Portland – Eine Stadt für Freunde der Natur

Portland liegt im Bundesstaat Oregon, einem Grenzstaat zu Kalifornien. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass das Klima dort zwar so mild und angenehm wie bei den Nachbarn ist, die Stadt aber nicht den gleichen „Sex-Appeal“ wie etwa San Francisco besitzt.

Portland liegt im Bundesstaat Oregon, einem Grenzstaat zu Kalifornien. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass das Klima dort zwar so mild und angenehm wie bei den Nachbarn ist, die Stadt aber nicht den gleichen „Sex-Appeal“ wie etwa San Francisco besitzt.

Schade ist das und irgendwie auch nicht gerechtfertigt – aber wahrscheinlich ist es auch nicht zu ändern. Staat Sex-Appeal punktet Portland deshalb lieber mit Fakten: Die Stadt, die größenmäßig zu den Top 30 der USA zählt, nennt zum Beispiel den größten innerstädtischen Wald der USA ihr eigen. Sie ist auch sonst ausgesprochen grün, d.h. sowohl die Bürger als auch die Stadtverwaltung legen großen Wert auf umwelt- und klimafreundliches Verhalten. Insgesamt ist die Stadt von Toleranz und einer sehr freundlichen Liberalität geprägt, die natürlich auch die Besucher zu spüren bekommen. Zusammen mit einer schönen Lage an gleich zwei Flüssen und einer eigenen, interessanten Küche sind das sicher mehr als genug Gründe, um einmal in Portland vorbeizuschauen.

Rose City

Wie alle großen amerikanischen Städte hat natürlich auch Portland einen Zweitnamen. „Rose City“ wird sie genannt, also Stadt der Rosen. 1905 kam der damalige Bürgermeister Harry Lane auf die glorreiche Idee, ein Rosenfestival zu veranstalten. Seitdem ist die Tradition ungebrochen und das Festival von Jahr zu Jahr größer, schöner und populärer geworden. Heute zieht das Portland Rose Festival Zehntausende von Besuchern an. Sie kommen aber nicht nur wegen der Rosen, sondern auch wegen des aufwendigen Festivalprogramms, das längst den Rahmen einer Rosenschau gesprengt hat. Trotzdem prägen Rosen – auch außerhalb der Festivalzeit – eine der größten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Über 10.000 Rosenstöcke von fast 550 unterschiedlichen Sorten kann man im International Rose Test Garden, der sich im Washington Park befindet, bewundern. Am schönsten ist das natürlich im Sommer, wenn die meisten Rosen auch tatsächlich blühen.

Landkarte

Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Portland finden Sie unter www.getyourguide.de.

Washington Park und Japanese Garden

Im Japanese Garden in Portland ist alles auf Ruhe, auf Konzentration und Besinnung angelegt.

Im Japanese Garden in Portland ist alles auf Ruhe, auf Konzentration und Besinnung angelegt.

Ein Ort der Erholung, aber auch ein Platz für viele Outdoor-Aktivitäten, das ist der Washington Park (explorewashingtonpark.org). Die Anlage ist mit ihren 160 Hektar Fläche wirklich riesig und bietet Jung und Alt sowohl jede Menge „Auslauf“, als auch viele Möglichkeiten, um ganz in Ruhe mal von der Hektik der Stadt abzuschalten. Die ursprüngliche Anlage des hügeligen Geländes, das auch mehrere große Teiche aufweist, geht übrigens auf den deutschen Einwanderer Charles Myers zurück. Heute ist Washington Park nicht nur bei den Touristen, sondern vor allem auch bei den Einheimischen sehr populär. Wer also den „american way of life“ studieren möchte, der kann das hier tun. Das riesige Areal hat getrennte Wege für Autos, Räder und Fußgänger. Überall im Park gibt es Kunstwerke, Spiel- und Aktionsflächen und natürlich auch Pavillons mit Getränken und Speisen.

Eine Gartenanlage ganz anderer Art erwartet den Besucher im Japanischen Garten (Portland Japanese Garden, 611 SW Kingston Avenue, japanesegarden.com). Hier ist alles auf Ruhe, auf Konzentration und Besinnung angelegt. Die Anlage unterteilt sich in einen „natürlichen“ und einen gestalteten Teil. Mittendrin thront ein sehenswertes japanisches Teehaus.

Ein Museum für Kinder – Erwachsene dürfen aber auch rein!

Mit dem Portland Children‘s Museum (4015 SW Canyon Road, portlandcm.org) hat die Stadt Pionierarbeit geleistet. Das Haus wurde unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg eröffnet; Museen für Kinder waren damals wirklich nicht an der Tagesordnung. Das Haus ist über die Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt worden und bis heute unbedingt empfehlenswert, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Alle Themen rund um die Naturwissenschaften, aber auch rund um die Kunst, werden sehr anschaulich und interaktiv dargestellt. Eines der Highlights ist zum Beispiel der naturgetreue Nachbau einer Tierklinik. Spielflächen, Bühnen und Events sorgen zudem zwischendurch immer wieder dafür, dass die kleinen Gäste nicht überfordert werden und ihrem Spiel- und Bewegungstrieb freien Lauf lassen können. So macht ein Museumsbesuch auch den Eltern Spaß! Auch eine gute Idee für Kinder: Der ganz in der Nähe zum Museum gelegene „Oregon Zoo“ (4001 SW Canyon Road, täglich geöffnet, oregonzoo.org). In thematisch eingeteilten Welten wie „Regenwald“ oder „Savanne“ lernen die Besucher hier weit über 500 verschiedene Tierarten kennen. Der Zoo ist darüber hinaus auch für seine Zuchterfolge bei asiatischen Elefanten bekannt.

Hotels, Apartments und Ferienwohnungen

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Bin ich hier im Wald?

Mit dem „Wild Forestry Center“ (4033 SW Canyon Road, worldforestry.org) besitzt Portland darüber hinaus auch eine ganz besondere Attraktion für erwachsene Naturliebhaber. Der Wald in der Stadt ist nicht nur eine erholsame grüne Oase, das dazugehörige Zentrum ist auch eine renommierte Forschungsstätte für Bäume und Hölzer weltweit.

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