Dallas - Die drittgrößte Stadt in Texas und weit mehr als nur eine Kultserie

Partner von Marco Polo

Riesige Rinderherden, Ölfelder, staubige Prärie und vieles mehr. In Texas, wo der Wilde Westen nie weit weg zu sein scheint, wirkt alles ein wenig größer, als anderswo in den USA. Das gilt im Endeffekt auch für Dallas im Südwesten der Vereinigten Staaten. Die texanische Metropole ist die neuntgrößte Stadt des Landes und kommt wohl den meisten zunächst in den Sinn, wenn es darum geht, bekannte Orte im Lone Star State zu nennen. Und das liegt nicht nur an der gleichnamigen Kultserie. Denn die Stadt im Süden der USA hat unzählige Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Inhaltsverzeichnis
Zahlen, Daten, Fakten über Dallas | Wetter und Klima in Dallas | Bevölkerung von Dallas | Politik | Wirtschaft und Infrastruktur | Dallas für Touristen | Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten | Hotels, Apartments und Ferienwohnungen | Aktivitäten in Dallas | Ein Ausflug in die Geschichte von Dallas

Wir haben hier zahlreiche Informationen über die Finanzmetropole im Großraum Dallas-Forth-Worth-Arlington für Sie zusammengestellt.

Zahlen, Daten, Fakten über Dallas

  • Bundesstaat: Texas
  • Einwohnerzahl: 1.345.047 (Stand: 1. Juli 2018)
  • Fläche: 997,1 Quadratkilometerv
  • Bevölkerungsdichte: 1349/Quadratkilometer
  • Gründungsjahr: 1841
  • Höhenmeter: 131 Meter
  • Zeitzone: UTC-6/-5
  • Vorwahl: +1 214, 972, 469
  • Bürgermeister: Eric Johnson (D)
  • Offizielle Website: https://dallascityhall.com

Landkarte

Wetter und Klima in Dallas

In Dallas herrscht ein subtropisches Klima mit kontinentalen Einflüssen bei einer Durchschnittstemperatur von 14 Grad Celsius. Die Winter in Dallas sind mild. Der kälteste Monat ist der Januar. Dann ist ebenso wie im Dezember auch Frost möglich.

Wärmster Monat ist in Dallas mit bis zu 31,4 Grad Celsius der Juli. Das Thermometer kann im Hochsommer an heißen Nachmittagen aber auch schon einmal auf 40 Grad Celsius ansteigen. Im Hochsommer ist auch mit vermehrten Niederschlägen und mitunter auch Stürmen zu rechnen.

Schönes Wetter bei angenehmen Temperaturen ist im Frühjahr zwischen März und Mai zu erwarten, wobei hier im Mai im Vergleich zu den anderen Monaten mit den meisten Regentagen zu rechnen ist. Damit gilt das Frühjahr als beste Reisezeit. Aber auch im Herbst kann man in Dallas noch schöne Tage verbringen. Dann kann es gerade am Morgen jedoch manchmal schon etwas kühler sein.

Immer wieder ist Dallas außerdem von teils heftigen Tornados betroffen. Erst 2019 hinterließen Unwetter im Norden der Stadt zum Beispiel verheerende Schäden.

Bevölkerung von Dallas

Dallas ist nach Houston und San Antonio die drittgrößte Stadt in Texas.
Dallas ist nach Houston und San Antonio die drittgrößte Stadt in Texas.

Noch um 1930 herum war die Bevölkerung von Dallas (82,8%) überwiegend weiß. Heute zählt fast die Hälfte der Einwohner der Finanzmetropole im Lone Star State zu den Hispanics. 28,8 Prozent der Einwohner bestanden beim Zensus von 2010 aus Weißen. 24,7 Prozent der Einwohner waren Afroamerikaner. Auf Asiaten entfielen 6,3 Prozent, während Indianer 0,7 Prozent der Bevölkerung ausmachten. Während im südwestlichen Teil der Stadt vor allem Hispanics und Lateinamerikaner leben, ist im südlichen Teil der Stadt die schwarze Bevölkerung am meisten vertreten. Speziell in Garland gibt es auch eine große spanischsprachige Bevölkerung. Zudem sind im Dallas-Worth-Metroplex schätzungsweise 70.000 russischsprachige Menschen zu Hause. Diese Einwohner stammen vorwiegend aus dem ehemaligen Sowjetblock.

Einer Schätzung aus dem Jahr 2018 zufolge gab es zu diesem Zeitpunkt 521.198 Haushalte in der Stadt, in denen insgesamt 137.758 Kinder und Jugendliche im Alter von unter 18 Jahren lebten. 36,6 Prozent der Haushalte in Dallas wurden von Ehepaaren geführt, alleinerziehende Elternteile machten 14,6 Prozent der Einwohner aus.

Politik

Dallas selbst galt lange als Hochburg der Konservativen. Mittlerweile können sich im Dallas County und in der Stadt selbst aber meist die Demokraten durchsetzen. Verantwortlich dafür ist wohl der Zuzug von Menschen aus Kalifornien, New York, Illinois und Florida, die traditional demokratisch geprägt sind.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Margaret Hunt Hill Bridge überquert den Trinity River in Dallas.
Die Margaret Hunt Hill Bridge überquert den Trinity River in Dallas.

Dallas war einst vor allem für die Öl- und Baumwollindustrie bekannt. Heute ist die Metropole ein Zentrum für die Telekommunikations-, Computer-, Transport- und Finanzdienstleistungsbranche und spielt auch im Bereich Entwicklung von Computerspielen eine wesentliche Rolle. Unter anderem haben Unternehmen wie Gearbox Software oder id Software dort ihren Sitz. Weitere bekannte Unternehmen sind die Greyhound Lines, Kronos International und AT&T.

Insgesamt brachte es die Metropolregion Dallas im Jahr 2016 auf eine Wirtschaftsleistung von 511,6 Milliarden US-Dollar bei einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von 65.154 US-Dollar. 2014 befand sich Dallas damit auf Platz 18 der wirtschaftsstärksten Metropolregionen weltweit und damit auf Platz 6 innerhalb der USA. Die Arbeitslosenquote lag in Dallas 2018 unter dem nationalen Durchschnitt.

Was die Infrastruktur angeht, findet sich in Dallas mit dem Flughafen Dallas-Fort Worth der größte Flughafen im Bundesstaat Texas. Der DFW ist flächenmäßig größer als Manhattan, ist der viertgrößte Flughafen in den USA und fertigte 1999 über 60 Millionen Passagiere ab. Mehrere bekannte Fluggesellschaften haben am DFW International Airport ihren Sitz, darunter auch American Airlines. Neben Dallas-Fort Worth besteht in Dallas noch der Flughafen Love Field (DAL). Love Field war vor der Eröffnung des DFW der bedeutendste Flughafen der Region.

An öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es in Dallas und Umgebung die Stadtbahn Dallas, eine Straßenbahn und die M-Line. Die Stadtbahn wird von Dallas Area Rapid Transit, kurz DART, betrieben.

Wer gerne individueller unterwegs sein möchte als es mit der Straßenbahn oder einem anderen öffentlichen Verkehrsmittel möglich ist, kann in Dallas auch einen Mietwagen buchen. Zu bedenken ist jedoch, dass gerade während der Hauptverkehrszeit auf den Straßen immer viel los ist. Ein Mietwagen eignet sich daher eher für Ausflüge in die Umgebung. Am schnellsten kommt man über die schienengebundenen Verkehrsmittel von A nach B.

Zu Fuß lässt sich Dallas auch gut über das Dallas Pedestrian Network erkunden. Die Tunnel, wie sie von den Einheimischen genannt werden, verbinden über 36 Stadtblöcke und erstrecken sich über zwei Meilen unter dem Herzen der Stadt.

Dallas für Touristen

“Big Things Happen Here”. Dallas ist ohne Zweifel die bekannteste Stadt im Bundesstaat Texas und hat zahlreiche berühmte Sehenswürdigkeiten zu bieten, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Zwar scheint der Wilde Westen ganz nahe, aber: Neben den vielfältigen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten warten ein reges Kulturleben, Gebäude mit eindrucksvoller Architektur, diverse Einkaufsmöglichkeiten und gute Restaurants, die verschiedene kulinarische Genüsse bieten.

Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Dallas finden Sie auf www.getyourguide.de.

Auffallende Bauwerke in Dallas

Bank of America Plaza, hier grün beleuchtet, ist das größte Gebäude in Dallas.
Bank of America Plaza, hier grün beleuchtet, ist das größte Gebäude in Dallas.

Die Skyline einer Stadt wird im Wesentlichen durch ihre Bauwerke und darunter speziell die Hochhäuser geprägt. So ist es auch mit der Skyline von Dallas.

  • Bank of American Plaza: Der Wolkenkratzer wurde zwischen 1983 und 1985 erbaut und gilt mit 281 Metern als höchstes Gebäude der Stadt. Definitiv ein Teil der Skyline der Finanzmetropole.
  • Renaissance Tower: Das zweithöchste Gebäude, das die Skyline der Stadt im Lone Star State prägt, schafft es bis zur Spitze auf 270 Meter. Die Architektur fällt durch einen quadratischen Grundriss mit Flachdach auf. Von diesem auf einer Höhe von 216 Metern liegenden Dach folgt noch eine Metallkonstruktion, die dem Turm die Höhe von 270 Metern verleiht. Im Renaissance Tower finden sich fast nur Büros.
  • Dallas City Hall: Die architektionisch auffallende Dallas City Hall wurde von den Architekten Theodore Musho und Ieoh Ming Pei gebaut. Durch ihre Architektur sieht die Dallas City Hall aus wie eine Pyramide, die auf den Kopf gestellt wurde. Vor der Dallas City Hall können Skulpturen von Henry Moore besichtigt werden.
  • Reunion Tower: Der 171 Meter hohe Reunion Tower ist gewiss eines der bekanntesten Hochhäuser und Wahrzeichen der texanischen Stadt. Der Aussichts- und Restaurantturm in der Innenstadt beherbergt im ersten Stockwerk ein Aussichtsgeschoss, das den Blick über die Stadt ermöglicht. Ganz ehrlich: Die Aussicht von hier ist atemberaubend. Eine Etage weiter wartet ein Drehrestaurant auf die Besucher des Reunion Towers. Das Restaurant, das bis zu 100 Sitzplätze bietet, dreht sich innerhalb von 55 Minuten vollständig, so dass Sie den Blick im Laufe des Essens nach allen Seiten richten können. Nachtschwärmer können im dritten Stock den Club besuchen. Die Aufzüge am Hochhaus werden nachts beleuchtet, wobei wechselnde Lichter möglich sind. Je nach Anlass können sich die Farben verändern.
  • Majestic Theatre: Das historische Theater Majestic Theatre befindet sich in Dallas’ Innenstadt und wurde 1921 eröffnet. Das Majestic Theatre ist das letzte Gebäude der einstigen Vergnügungsmeile “Theater Row”. Das Theater wurde von der Stadt als “Dallas Landmark” ausgezeichnet. Außerdem ist das Gebäude in Dallas’ Innenstadt im National Register of Historic Places gelistet. Wer die Downtown besucht, sollte also unbedingt hier einmal vorbeischauen und das Theater besichtigen.
  • Margaret Hunt Hill Bridge: Die Margaret Hunt Hill Bridge überspannt den Trinity River und wurde vom berühmten Architekten Santiago Calatrava entworfen. Auffallend ist unter anderem der 120 Meter hohe Stahlbogen.

Sehenswerte Museen in Dallas

  • Dallas Museum of Art: Das Kunstmuseum Dallas Museum of Art befindet sich im Art District in der Innenstadt von Dallas und umfasst über 24.000 Exponate aus 5000 Jahren Kunstgeschichte. Es ist eines der schönsten Museen der Stadt. Die Werke stammen aus der Zeit vom 3. Jahrtausend vor Christus bis hinein in die Gegenwart. Zudem gibt es hier im Dallas Museum of Art neben der berühmten Ausstellung Lehrprogramme und eine Fachbibliothek, die mehr als 50.000 Bücher umfasst.
     

    Tipp: Nutzen Sie, wenn Sie sich in Uptown befinden, unbedingt die Gelegenheit und fahren Sie von Uptown aus mit dem kostenfreien McKinney Avenue Trolley ins Art District. ins Art District. Die McKinney Avenue ist die Hauptstraße des Stadtteils Uptown und bietet über den M-Line Trolley eine kostenlose Gelegenheit, um nicht nur eine Fahrt ins Art District zu unternehmen und dort Kunst zu erleben, sondern während der Fahrt auch mehr über Uptown und die Gegend insgesamt zu erfahren. Der McKinney Avenue Trolley wird von der McKinney Avenue Transit Authority betrieben.

  • Rainbow Vomit: Rainbow Vomit gehört sicherlich zu den faszinierendsten Kunsterlebnissen der texanischen Stadt und allgemein im Bundesstaat im Mittleren Süden der USA. Die Attraktion vereint eine interaktive Fotografie-Ausstellung und einen einzigartigen Ort, der seine Besucher in eine Welt aus Kunst, Licht und Klang entführt. Perfekt für Menschen mit viel Fantasie.
  • George W. Bush Presidential Center: Das George W. Bush Presidential Center befindet sich auf dem Campus der Southern Methodist University und umfasst u. a. die Präsidentenbibliothek von George W. Bush, gewährt Einblicke in das Leben der Familie Bush im Weißen Haus in Washington D.C. und zeigt außerdem eine Nachbildung des Oval Office, wie es während der Amtszeit des 43. Präsidenten der USA in Washington D. C. aussah.
     

    Was muss man sich unter einer Präsidentenbibliothek vorstellen? Wer den Begriff Präsidentenbibliothek hört, denkt wohl zuerst an die persönliche Bibliothek des jeweiligen Präsidenten. Doch dem ist nicht so. Eine Präsidentenbibliothek ist ein Gebäude, in dem die Amtszeit ehemaliger Präsidenten des Landes dokumentiert wird. Verwaltet werden diese vom Amt für Präsidentenbibliotheken. Die Präsidentenbibliothek von George W. Bush, die seiner Zeit in Washington D. C. gewidmet ist, wurde 2013 eröffnet.

  • The Sixth Floor Museum an der Dealey Plaza: Das Museum im sechsten Stockwerk an der Dealey Plaza ist Präsident John F. Kennedy gewidmet und beschäftigt sich mit den Ereignissen des 22. November 1963, als von hier aus einem Fenster im sechsten Stockwerk das Attentat auf den früheren US-Präsidenten verübt wurde. Nach seinem Tod wurde der US-Präsident auf den Nationalfriedhof Arlington in Washington D. C. bestattet. Die Besucher können sich hier an der Dealey Plaza historische Bilder, Nachrichtenmaterial, Artefakte und Original-Beweismittel zum an dieser Stelle verübten Attentat ansehen.
     
    Tipp: Tipp: Nehmen Sie sich Zeit für den Besuch. Im Schnitt sollten Sie für das Museum etwa 1 Stunde 30 Minuten bis rund drei Stunden Zeit einplanen.
  • Perot Museum of Nature and Science: Das naturhistorische und wissenschaftliche Perot Museum of Nature and Science gliedert sich in zwei Standorte auf. Ein Teil befindet sich im Victory Park, der andere im Fair Park. Highlights des Museums sind unter anderem die lebensechten Simulationen, in denen die Besucher vieles interaktiv ausprobieren können. Zudem gibt es Attraktionen, die von einem Kindermuseum bis zu einem Bildungstrakt mit Lernlaboren und vielem mehr reichen.
  • Meadows Museum: Das Kunstmuseum widmet sich der Kunst und Kultur Spaniens durch die Sammlung und Interpretation von Werken mit großer künstlerischer und historischer Bedeutung. Es handelt sich dabei um eine der größten und wichtigsten Sammlungen spanischer Kunst außerhalb Spaniens. Die vielfältige Sammlung ist in einem Gebäude auf der Fläche der Southern Methodist University beheimatet.
  • Crow Collection of Asian Art: Die Crow Collection of Asian Art befindet sich in der Innenstadt und der Besuch lässt sich durch seine Lage im Arts District hervorragend mit dem anderer Museen oder Sehenswürdigkeiten in Dallas verbinden. Das Crow Museum of Asian Art ist der Kunst und Kultur Asiens gewidmet und beherbergt Exponate aus China, Japan, Indien, Korea, Nepal, Vietnam, Kambodscha, Thailand, Indonesien, Myanmar und den Philippinen. Es finden sich darunter Werke aus der Antike bis hin zu Ausstellungsstücken aus heutigen Zeiten.
  • Valley House Gallery & Sculpture Garden: Die Galerie in Nord-Dallas wurde in den 50er Jahren gegründet und war eine der ersten Galerien in Dallas, in der zeitgenössische, moderne Kunst ausgestellt wurde. Einzigartig ist auch der Sculpture Garden um die im Norden Dallas gelegene Galerie herum, in dem dauerhaft Skulpturen bekannter Künstler zu sehen sind.
  • Nasher Sculpture Center: Das Nasher Sculpture Center beherbergt eine Sammlung moderner und zeitgenössischer Skulpturen von Patsy und Raymond Nasher. Das 2003 eröffnete Nasher Sculpture Center befindet sich direkt neben dem Dallas Museum of Art.
  • CR Smith Museum: Das American Airlines C.R. Smith Museum (CRSM) befindet sich auf dem Campus der American Airlines Flight Academy und liegt damit mehr oder weniger mittig zwischen der Innenstadt von Dallas und der Innenstadt von Fort Worth (Forth Worth liegt knapp 50 Kilometer von Dallas entfernt). Unter anderem kann dort das Flagship Knoxville DC-3 besichtigt werden. Außerdem gibt es ein Großraumtheater und viele weitere Attraktionen für Flugzeugfans.

Dallas für Naturliebhaber

Das Dallas Arboretum and Botanical Garden ist ein 267.000 m² großer botanischer Garten.
Das Dallas Arboretum and Botanical Garden ist ein 267.000 m² großer botanischer Garten.
  • Dallas Arboretum und Botanischer Garten: Naturliebhaber werden das Arboretum und den Botanischen Garten von Dallas lieben. Denn der Garten am Ufer des White Rock Lake besticht nicht nur durch viel Natur, sondern auch durch ein vielfältiges Angebot für kleinere und größere Kinder. Sehenswert sind hier zum Beispiel der Rory Meyers Childrens’s Adventure Garden und der First-Adventure-Bereich. Ältere Kinder werden zudem sicherlich den Incredible Edible Garden oder das Exploration Center mit OmniGlobe zu schätzen wissen. In der übergroßen Kugel können kleine und große Besucher viel über aktuelle Umweltthemen und Naturphänomene erfahren.
  • Dallas Zoo: Der Dallas Zoo öffnete bereits 1888 seine Pforten und ist der älteste und größte seiner Art im Bundesstaat Texas. Interessierte können hier täglich über 2.000 Tiere aus 406 Arten besichtigen.
  • Klyde Warren Park: Der Klyde Warren Park gilt als grüne Oase in der Finanzmetropole und als ein Ort, an dem man sich nach dem Shopping oder am Ende einer Sightseeing-Tour im Arts District hervorragend entspannen kann. Der öffentliche Klyde Warren Park befindet sich im Besitz befindet sich im Besitz der Stadt Dallas. Die grüne Oase verbindet dabei als zentraler Treffpunkt Downtown und Uptown Dallas und legt den Fokus auf Naturschutz und Umwelterziehung. So sind die weitläufigen Grünflächen des Klyde Warren Parks zum Beispiel so bepflanzt worden, dass die Oase für Schmetterlinge attraktiv ist. Zudem werden zahlreiche kostenlose Aktivitäten wie Fitness-Programme und ein Kinderpark angeboten. Wer möchte, kann hier mit Kindern, dem Hund oder auch einfach nur allein schöne Stunden verbringen und die Zeit in der Oase inmitten der Stadt einfach nur genießen. Tipp: Probieren Sie unbedingt das leckere Street Food, das von den Food Trucks im Klyde Warren Park angeboten wird.
  • The Dallas World Aquarium: Das Dallas World Aquarium befindet sich im West End Historic District und besteht nicht nur aus einem Aquarium, sondern auch aus einem Zoo, in dem viele bedrohte und gefährdete Tierarten eine Heimat gefunden haben. Wer möchte, kann hier im West End Historic District zum Beispiel Dreizehenfaultiere, Zitteraale, Pfeilgiftfrösche, Vampirfledermäuse und viele weitere Tierarten live erleben.

Dallas‘ Kulturangebote

Dallas ist für sein reges Kulturleben bekannt und hat auch zahlreiche Kulturangebote für seine Besucher zu bieten. Liebhaber der lateinamerikanischen Kultur sollten unbedingt einmal einen Abstecher ins Latino Cultural Center unternehmen, während sich das South Dallas Cultural Center eher der afroamerikanischen Kultur widmet.

Ausstellungen lokaler Künstler, Festivals, Workshops und mehr werden im Oak Cliff Cultural Center angeboten. Tanzaufführungen werden im Anita Martinez Ballet Folklorico, in der Bruce Wood Dance Company und im Dallas Black Dance Theatre angeboten. Auch das AT&T Performing Arts Center hat regelmäßige Veranstaltungen zu bieten.

So können im zum AT&T Performing Arts Center gehörigen Winspear Opera House zum Beispiel regelmäßige Musikdarbietungen genossen werden. Das Winspear Opera House ist seit 2009 die Heimat der Dallas Opera. Zuvor spielte die Dallas Opera in der Music Hall at Fair Park.

Wer klassische Musik liebt, sollte zudem unbedingt einmal dem Dallas Symphony Orchestra (DSO) einen Besuch abstatten. Die Musiker von Welt liefern höchsten Musikgenuss. Das 1900 gegründete DSO ist im Morton H. Meyerson Symphony Center im Arts District beheimatet. Neben dem Dallas Symphony Orchestra treten im Morton H. Meyerson Symphony Center auch immer Gastkünstler auf und es werden Benefizkonzerte, Musikfestivals und andere Veranstaltungen abgehalten.

Dallas für Kinder

Neben dem Zoo und dem Botanischen Garten hat die Stadt im Süden der USA auch Freizeitparks zu bieten, die Groß und Klein Spaß und Abenteuer versprechen.

  • Zero Gravity: Der einzigartige Themenpark wurde 1992 in Texas gegründet und hat das Bestreben, der extremste Vergnügungspark der Welt zu sein. Ein Freefall-Tower und andere Fahrgeschäfte ziehen Jahr für Jahr zahlreiche Menschen in den Park.
  • Trinity Forest Adventure Park: Dieser Abenteuerspielplatz besteht aus Hochseilgärten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und bietet Spaß für die ganze Familie. Der Littles-Parcours ist sogar schon für Kinder ab vier Jahren geeignet.

Hotels, Apartments und Ferienwohnungen

Hotels, Apartments und Ferienwohnungen in Dallas finden Sie auf www.booking.com.



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Aktivitäten in Dallas

Das AT&T Stadium ist ein American-Football-Stadion und die Heimat der Dallas Cowboys.
Das AT&T Stadium ist ein American-Football-Stadion und die Heimat der Dallas Cowboys.
  • Einkaufen: Wer ausgiebig Shoppengehen will, ist in der texanischen Metropole auf jeden Fall richtig. Denn sie gilt als eine der Städte mit den vielfältigsten Einkaufsmöglichkeiten im Südwesten. Viele Geschäfte finden sich in der Park Lane, aber auch der Northpark Center, die Galleria Dallas, das Highland Park Village, West Village (West Village liegt in der Nähe des Viertels Uptown), die Knox-Henderson Shops und das The Plaza at Preston Center bieten zahlreiche Möglichkeiten, in den Boutiquen und Geschäften Kleidung, Andenken und mehr zu kaufen. Viel Spaß verspricht auch ein Besuch des Dallas Farmers Market.
     

    Ihnen genügen die Shopping-Möglichkeiten nicht? Dann nehmen Sie doch an einer Fahrt ins etwa 1,5 Autostunden im Süden von Dallas gelegene Waco teil und besuchen Sie während dieser Tour den Magnolia Market in den Silos, wobei es sich hierbei nicht um einen Markt im eigentlichen Sinn, sondern um einen Einkaufskomplex handelt. Und wenn Sie schon einmal am Magnolia Market sind, dann probieren Sie unbedingt das Street-Food, das von den Food Trucks angeboten wird!

  • Genießen: Dallas hat an Restaurants so ziemlich alles zu bieten, was das kulinarisch geprägte Herz begehrt. Vom französischen Gourmet-Restaurant über thailändisches Essen im hinteren Bereich des Lebensmittelgeschäfts, klassischen Tex-Mex-Restaurants bis hin zu schicken Außenterrassen, auf denen man problemlos einen ganzen Tag oder zumindest einige schöne Stunden verbringen kann, ist alles dabei. Und wer Barbecue liebt, sollte unbedingt dem Lockhart Smokehouse einen Besuch abstatten.
     

    Insgesamt ein gutes Ziel, wenn es um Kulinarik und gutes Essen geht, ist der Stadtteil Uptown. Hier in diesem Stadtteil nordöstlich von Downtown Dallas kann man nicht nur viele Stunden an wunderschönen Plätzen entspannen, sondern auch sehr gut essen.

  • Nachtleben: Clubs, Discos, das Dallas Party Bike, Rooftop Bars, Pubs, das Dallas Comedy House und vieles, vieles mehr laden in Dallas dazu ein, die Nacht zum Tag zu machen. Das Stadtviertel Deep Ellum nahe Downtown gilt als das Unterhaltungsviertel schlechthin. Das Viertel ist nicht nur für seine Kunst auf den Straßen und die vielen Galerien, sondern auch zahlreiche Gelegenheiten Live-Musik zu genießen, bekannt.
     

    Vor allem Fans von Indie-Rock und Blues kommen im Stadtteil Deep Ellum auf ihre Kosten. Wer möchte, kann im Viertel auch an Touren, Verkostungen und Events teilnehmen, die von der Deep Ellum Brewing Company angeboten werden. Alles in allem bietet das Viertel Deep Ellum eine Vielfältigkeit, die ihresgleichen sucht. Tipp: Machen Sie, wenn Sie im Viertel Deep Ellum sind, unbedingt auch einen Abstecher ins Undermain Theatre.

  • Sport treiben: An Möglichkeiten in Dallas Sport zu treiben, mangelt es wahrlich nicht. Sehr beliebt sind hier beispielsweise die Golfkurse. Aber auch wer lieber anderen beim Schwitzen zusieht, kommt hier auf seine Kosten. Denn die Stadt im Lone Star State hat mehrere Mannschaften in den höchsten Ligen zu bieten.
     

    Wie wäre es beispielsweise mit einem Basketball-Spiel der Dallas Mavericks, einem American-Football-Spiel der Dallas Cowboys oder einem Eishockey-Match der Dallas Stars?
     
    Dallas Mavericks sind in Deutschland vor allem durch Dirk Nowitzki bekannt, der zwischen 1998 bis 2019 in der NBA für die Dallas Mavericks aktiv war. Die Zeit bei den Dallas Mavericks verlief sowohl für den deutschen Profisportler als auch die Mavericks in der NBA sehr erfolgreich. So wurde Nowitzki 2006/2007 als erster Europäer mit dem NBA Most Valuable Player Award ausgezeichnet und gewann mit den Mavericks in den NBA-Finals 2011 als erster Deutscher die Meisterschaft.

Ein Ausflug in die Geschichte von Dallas

Bevor die Europäer in der Gegend des heutigen Dallas ansässig wurden und das Gebiet im 16. Jahrhundert Teil der spanischen Provinz Neuspanien und später von Texas wurde, lebten dort die Caddo, amerikanische Ureinwohner. Unter spanischer Herrschaft blieb die Stadt denn auch bis 1821. Damals erklärte Mexiko seine Unabhängigkeit von Spanien und die Gegend um Dallas wurde Teil der neuen Nation im Staat Coahuila y Tejas. Die Republik Texas trennte sich 1836 wiederum von Mexiko und blieb fast zehn Jahre lang unabhängig.

In diese Zeit fällt auch die eigentliche Gründung der heutigen Metropole, die 1841 von John Neely Bryan gegründet wurde. Dallas County entstand im Jahr 1846 als die Republik von Texas von den USA annektiert wurde. Offiziell zur Stadt erklärt wurde es erst 1871. Die wirtschaftliche Bedeutung wuchs mit der Eisenbahn. Die Hauptbahnlinien von Texas kreuzten sich in Dallas. Eine prädestinierte Lage, die für die Stadt einen großen Vorteil bedeutete.

Bereits um die Jahrhundertwende konnte sich die texanische Metropole als bedeutendster Markt für Spirituosen, Bücher, Juwelen und Drogeriewaren etablieren und wurde zu einem wichtigen Handelszentrum für Baumwolle, Getreide und Büffelprodukte. Weiter ging der wirtschaftliche Aufstieg als in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts Öl in der Nähe von Dallas gefunden wurde. Dallas wurde zum Zentrum der Ölindustrie und nach Erfindung der integrierten Schaltung auch zu einem Zentrum der Herstellung von Hochtechnologie. Einen wahren Bauboom erlebte die Großstadt im Bundesstaat Texas in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts. Jedoch wurde dieser durch die Savings-and-Loan-Krise ausgebremst. Viele Rohbauten konnten nicht fertiggestellt werden.

Der weltweite Erfolg der Fernsehserie Dallas trug zur internationalen Bekanntheit der Metropole bei. In den 80er Jahren mauserte sich Dallas zu einer der bekanntesten Städte der USA.

Dallas in Film und Fernsehen

Auf der 40 km von Dallas entfernten Southfork Ranch wurde die Fernsehserie Dallas gedreht.
Auf der 40 km von Dallas entfernten Southfork Ranch wurde die Fernsehserie Dallas gedreht.

Wer “Dallas” hört, denkt wohl – zumindest ab einem bestimmten Alter – unweigerlich an die gleichnamige Kultserie rund um die fiktive Familie Ewing. US-Start war im April 1978. Die Serie zählt zu den weltweit erfolgreichsten Fernsehserien überhaupt, spielt aber nicht direkt in Dallas, sondern auf der Southfork Ranch, einem großen Anwesen in der Nähe der texanischen Stadt. Das Gebäude ist – nachdem die Serie 1991 ihr Ende fand – heute die Heimat eines Museums rund um die berühmte Fernsehserie.

Eine weitere sehr bekannte Fernsehserie, die in den Straßen von Dallas spielte, ist “Walker, Texas Ranger”, in der Chuck Norris als Texas Ranger Cordell Walker zusammen mit James Trivette (Clarence Gilyard jr.) für Recht und Ordnung kämpft. Die Rangers greifen dabei auf ihre Kampfsportkenntnisse und Schießausbildung zurück. Unterstützt werden die Rangers dabei von der Bezirksstaatsanwältin Alex Cahill und dem früheren Texas Ranger C. D. Parker.

Das Attentat auf John F. Kennedy an der Dealey Plaza

Wohl kaum etwas in Dallas ist mit der Geschichte der Präsidenten des Landes mehr verbunden, als die Dealey Plaza und die Elm Street. Denn dieser Ort war das Zentrum des Attentats auf Präsident John F. Kennedy. Der Präsident besuchte die neuntgrößte Stadt der USA an diesem Tag und befand sich gerade auf dem Weg vom Flughafen in die Innenstadt, als er auf Höhe der Dealey Plaza erschossen wurde. Das Texas School Book Depository, aus dem heraus das Attentat auf Kennedy verübt worden sein soll, beherbergt heute ein Museum, das sich den damaligen Ereignissen widmet. An der Elm Street gedenken außerdem jedes Jahr am Tag des Attentats dem früheren US-Präsidenten. Das Grab von John F. Kennedy findet man auf den Nationalfriedhof Arlington in Washington D. C.