean. Entgegengesetzt zum Oleta Park ist die Natur hier sehr hübsch angelegt und man flaniert zwischen gepflegtem Rasen und gepflegten Palmen. Es gibt einen Spielplatz, Platz zum Skateboarden und einen Hundepark.
  • Barnacle Historic State Park: Im ‚Barnacle Historic State Park‘ steht das älteste Haus Miamis. Es wurde im Jahre 1891 erbaut und ist zu besichtigen. Damals war die Stadt nur per Boot zu erreichen.
  • Margaret Pace Park: Der „Margaret Pace Park“ tut sich hervor mit einem spannenden Sportangebot und verschiedenen Sportplätzen für Basket- und Volleyball.
  • Bayfront Park: Der „Bayfront Park“ ist sehr vielseitig und vielleicht der berühmteste Park in Miami. Gleich beim Bayside Marketplace gelegen, finden hier viele Aktivitäten statt. Dazu zählen etwa Yoga oder Rollerblading, aber auch ein jährlich stattfindendes Musikfestival.

Miami für Kinder

Sie besuchen die Stadt im Sunshine State Florida mit Kindern? Dann sollten Sie neben Zoo und Strand unbedingt im Urlaub auch einmal diese beiden Museen besuchen.

  • Frost Science Museum: Das „Frost Science Museum“ in Downtown Miami verfügt über viele interaktive Exponate und ist somit im Urlaub hervorragend für einen Museumsbesuch mit Kindern geeignet. Unter den Attraktionen finden sich ein Planetarium und ein Aquarium mit Meeresbewohnern. Das „Frost Science Museum“ ist Teil des Museum Park.
  • Children’s Museum: Im „Children’s Museum“ zwischen Miami und Miami Beach gibt es unzählige Aktivitäten für die Kleinsten unter den Museumsbesuchern. Besonderer Fokus liegt auf Kommunikation, Gemeinschaft und Kreativität. Eine neun Meter hohe Kletterwand, ein Kreuzfahrtschiff und eine zweistöckige Sandburg ergänzen das Museum und machen es zu einem wirklich gelungenen Ausflugsziel für Familien mit Kindern.

Kubanische Lebenslust in Little Havana

Calle Ocho ist die bekannteste Straße in Little Havana.
Calle Ocho ist die bekannteste Straße in Little Havana.

Wer die einzigartige Atmosphäre Miamis einmal so ursprünglich wie möglich erleben möchte, sollte während der Reise unbedingt Little Havana besuchen. Die Einwohner von Little Havana, die ihre Wurzeln zumeist in Kuba haben, pflegen dort ihre Kultur, was einen Besuch zu einem absoluten Erlebnis macht. Denn die Einflüsse des kubanischen Erbes sind überall zu spüren.

Bekannteste Straße in Little Havana ist mit Abstand die Calle Ocho. Entlang der Straße und generell zwischen der SW 12th und der 16th auf der Calle Ocho befinden sich in Little Havana viele Geschäfte, in denen Sie Zigarren kaufen können. Die beliebtesten Geschäfte und super um handgemachte Zigarren zu kaufen sind die Geschäfte „Little Havana Cigar Factory & Lounge“, das „El Titan de Bronze“ und das „La Tradición Cubana“.

Sie sehnen sich nach kubanischem Kaffee? Dann statten Sie unbedingt einmal dem „Versailles“ oder dem „Islas Canarias“ einen Besuch ab.

Super um die kubanische Lebensweise noch näher kennenzulernen, ist der Domino Park, in dem sich die Bewohner sonntags treffen, um dem gleichnamigen Spiel zu frönen. Zudem können Sie hier tolle Reisefotos von den alten Bildern des Parks schießen, die aus den 70er Jahren stammen.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Little Havana

  • Tower Theater: Das Kino befindet sich in westlicher Richtung vom Dominos Park gelegen und zeigt ausschließlich Filme in der Originalsprache. Insbesondere Besucher, deren Muttersprache Spanisch ist, sollten hier auf ihre Kosten kommen.
  • Calle Ocho Walk of Fame: Walk of Fame? Der befindet sich doch in Kalifornien? Schon richtig, aber Floridas Walk of Fame in Miami widmet sich kubanischen Künstlern, die dort ebenfalls mit einem Stern geehrt werden.
  • Memorial Boulevard: Der Memorial Boulevard in Little Havana gedenkt mit einer Flamme, der “eternal flame“ an die Opfer der Invasion in der Schweinebucht in den 60er Jahren des vorherigen Jahrhunderts. Zudem sind hier eine bronzene Landkarte von Kuba, eine Statue der Jungfrau Maria und einige Monumente von José Martí und Antonio Maceo zu sehen.
  • Ceiba-Baum: Für die Santería ist der Ceiba ein heiliger Baum. Sie ist die synkretische, afroamerikanische Hauptreligion in Kuba. Mehr darüber lässt sich in den Botánicas-Shops erfahren. Der perfekte Ort, um sich die Zukunft vorhersagen zu lassen.
  • Bay of Pigs Museum: Das kostenlose Museum ist der fehlgeschlagenen Invasion der Schweinebucht von 1961 gewidmet.

Historic Overtown – auf den Spuren afroamerikanischer Geschichte

Historic Overtown ist einer der ältesten afroamerikanischen Stadtteile Floridas und befindet sich im Westen der Innenstadt von Miami. Die Gründung des Viertels war damals eine direkte Folge der Jim-Crow-Gesetze, die die Rassentrennung in die Tat umsetzten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich aus Historic Overtown ein Zentrum für die afroamerikanische Kulturszene, Musik und Geschäfte. Besonders in den 50er Jahren war das Viertel für sein hochkarätiges Nachtleben bekannt und auch heute noch ist der pulsierende Geist, der das Viertel prägte, überall zu spüren. Die einzigartige Kunst- und Kulturszene, hervorragendes Soul Food und einige Sehenswürdigkeiten machen das Viertel westlich der Innenstadt zu einem absoluten Erlebnis.

Einige Sehenswürdigkeiten in Historic Overtown

  • Black Police Precinct and Courthouse Museum: Die Polizeistation mit angeschlossenem Gefängnis und Gericht ist die erste und einzige Einrichtung Ihrer Art, die ausschließlich von afroamerikanischen Polizisten geleitet wurde. Heute kann man an Führungen von ehemaligen Wachmännern teilnehmen.
  • Lyric Theater: Das Entertainment-Center im Viertel westlich der Innenstadt besteht bereits seit über 100 Jahren. Einst gaben sich hier Berühmtheiten der afroamerikanischen Kulturszene wie Billie Holiday und Cab Calloway die Ehre.
  • Jackson Soul Food: Als bestes Soul-Food-Restaurant der Stadt und als Seele des Viertels gilt dieses altehrwürdige Restaurant. Statten Sie dem 1946 eröffneten Familienrestaurant während Ihres Aufenthalts unbedingt einen Besuch ab.

Downtown Miami /Brickell – Heimat der Wolkenkratzer

Downtown Miami ist ein Querschnitt durch die Stadt und prägt deren Skyline durch die vielen Wolkenkratzer entscheidend. Sie können hier in Downtown wichtige Tourismusziele wie den Port of Miami besuchen, einem Spiel der Miami Heat in der American Airlines Arena beiwohnen oder auch einfach nur den einmaligen Blick auf die Bucht genießen.

Little Haiti – bunte Häuser und mehr

Das Stadtviertel Little Haiti haben viele haitianische Einwanderer ein Zuhause gefunden. Charakteristisch für das Viertel sind die bunten Häuser, wie man sie aus der Karibik kennt. Karibisches Flair, eine lebhafte Kunstszene, Kneipen und viele Geschäfte erwarten einen dort. Allerdings ist dort auch die Kriminalität ein großes Thema. Die Menschen verdienen an diesem Ort nicht sehr viel und Touristen können schnell zum Opfer werden. Besuchen Sie wegen der hohen Kriminalitätsrate das Viertel am besten nur in Begleitung, vermeiden Sie den Besuch nach Einbruch der Dunkelheit und tragen Sie Wertgegenstände am Körper.

Tipp: Besuchen Sie das Viertel am besten mit einem Mietauto von Avis oder einer anderen Autovermietung.

Aktivitäten in Miami

Der Ocean Drive ist Miamis bekannteste Straße.
Der Ocean Drive ist Miamis bekannteste Straße.
  • Einkaufen: Miami ist ein Shopping Paradies – zweifellos. „Supply&Advise“ in Downtown Miami führt kleine Labels. Diese sind zwar nur zu gehobenen Preisen zu haben, dafür kann man sicher sein, dass nicht allzu viele dasselbe tragen werden. Bei „Andrew“ finden Sie alles rund ums Skateboard. Der Shop wurde nach dem Hurrikan benannt, der 1992 Miami verwüstete. Sie lieben ausgefallene Sneaker und limitierte Auflagen? Dann stöbern Sie unbedingt durch die „Shoe Gallery“. Und wenn Sie oder Ihre Kinder gerne basteln, dann ist das „The Bead Bazaar“ ein absolutes Paradies. Hier bekommen Sie alles, was Sie brauchen, um Armbänder, Ohrringe oder Ketten herzustellen.

    Neben dem Ocean Drive ist die Straße Collins Avenue, die von South Beach bis Fort Lauderdale führt, wohl eine der bekanntesten Straßen der Stadt. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten, Shoppingfreuden zu erleben.

    Kunstgalerien, Geschäfte, Antiquitätenhändler und vieles mehr findet man im Miami Design District. Unter anderem sind hier auch Läden von Gucci und Versace zu finden. Jeden zweiten Monat wird im Design District eine Community Art & Design Night abgehalten.

    Über 200 Stores sind in der Dolphin Mall vertreten, dem größten Outlet Store der Stadt. Hier können Sie mit etwas Glück Schnäppchen zum Bestpreis ergattern. In der Dolphin Mall finden auch regelmäßig Veranstaltungen statt.

    Und wer einfach nur einmal Luxus satt erleben möchte, der sollte unbedingt Bal Harbour einen Besuch abstatten.

  • Genießen: Auch auf dem Gebiet der kulinarischen Spezialitäten versagt Miami nicht. Naturgemäß gibt es hier viele Seafood-Restaurants und darunter auch eine peruanische Variante japanischer Gerichte genannt „Nikkei Cuisine“. Das „Osaka Corinna Nikkei“ kredenzt viele frische Meeresfrüchte, Sushi-Rollen und gegrilltes Fleisch, wie es so nur vom Robota-Grill schmeckt. Eine tolle Anlaufstelle ist auch das „Novikov“, das zwar sehr hochpreisig, aber definitiv jeden Dollar wert ist. Eine Fusion aus chinesischer und japanischer Küche mag sich zunächst sehr gewöhnungsbedürftig anhören, funktioniert aber hier in diesem Restaurant hervorragend. Viel günstiger aber mindestens ebenso abenteuerlich ist die Küche von Timon Balloo. In seinem Restaurant „Balloo“ kreiert er jeden Tag etwas Neues und die Preise sind gemäßigt.
  • Nachtleben: Die Nächte in Miami sind legendär und es gibt zahlreiche Möglichkeiten im Urlaub dem Nachtleben zu frönen. Das Klima trägt dazu bei, dass man hier nicht abkühlt und bis in den Morgen feiert. Am besten startet man, wenn man das Nachtleben der Stadt erkunden möchte, mit Cocktails in der Calle Ocho oder man geht Bingo spielen mit Miss Toto, einer Drag Queen in der buntesten Cocktailbar von Miami, dem Gramps. Danach vielleicht ein weiterer Cocktail auf der Terrasse des East Hotel im Stadtteil Bricknell. Da Miami keine Hügel hat, muss man auf künstliche Erhöhungen ausweichen um einen Ausblick zu bekommen. In South Beach findet man die berühmten Clubs „LIV“ und „Story“, wo man als Frau nicht lange anstehen muss. Bei Männern kann es da allerdings anders aussehen. Die sollten für diese Attraktionen im Nachtleben Miamis ein wenig mehr Zeit einplanen.
     

    Unterhaltung anderer Art wird in Containern angeboten. Mikrotheater bezeichnet die Kunst, kurze Theaterstücke auf Pop-up-Bühnen vorzuführen. Man geht von Bühne zu Bühne und nimmt einen Drink in den Höfen zwischen den Attraktionen. Die Theaterstücke werden hier zumeist in spanischer Sprache aufgeführt.

    Lieben Sie Salsa? Dann kommen Sie in Miami definitiv auf Ihre Kosten. Denn Salsa gehört hier einfach zum Lebensgefühl dazu. South Beach und Little Havana sind empfehlenswerte Viertel, wenn Sie das Tanzbein schwingen möchten.

  • Sport treiben: Die flache Gegend lädt zum entspannten Radfahren ein. Fahrräder können Sie an vielen Orten leihen, am besten in Key Biscayne. 30 Golfplätze im Raum Miami lassen darüber hinaus mehr als ausreichend Auswahl für eine Partie Golf. Segeln und Boot fahren ist natürlich ebenfalls schwer angesagt und Bootsverleiher gibt es wie Sand am Meer. Und wer möchte, kann unter anderem im Lummus Park auch kostenfrei eines von mehreren Outdoor-Gyms aufsuchen und dort trainieren.
     

    Für die gemütlicheren Touristen werden verschiedene Spazierwege mit Führung angeboten. So zum Beispiel die „Art Déco District Walking Tour“. Hier ist man etwa 90 Minuten unterwegs und bestaunt die Gebäude im Ocean Drive. Die Tour startet täglich um 10:30 Uhr am Zentrum der „Miami Design Preservation League“ Ecke Ocean Drive und 10th Street. Der Spaziergang „Little Havanna Arts&Culture Walk“ wird von „HistoryMiami“ durchgeführt und startet um 18:00 Uhr am Saftstand „Los Pinareños Fruteria“, allerdings nur einmal im Monat.

    Und wer lieber passiv Sport treibt, kann zum Beispiel auch ein Spiel der Miami Heat besuchen. Oder Sie besuchen ein Spiel der Miami Dolphins im Hard Rock Stadium, in dem schon mehrere Male der berühmte Super Bowl der NFL ausgetragen wurde. Das Stadium verfügt bei Footballspielen über ein Fassvermögen von über 65.000 Sitzplätzen.

  • Sonne, Wasser und Sandstrand genießen: Miami liegt am Atlantik und bietet so weit mehr als nur eine Möglichkeit, um einen schönen Strandurlaub zu genießen und im Meer schwimmen zu gehen. Ein absolutes Paradies mit von Palmen gesäumten Straßen und Sandstränden bietet die Insel Key Biscayne. Hier können Sie unter anderem auch ein Aquarium mit Meeresbewohnern besuchen. Daneben lohnen auch der South Beach, der Lummus Park Beach oder der Mid Beach einen Besuch.

Tipp: Wenn Sie auf dem Rickerbacker Causeway in Richtung Key Biscayne fahren, finden Sie unter der ersten Hochbrücke einen Parkplatz, der gerade bei Nacht einen fantastischen Blick auf die Skyline von Miami bietet.

Veranstaltungen im Jahresverlauf

In Miami ist eigentlich immer etwas los und es sollte einem nicht langweilig werden. Die folgenden Veranstaltungen stellen besondere Highlights im Jahr dar.

Während andere Metropolen in den USA deutlich an Übernachtungsgästen verloren, steigert Miami diese Zahlen.
Während andere Metropolen in den USA deutlich an Übernachtungsgästen verloren, steigert Miami diese Zahlen.
  • South Beach Jazz Festival: Im Januar eines jeden Jahres findet das „South Beach Jazz Festival“ statt. Von traditionell über modern bis hin zu Latin und New Orleans Jazz bekommt man hier ordentlich was auf die Ohren. Der Organisator, David New, leidet an einer Krankheit, die ihn bewegungsunfähig, blind und taub werden ließ und so ist dieses Festival besonders behinderten Künstlern gewidmet.
  • Coconut Grove Arts Festival: 360 Künstler werden jedes Jahr ausgewählt, um am „Coconut Grove Arts Festival“ teilzunehmen. Sie kommen aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Schmuckdesign, Bildhauerei und anderen mehr. Man wandert von Stand zu Stand und kann dabei auch Life Performances anschauen. Konzerte und Essensstände beleben das Bild.
  • Karneval in Miami: Im März finden einige Festivals in Zusammenhang mit dem Fasching statt. Eine Million Besucher ziehen die verschiedenen Veranstaltungen jedes Jahr rund um den Karneval an.
  • American Black Film Festival: Das „American Black Film Festival“ findet jedes Jahr im Juni statt. Es handelt sich dabei um eine mehrtägige Filmpreisverleihung bei der afroamerikanische Filme und Filmemacher ausgezeichnet werden.
  • Aqua Girl: Das „Aqua Girl“ ist ein Festival ausschließlich für Frauen, das jedes Jahr im August stattfindet. Frauen aus der LBT-Community treffen sich hier seit 20 Jahren und feiern das Leben.
  • Miami International Auto Show: Die „Miami International Auto Show“ fand 2019 zum 48sten Mal statt und dauert 10 Tage. Antike Automobile bilden den Magnet dieser Show, zu der die Automobilhäuser Südfloridas jedes Jahr einladen.
  • Ultra Music Festival: Das Ultra Music Festival kann schon auf eine recht lange Geschichte zurückblicken. Absolut legendär ist die Hauptbühne mit ihren eindrucksvollen Lichteffekten.

Unterkunft in Miami buchen

Miami ist eines der aufregendsten Urlaubsziele in den USA und definitiv ein Ort, bei dem Bücher nicht ausreichen, sondern den man – samt seiner Bewohner – einmal live erlebt haben sollte. Die Stadt ist absolut auf den Tourismus eingestellt und bietet viele Hotels und andere Möglichkeiten, um die Nacht zu verbringen. Vergleichen Sie für ein angenehmes Benutzererlebnis basierend auf Ihren Reisevorlieben einzelne Hotels und andere Unterkünfte in für Sie passender Lage. Sehr gut geeignet ist hierfür unserer Erfahrung nach der kostenlose Anbieter www.booking.com. Dort können Sie Angebote vergleichen und Ihre Unterkunft für die Nächte in Miami auch direkt buchen.

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Lohnenswerte Tagesausflüge ab Miami

In Miami gibt es eigentlich so viel zu erleben und so viele Attraktionen, dass man die Stadt im Urlaub nicht unbedingt verlassen muss. Aber nichtsdestotrotz laden die vielen anderen Attraktionen im Sunshine State automatisch dazu ein, auch den ein oder anderen Ausflug in die Umgebung zu unternehmen. Sichern Sie sich dafür am besten einen Mietwagen von einer Autovermietung.

Die folgenden Sehenswürdigkeiten sind nicht nur sehr bekannt, sondern auch auf jeden Fall eine Reise wert.

Der Everglades-Nationalpark ist ein UNESCO-Welterbe.
Der Everglades-Nationalpark ist ein UNESCO-Welterbe.
  • Everglades: Die Everglades stehen hier ganz oben auf der Liste. Sie sind Floridas wichtiges Ökosystem. Hier leben einige Spezies, die als kritisch vom Aussterben bedroht gelten, wie der Florida Panther, die westindische Seekuh und die Lederrückenschildkröte. Die Everglades umfassen ein Gebiet von etwa 6000 Quadratkilometern südlich von Miami. Der Ausflug in einem Glasbodenboot kann durch einen Besuch im Alligator Park ergänzt werden.
  • Key West: Key West schließt sich den Everglades quasi an. Die Autobahn 1 von Miami nach Key West überquert 31 Inseln und 43 Brücken unterschiedlicher Länge. Wenn man ausschließlich fährt und keine Stopps einlegt, dann braucht man für die Strecke etwa vier Stunden. In Key West können Sie Ernest Hemingways Haus besichtigen oder einfach nur den Aufenthalt in der einzigen frostfreien Stadt der Vereinigten Staaten genießen. Karibisches Flair trifft hier auf luxuriöse Restaurants und fantastische Shopping-Erlebnisse.
  • Bimini: Bimini, eine Insel der Bahamas Gruppe, ist von Miami per Hochgeschwindigkeitsfähre zu erreichen. Es ist zugegebenermaßen ein sehr langer Ausflugstag, aber genau der Stoff, aus dem Träume sind. Am späten Vormittag kommt man auf der Insel an und kann den Tag dort mit Schnorcheln, Jetskifahren und am Strand liegen verbringen, bevor man sich am Abend auf den Rückweg begibt.
  • Orlando und die Vergnügungsparks: Disney World, Amerikas größter Themenpark, ist auf jeden Fall einen Tagesausflug wert. Von Miami aus gibt es Shuttle-Busse, so dass man den Ausflug stressfrei gestalten kann. Für Fans von Harry Potter sind die Universal Studios ein wahr gewordener Traum. Ein ganzer Park wurde um das Thema herum kreiert und so kann man hier ein Butterbier trinken oder den perfekten Zauberstab für sich selbst finden. Aber auch für Muggel gibt es hier viel zu erleben.
     

    Und wer sich weder für Disney World noch die Universal Studios erwärmen kann, für den ist Orlando doch einen Tagesausflug wert, denn neben fantastischen Golfplätzen, die Tagesbesucher willkommen heißen, gibt es auch noch den „Harry P. Leu Garden“ inklusive Rosen- und Schmetterlingsgarten.

  • Kennedy Space Center: Das Kennedy Space Center ist für Fans der Raumfahrttechnik ein Muss. Hier ist die NASA zu Hause und von hier aus wurden zahlreiche Raumschiffe ins Weltall geschossen. Im eigenen IMAX Kino finden regelmäßig Vorführungen von Kurzdokumentationen statt.
  • Fort Lauderdale: Fort Lauderdale gilt als das Venedig Floridas und ist bekannt für seine Strände und sein geschäftiges Nachtleben. Aber die Stadt hat nicht nur Sonne, Party und Strand, sondern auch sehenswerte Museen, historische Gebäude und vieles mehr zu bieten. Ein besonderes Benutzererlebnis verspricht das Drive-In-Kino der Stadt, das mit 14 Leinwänden das größte seiner Art weltweit ist.
  • Opa-Locka: Die Kleinstadt wurde in den 20erJahren des vorherigen Jahrhunderts gegründet und ist ein wahres El Dorado für alle Fans orientalisierender Architektur. Hier sind über zwanzig Gebäude zu finden, die im National Register of Historic Places eingetragen sind. Opa-Locka ist von Miami rund zehn Kilometer entfernt.

Miamis Geschichte

In der Metropolregion Miami leben rund 5,5 Millionen Menschen.
In der Metropolregion Miami leben rund 5,5 Millionen Menschen.

Miami befand sich für tausende von Jahren in den Händen der Tequesta-Indianer. Sie siedelten nördlich des Miami Rivers. Im Jahre 1566 wurde von Pedro Menéndez de Avilés von Spanien eine Mission gegründet, die aber bereits 1570 wieder aufgegeben wurde. Den Tequesta-Indianern wurde die Einwanderung der Europäer insbesondere durch die von ihnen eingeschleppten Krankheiten zum Verhängnis. Ein weiterer Versuch, in der Gegend eine Mission zu errichten, scheiterte in der Mitte des 18. Jahrhunderts.

Erfolgreich besiedelt werden konnte die Gegend es heutigen Miami schließlich durch Richard Fitzpatrick im Jahre 1830. Er legte mit Hilfe von Sklaven eine Plantage für Mais, Bananen, Zuckerrohr und tropische Früchte an. Im Zweiten Semiolenkrieg von 1835 bis 1842 wurden die indianischen Siedler besiegt und zum Umzug gezwungen und erst in den späten 1890ern ließen sich wenige Familien in Miami nieder. Die Attraktivität von Miami lag in der Frostfreiheit. Der erste Zug erreichte Miami am 15. April 1896. Am 28 Juli 1896 wurde Miami gegründet.

Im Jahre 1913 wurde Miami Beach erschlossen. In den Jahren 1920 bis 1923 verdoppelte sich die Bevölkerung von 30.000 auf 60.000 Personen. Doch es lief einige Jahre schlecht für die Stadt. Nach Jahren von katastrophalen Stürmen und der großen Depression ging es jedoch in den 1930ern wieder aufwärts und der Art-Déco-Distrikt wurde erbaut. Es folgten der Zweite Weltkrieg und die erste Welle kubanischer Einwanderer in den 1950er und 1960er Jahren. Die Kubaner flohen vor der neuen Regierung unter Fidel Castro. Ende der 1960er befanden sich 400.000 Kubaner in Miami und „Little Havanna“ entstand.

Weitere kubanische Flüchtlinge folgten im Jahre 1980 mit dem „Mariel Boatlift“. Fidel Castro nutze diese Aktion und sandte Kriminelle und geistig Zurückgebliebene nach Miami. In den 1990ern wurde die Anwesenheit von Haitianern anerkannt und kreolische Schilder an öffentlichen Plätzen aufgestellt.

Im Jahre 1989 sorgte ein Besuch Nelson Mandelas für Aufruhr. Weil er Fidel Castro für seine Unterstützung gegen das Apartheid-Regime gedankt hatte, wurde er nun nicht offiziell begrüßt, was wiederum die afroamerikanische Bevölkerung Miamis mit einem Streik quittierte, der die Stadt letztendlich 10 Millionen US-Dollar kostete.

Traurige Berühmtheit erlangte Miami zudem vor allem in den 70er bis 90er Jahren des 20. Jahrhunderts für seine Affinität zum Drogenschmuggel und die dortigen Drogenkartelle. Eine Darstellung rund um diesen Drogenimport findet man im Film „Cocaine Cowboys“. Der Dokumentarfilm widmet sich der Geschichte der Produktion von Kokain durch die Kolumbianer, dem Drogenimport in die USA, dem Verkauf durch die oft kubanischen Drogenhändler und den Konflikten zwischen den einzelnen Parteien.

im Jahre 1992 wurde die Stadt vom Hurrikan „Andrew“ heimgesucht, der einen Schaden in Höhe von 20 Mio. US-Dollar anrichtete. In den Jahren 2000 bis 2010 erlebte Miami eine „Manhattanization“ in dem Sinne, dass viele Hochhäuser gebaut wurden. Im Jahr 2014 wurde der Port-Miami-Tunnel eröffnet.

Ein Ausblick in die Zukunft

Der Kalkstein, der sich unter der Metropole befindet, wird Miami Oolith oder Miami-Kalkstein genannt. Dieser ist porös und wasserdurchlässig und wird nur von einer etwa 15 Meter dicken Erdschicht bedeckt. Dadurch kann Miami vor dem Anstieg des Meeresspiegels nicht durch Dämme geschützt werden und hat schon heute regelmäßig mit Überschwemmungen zu kämpfen. Spätestens im nächsten Jahrhundert wird die Stadt aufgrund dieser Lage Untersuchungen zufolge im Meer versinken.