Biscayne-Nationalpark - Tauchen und Schnorcheln am Südzipfel

Der Biscayne-Nationalpark ist ohne Übertreibung ein echtes Paradies für Wassersportler. Rund 700 Quadratkilometer umfasst die geschützte Fläche, die unmittelbar am Südzipfel von Florida liegt.

Inhaltsverzeichnis
Eine eigene Welt in Sichtweite von Miami | Trockendock für wissensdurstige Besucher

Von diesen 700 Quadratkilometern bestehen 95 Prozent aus Wasser, das gleich vier verschiedene marine Ökosysteme in sich birgt. Während der Mensch sich hier also beim Segeln, beim Schnorcheln und Tauchen erholen kann, bietet der Park einigen Tierarten die Möglichkeit zum Überleben.

Eine eigene Welt in Sichtweite von Miami

Er ist eine eigene Welt, der Biscayne-Nationalpark, und doch liegt er in Sichtweite von Miami. Wer also in Florida Urlaub macht, wer eine Villa in Miami oder der Umgebung gemietet hat, der sollte unbedingt einen Ausflug in diesen Park unternehmen. Man kann hier ins Wasser gehen, man muss es aber nicht. Für alle, die für segeln und tauchen nichts übrig haben, gibt es andere Möglichkeiten, die herrliche Unterwasserwelt kennenzulernen. So setzt der Park zum Beispiel Ausflugsboote mit Glasboden ein, die einen guten Einblick in das lebendige Geschehen unter der Wasseroberfläche gestatten. Eine weitere gute Möglichkeit, den Park und seine Wasserwelten zu erkunden, sind geführte Touren per Kanu oder Kajak. Die Führer wissen, wo gern mal Delphine neben den Booten schwimmen oder wo sich die besten Korallenriffe befinden. Auf solchen Touren können die Besucher Erfahrungen machen und Eindrücke sammeln, die sie lange begleiten werden.

Wassersport muss aber nicht immer etwas mit Booten oder mit dem Aufenthalt im Wasser zu tun haben. Im Biscayne-Nationalpark darf man an ausgesuchten Plätzen auch angeln. Hier holt man manchmal sogar einen Hummer aus dem Wasser, was für die meisten auch nicht gerade ein alltägliches Erlebnis sein dürfte.

Landkarte

Trockendock für wissensdurstige Besucher

Der Biscayne-Nationalpark in Süd-Florida besteht zu 95 Prozent aus Wasserfläche.
Der Biscayne-Nationalpark in Süd-Florida besteht zu 95 Prozent aus Wasserfläche.

Wasser ist ein wichtiger Lebensraum für viele Tiere, für die Menschen ist es oft eher zum Grab geworden. Die Themen Schiffsunglücke, Schiffswracks und Piraterie werden im Biscayne-Nationalpark deshalb nicht ausgespart. 10.000 Jahre Menschheitsgeschichte, so ist es in einem Parkführer nachzulesen, halten die Gewässer an der Küste Floridas unter ihrer glatten, unschuldigen Oberfläche verborgen; vieles davon gehört zu den Geheimnissen des Nationalparks. Im Besucherzentrum freilich werden einige dieser Geheimnisse gelüftet. Der Park unterhält nämlich ein „Trockendock“ für seine Besucher, in dem man viel Wissenswertes über den Park selbst und seine marinen Ökosystem erfahren kann. Darüber hinaus ist Platz für eine Kunstgalerie. Wechselnde Künstler stellen hier Arbeiten aus, die einen thematischen Bezug zum Park speziell oder zum Wasser im Allgemeinen aufweisen. Dass es darüber hinaus auch noch eine Reihe von Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder gibt, versteht sich in einem amerikanischen Nationalpark fast schon von selbst.

Das gilt natürlich auch für das Angebot an Drinks und Snacks, das im Park vorgehalten wird. Man kann also getrost einen ganztägigen Ausflug dorthin einplanen.