Yosemite Nationalpark – Grandioses Naturerlebnis zu jeder Jahreszeit

Kommen drei oder vier Millionen Besucher im Jahr? Die Angaben schwanken, wenn es darum geht, wie viele Menschen den Yosemite-Nationalparks jährlich erleben.

Kommen nun drei Millionen Besucher im Jahr oder sind es doch eher vier Millionen? Die Angaben schwanken, wenn es darum geht, wie viele Menschen die wilden Landschaften des Yosemite-Nationalparks im Zyklus der vier Jahreszeiten erleben.

Wir wollen uns deshalb hier auf keine genaue Zahl festlegen, aber fest steht: Es sind sehr, sehr viele, die kommen! Der Yosemite-Nationalpark liegt in der Statistik noch vor dem Yellowstone-Nationalpark und wird von der Popularität her nur von den Great Smoky Mountains und dem Grand Canyon übertroffen. Wer sich auch nur theoretisch einmal mit dem Park beschäftigt, den wundert das freilich nicht.

Der Yosemite-Nationalpark gehört seit 1984 zum Weltnaturerbe der UNESCO und begeistert nicht nur mit seinen hohen Granitfelsen und riesigen Mammutbäumen, sondern auch mit unvorstellbar klaren Bächen, Wasserfällen und einer Artenvielfalt in Flora und Fauna, die ihresgleichen sucht. Aber Vorsicht! Zu den seltenen Spezies, die einem im normalen Leben nicht jeden Tag über den Weg laufen, gehören auch Bären. Sollten eine oder mehrere Übernachtungen im Yosemite-Nationalpark eingeplant sein, dann ist es ratsam, sich mit diesem Thema ausführlich auseinanderzusetzen. Camper bekommen regelmäßig bärenstarken Besuch und das richtige Verhalten ist dann fast schon lebenswichtig.

Tickets für den Yosemite-Nationalpark

Tickets für den Yosemite-Nationalpark finden Sie auf www.getyourguide.de.

Landkarte

Ein paar Daten, Zahlen, Fakten

Der 3081 Quadratkilometer große Yosemite-Nationalpark befindet sich an den westlichen Hängen der Sierra Nevada.

Der 3081 Quadratkilometer große Yosemite-Nationalpark befindet sich an den westlichen Hängen der Sierra Nevada.

Doch bevor es an die Risiken eines Parkbesuchs geht, zunächst einmal die Grundinformationen: Der Yosemite National Park, wie die amerikanische Schreibweise ist, liegt in Kalifornien in der Sierra Nevada, rund 300 Kilometer östlich von San Francisco. Obwohl sich der Park insgesamt über weit mehr als 3000 Quadratkilometer erstreckt, konzentrieren sich fast alle Besucher nur auf das so genannte Yosemite Valley. Dieses Tal befindet sich im zentralen Teil des Parks und wird von hellen Granitfelsen eingeschlossen. Eine gute Infrastruktur sorgt dafür, dass es gut mit dem Auto zu erreichen ist. Für weiter abseits gelegene Areale des Yosemite-Nationalparks, die „Yosemite Wilderness“ muss man sich dagegen weitestgehend auf die eigenen zwei Beine verlassen und feste Wanderschuhe anziehen. Das mag eine Erklärung sein, warum die abgelegeneren Teile des Parks auch die deutlich einsameren sind.

Das heißt allerdings nicht, dass sie nicht auch gut zu erreichen wären: Der Yosemite National Park wird von 1300 Kilometern an gut ausgeschilderten Wanderwegen durchzogen. Sie führen an zahlreichen Teichen, Seen, Wasserfällen und Flussläufen vorbei. Zwei Flüsse entspringen sogar auf dem Gebiet des Parks, ihre Namen sind „Merced“ und „Tuolumne“.

Vom Yosemite aus fließen sie westwärts in das kalifornische „Central Valley“, auf Deutsch als „kalifornisches Längstal“ bekannt. Besucher, die es etwas eiliger haben oder das Auto als sichereres Transportmittel bevorzugen, kommen aber auch nicht zu kurz. Sie können die Schönheiten des Yosemite-Nationalparks auf immerhin 560 Straßenkilometern bewundern.

Im Yosemite-Nationalpark hat jede Jahreszeit ihre eigenen Reize

Der „Yosemite-Nationalpark“ verfügt auch im Winter über traumhafte Landschaften.

Der „Yosemite-Nationalpark“ verfügt auch im Winter über traumhafte Landschaften.

24 Stunden an 365 Tagen im Jahr. Der Yosemite-Nationalpark hat nie geschlossen, sondern ist für seine Besucher rund um das Jahr geöffnet. Das lässt bereits vermuten, dass es keine klassische „beste Reisezeit“ gibt. Vielmehr hängt die Wahl des Besuchstermins davon ab, was man im Park am liebsten sehen, erleben und tun möchte. Das Frühjahr etwa bietet sich für alle Naturliebhaber an, die Wasserfälle lieben. Im April und Mai nach der Schneeschmelze tosen sie am eindrucksvollsten in die Tiefe. Tagsüber kann es in diesen Monaten durchaus schon warm sein. Dennoch ist der eine oder andere überraschende Schneesturm auch noch möglich und die Straßen zu den Gletschern könnten noch gesperrt sein. Im Juni beginnt die Hauptsaison im Park, die sich bis in den September hineinzieht. In dieser Zeit sind in aller Regel sämtliche Straßen und Pässe geöffnet. Es gibt viel zu sehen – auch viele andere Besucher! Für den Eintritt in den Park selbst ist auch in der Hauptsaison keine Reservierung nötig. Auf den Campingplätzen und in den Lodges dagegen sollte man sich rechtzeitig anmelden.

Naturfreunde, die die Einsamkeit lieben, aber gern noch möglichst viel vom Park sehen möchten, sollten im Herbst anreisen. Der Oktober garantiert fast immer noch die Passierbarkeit aller Straßen, aber die Besucherzahlen nehmen dann schon drastisch ab. Auch im November kann man noch Glück haben und warme Tage erwischen. Mit etwas Pech dagegen fällt dann schon der erste Schnee, der Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit mit sich bringt. Von Dezember bis März ist der Park eine Oase der Ruhe und man trifft nur selten auf andere Menschen. Die Kehrseite der Medaille ist, dass nur die Hauptstraßen passierbar sind und selbst für sie nicht selten Schneeketten benötigt werden.

Hotels, Apartments und Ferienwohnungen

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Was man nicht verpassen sollte

Im Yosemite Valley bekommen Besucher bereits vieles von dem zu sehen, was den Nationalpark weltberühmt gemacht hat. Wer aber noch etwas mehr will, dem sei der „Glacier Point“ ans Herz gelegt. Rund 30 Meilen und somit eine Autostunde vom Tal entfernt präsentiert sich diese grandiose Plattform mit einer atemberaubenden Aussicht über das gesamte Tal und die Sierra Nevada. In der Hauptsaison gibt es einen öffentlichen Shuttlebus zum Glacier Point.

Im Süden des Parks befindet sich der „Mariposa Grove“ mit riesigen Sequoias. Diese Mammutbäume sind unbedingt einen Besuch wert. Allerdings finden im „Mariposa Grove“ derzeit umfangreiche Restaurierungsarbeiten statt, die erst im Frühjahr 2017 beendet sein sollen. Bis dahin kann es zu Einschränkungen beim Besuch kommen.

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