Portland in Oregon - unverwechselbarer Trendsetter unter den US-Städten

Kreativ, alternativ, nachhaltig, innovativ, grün und noch so viel mehr. Portland, die größte Stadt Oregons ist ein Ort, der ein klein wenig als Vorzeigestadt der USA gilt und ein ganz besonderes Flair bietet. Daneben erwarten Besucher aber auch viel Natur, steuerfreies Shoppen, zahlreiche Brauereien, viel Kunsthandwerk und eine unglaubliche Kreativszene.

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Inhaltsverzeichnis
Zahlen, Daten, Fakten zu Portland | Wetter und Klima in Portland | Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten | Bevölkerung von Portland | Politik | Wirtschaft und Infrastruktur | Portland für Touristen | Portland und seine Brücken | Aktivitäten in Portland | Unterkunft in Portland finden | Lohnenswerte Tagesausflüge ab Portland | Portlands Geschichte

Aber auch viele Klischees. Zwar scheint die US-Serie „Portlandia“ im Fernsehen auf den ersten Blick eine Parodie zu sein. Doch – so heißt es – ähneln sich Realität und Fernsehen doch sehr, was den Besuch noch spannender macht.

Wir haben hier einige Gründe für und Informationen über die einzigartige Stadt in Oregon für Sie zusammengefasst. Portland liegt im Nordwesten der USA am nordwestlichen Rand von Oregon.

Zahlen, Daten, Fakten zu Portland

  • Gründung: 8. Februar 1851
  • Bundesstaat: Oregon
  • Zeitzone: Pacific (UTC-8/-7)
  • Einwohner: 654.741 (2019, geschätzt)
  • Fläche: 376,5 Quadratkilometer
  • Bevölkerungsdichte: 1.734,7 Einwohner pro Quadratkilometer
  • Höhe: 15,2 Meter
  • Postleitzahlen: 97222-97296
  • Vorwahl: +1 503, 971
  • Bürgermeister: Ted Wheeler
  • Spitznamen: Rose City, P-Town, Stumptown, Bridgetown, PDX, Little Beirut, Beertown

Landkarte

Wetter und Klima in Portland

Portland liegt im Bundesstaat Oregon, einem Grenzstaat zu Kalifornien.
Portland liegt im Bundesstaat Oregon, einem Grenzstaat zu Kalifornien.

Das Klima ist Portland ist relativ mild mit hohen Niederschlagsmengen. Portland ist die regenreichste Stadt im Bundesstaat Oregon und man muss außer im Sommer so gut wie immer mit Niederschlägen rechnen. Extrem heiß ist es mit durchschnittlichen Temperaturen von 27 Grad Celsius auch dann nicht. Im Winter zwischen November bis Januar liegen die Tiefsttemperaturen zwischen 4,7 Grad Celsius und 1,8 Grad Celsius. Zu diesen Zeiten ist mit Niederschlägen zwischen 400 und 600 mm zu rechnen. Nichtsdestotrotz ist es in Portland relativ sonnig. Während man sich im Winter über mindestens zwei Sonnenstunden pro Tag freuen kann, sind im Juli bis zu sieben Sonnenstunden am Tag möglich. Durch die milden Temperaturen ist Portland das ganze Jahr über eine Reise wert. Als beste Reisezeit gilt die Zeit von Frühjahr bis Herbst, wenn vergleichsweise wenige Niederschläge fallen.

Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Portland finden Sie unter www.getyourguide.de.

Bevölkerung von Portland

Im Großraum Portland leben über 2,3 Millionen Einwohner. In der Stadt im Nordwesten leben mit 77,1 Prozent vorwiegend Weiße. 5,8 Prozent sind Afroamerikaner, 8,1 Prozent haben asiatische Wurzeln, 0,7 Prozent sind Indianer oder Menschen mit alaskischer Abstammung, während 0,7 Prozent von Hawaii oder anderen pazifischen Inseln stammen. 9,7 Prozent der Bevölkerung zählen zu den Hispanics. Die Verteilung zwischen Männern und Frauen ist ausgeglichen. Der Frauenanteil liegt bei knapp über 50 Prozent.

Die Metropolregion Portland gilt als die am wenigsten religiöse Stadt in den Vereinigten Staaten. Ganze 42 Prozent der Einwohner geben an, Atheisten oder Agnostiker zu sein oder keiner Religion anzugehören.

Politik

Die Politik in Portland, Oregon, ist vor allem demokratisch geprägt. Seit 1988 werden bei den Wahlen die Präsidentschaftskandidaten der Demokraten bevorzugt. 2016 wurde Hillary Clinton (Demokraten) von 50,07 Prozent und Donald Trump (Republikaner) von 39,09 Prozent der Menschen gewählt. Auch der amtierende Bürgermeister Ted Wheeler gehört den Demokraten an. Er hat dieses Amt seit 2017 inne. Verwaltet wird Portland samt Außenbezirken durch eine Bezirksregierung. Portland ist einer der Schwerpunkte der Black-Lives-Matter-Bewegung in den USA.

Wirtschaft und Infrastruktur

Der Ort im Nordwesten ist wirtschaftlich gut aufgestellt und lag 2016 mit einer Wirtschaftsleistung von 165,5 Milliarden US-Dollar auf Platz 20 unter den Großräumen der USA. Die Arbeitslosenquote liegt unter dem nationalen Durchschnitt. An Unternehmen sind vor allem die Brauereien von Bedeutung. Denn hier gibt es bezogen auf die Einwohnerzahl die meisten Brauereien der Vereinigten Staaten. Bedeutende Unternehmen sind außerdem unter anderem Adidas, die Leatherman Tool Group und Columbia Sportswear. Auch der Seehafen ist für die Wirtschaft der Stadt von großer Bedeutung. Er ist nach Tonnage der drittgrößte Hafen der Vereinigten Staaten.

Bei der Infrastruktur setzt man in der Stadt in Oregon vermehrt auf den Umweltschutz. Es gibt mit Portland Streetcar und der MAX Light Rail eine Straßen- und eine Stadtbahn. Zudem verkehren Busse im Personennahverkehr und es gibt spezielle Parkplätze für Elektrofahrzeuge, die anders als die für gewöhnliche Fahrzeuge kostenlos sind. Wer gerne mit dem Rad fährt, wird in Portland auf seine Kosten kommen. 400 Kilometer Radwege führen durch die Stadt und der Ort trägt zudem als nur eine von vier Kommunen in den USA die Platin-Auszeichnung der League of American Bicyclists als „Bicycle Friendly Community“.

Mit dem Flugzeug ist der Ort über den internationalen Flughafen Portland zu erreichen. Ein Highlight im Flughafen war lange Zeit der dortige Boden. Denn dort am Boden war ein blaugrüner Teppich mit einprägsamem Muster verlegt, das weltweite Berühmtheit erlangte und in viele Kleidungslinien aufgenommen wurde. Als der Teppich entfernt wurde, sorgte dies für große mediale Aufmerksamkeit.

Die Portland Union Station am Westufer des Willamette River wird von den Amtrak-Fernzügen Empire Builder, Cascades und Coast Starlight angefahren.

Portland für Touristen

Rose City, P-Town, Bridgetown, PDX, Stumptown, Little Beirut, Beertown. Portland in Oregon hat viele Namen und noch so viel mehr für seine Besucher zu bieten. Die Stadt ist unglaublich Grün, ein wahres El Dorado für all diejenigen, die gerne Natur und Städtetrip miteinander verbinden möchten. Sie gilt als Geheimtipp für Foodies und nicht ganz so geheimer Tipp für Bierliebhaber, man kann dort wunderbar Shoppen gehen, sich an der einmaligen Kreativszene erfreuen, eine oder auch mehrere Mikrobrauereien besuchen, Kunst erleben und noch vieles mehr. Je nachdem, wo Sie Ihren Schwerpunkt setzen, werden Sie in Portland immer eine kurzweilige Beschäftigung finden.

Folgende Sehenswürdigkeiten sollten Sie sich in der Stadt am nordwestlichen Rand von Oregon auf keinen Fall entgehen lassen.

Kulturelle Sehenswürdigkeiten in Portland

Die Portland City Hall entstand im Jahr 1895.
Die Portland City Hall entstand im Jahr 1895.
  • Shanghai-Tunnel: Einst war diese großartige Stadt, die wir heute als Portland kennen, ein Ort am Fluss, in dem so manches vor sich ging. Wussten Sie schon, dass Portland auch als die „Verbotene Stadt des Westens“ bezeichnet wird? Das geht auf die Zeit zwischen etwa 1850 und 1941 zurück, als im Shanghai-Tunnel das so genannte Shanghaiing betrieben worden sein soll. Dabei wurden junge, kräftige Männer betrunken gemacht und dann gefangengenommen und an Kapitäne verkauft, auf deren Schiffen sie dann ohne Bezahlung arbeiten mussten. Wohl einer der eher wenig moralischen und schon gar nicht freundlichen Wege, um an eine Crew zu kommen.
     

    Die Shanghai-Tunnel oder auch der Portland Underground bestehen aus Tunneldurchgängen, die die Altstadt von Portland (Chinatown) mit dem zentralen Innenstadtbereich von Portland verbinden. Die Untergeschosse vieler Bars und Hotels in der Innenstadt wurden durch die Tunnel mit der Uferpromenade des Willamette River verbunden, so dass die Vorräte von dort anlegenden Schiffen direkt in die Untergeschosse zur Lagerung gebracht werden konnten. Diese Katakomben können heute im Rahmen von verschiedenen Führungen besichtigt werden. Daneben gibt es auch ein Museum, um noch mehr über diesen Teil von Portlands Geschichte zu erfahren, in dem Anstand und Moral zumindest im Shanghai-Tunnel Mangelware war.

  • Portland City Hall: In der Portland City Hall hat die Stadtverwaltung Ihren Sitz. Doch sie ist nicht nur Heimat der Stadtverwaltung, sondern auch ein historisch interessantes Gebäude aus dem Jahr 1895, das im National Register of Historic Places verzeichnet ist.

Sehenswerte Museen in Portland

Das 1914 erbaute Pittock Mansion ist heutzutage ein Museum.
Das 1914 erbaute Pittock Mansion ist heutzutage ein Museum.
  • Pittock Mansion: Das 1914 erbaute Pittock Mansion erzählt die Geschichte der Umwandlung Portlands von einer Pionierstadt in eine moderne, industrialisierte Stadt durch die Geschichte und das Vermächtnis einer seiner einflussreichsten Familien, der Pittocks. Das Haus wurde 1964 von engagierten Bürgern vor dem Abriss gerettet. Heute sind das Herrenhaus und das umliegende Anwesen als Museum zugänglich. Dabei besticht das Pittock-Mansion durch beeindruckende Architektur und 23 Räume voller Antiquitäten und Kunstwerke. Dabei beherbergt Pittock Mansion wechselnde historische Ausstellungen, die es dem Besucher ermöglichen, mehr über das Leben der Einwohner der Stadt, Oregons und der USA zu erfahren. Besonders schön ist Pittock Mansion zur Weihnachtszeit, wenn das Haus festlich geschmückt ist.
  • Portland Art Museum: Das Portland Art Museum wurde 1892 gegründet und ist das siebtälteste Museum in den Vereinigten Staaten und das älteste seiner Art an der Westküste der USA. Das Museum verfügt über eine Ausstellungsfläche von 22.000 Quadratmetern und über 42.000 Exponate. Schwerpunkt der Sammlung sind u. a. Kunstwerke von Künstlern, die Ihrer Kunst in Oregon nachgingen. Aber auch französische Kunst, Exponate aus dem Kunsthandwerk und mehr Werke von international bekannten Künstlern sind dort zu finden. Wer Kunst liebt, sollte hier beim Bestaunen der Kunstwerke auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Denn Paul Cézanne, Claude Monet und Pablo Picasso sind nur einige international bekannte Namen, deren Kunst sie im Portland Art Museum erleben können.
  • Oregon Historical Society: Die Oregon Historical Society bietet eine interaktive Ausstellung, die die Geschichte Oregons und Amerikas sichtbar und zugänglich macht. Auf drei Stockwerken warten Dauer- und Wanderausstellungen, in denen seltene Dokumente und Artefakte gezeigt werden. Eine hervorragende Gelegenheit um mehr über die Menschen, Orte und Ereignisse zu erfahren, die die Geschichte Oregons und Amerikas geprägt haben.
  • Oregon Museum of Science and Industry: Das OMSI liegt am Ufer des Willamette River und wurde 1944 eröffnet. Es handelt sich um ein Technikmuseum, das mehrere Wissenschaftsbereiche beherbergt, darunter auch die Turbine Hall, in der sich eine Dampfturbine befindet und mehrere Laboratorien für Chemie, Laser und andere Bereiche. Absolutes Highlight ist aber die USS Blueback (SS-581), ein U-Boot, das vor dem Museum im Fluss liegt und besichtigt werden kann.
  • Pioneer Courthouse: Das Pioneer Courthouse befindet sich im Herzen der Innenstadt von Portland direkt am Pioneer Courthouse Square. Das Gerichtsgebäude ist als National Historic Landmark gelistet und ist das wichtigste Regierungsgebäude des 19. Jahrhunderts im pazifischen Nordwesten, das bis ins 21. Jahrhundert hinein überlebt hat. Besucher können das Gebäude mit seinen kunstvollen Korridoren und dem würdevollen Gerichtssaal sowie der Kuppel bestaunen und die vielen Ausstellungsstücke besichtigen, die die Geschichte des Gebäudes und der Menschen erzählen, die hier gearbeitet haben.
  • World Forestry Center: In Portlands herrlichem Washington Park gelegen befindet sich auf 20.000 Quadratmetern dieses Discovery Museum, das für Jung und Alt einen kurzweiligen Aufenthalt verspricht. Die Besucher können hier im World Forestry Center sowohl lernen als sich auch unterhalten lassen. Sie erfahren mehr über die Wichtigkeit der Bäume und Wälder in unserem Leben und über die Bedeutung ökologischer Nachhaltigkeit.
  • Augen Gallery: Die Augen Gallery wurde 1979 gegründet und stellt seit über 35 Jahren Werke von international bekannten Künstlern aus. Die Künstler stammen aus der Region, aber auch aus anderen Teilen des Landes.

Portland für Naturliebhaber

Der chinesische Garten in Portland hat eine Größe von 4.000 Quadratmetern.
Der chinesische Garten in Portland hat eine Größe von 4.000 Quadratmetern.
  • Berry Botanic Garden: Der Berry Botanic Garden wurde 1938 von Rae Selling Berry gegründet. Rae Berry war für ihre Liebe zu Primeln, Rhododendren, alpinen und einheimischen Pflanzen bekannt. Entsprechend findet man im botanischen Garten erheblich viele Pflanzen aus dem pazifischen Nordwesten, aber auch aus der ganzen Welt.
  • Leach Botanical Garden: Den Kern dieser beliebten Sehenswürdigkeit in Portland bildet das Anwesen von John und Lila Leach, die auf botanische Expeditionen gingen und in den 30er Jahren begannen, die Gärten rund um ihr Herrenhaus zu gestalten. Nach ihrem Tod überließen sie der Stadt Portland das wunderschöne Gelände mit den über 2.000 Pflanzenarten und die Gebäude. Heute ist der Garten im Süden der Stadt öffentlich zugänglich und wurde im Lauf der Jahre immer weiter erweitert.
  • Lan Su Chinese Garden: Der traditionelle chinesische Garten ist auch unter dem Titel „Garden of Awakening Orchids“ bekannt und befindet sich im Stadtteil Old Town Chinatown. Der 4.000 Quadratmeter große ummauerte Garten wurde von vielen der berühmten klassischen Gärten in Suzhou beeinflusst.
  • International Rose Test Garden: Sie lieben Rosen und möchten möglichst viele Rosenarten an einem Ort erleben? Dann besuchen Sie unbedingt den Rosentestgarten in der Stadt. Der International Rose Test Garden ist ein Rosengarten im Washington Park in Stumptown, in dem es über 10.000 Rosenbüsche aus etwa 650 Rosenarten gibt. Die Rosen blühen von April bis Oktober. Der Juni gilt aber als bester Monat, um den Garten zu besuchen.
  • Ross Island Natural Area: Ross Island in der Mitte des Willamette River ist Teil des Holgate Channel and Oaks Bottom Wildlife Refuge. Das Gebiet bietet Fischen und anderen Wildtieren einen Lebensraum und gehört definitiv auf die Liste der Orte in Portland, an denen man gerne einen oder auch mehr Tage verbringt. Zu den Highlights gehört das Nest eines Weißkopfseeadlers.
  • Portland Japanese Garden: Der Portland Japanese Garden befindet sich im Washington Park. Es handelt sich dabei um einen traditionellen japanischen Garten, der die Möglichkeit gibt, nach einigen anstrengenden Sightseeing-Tagen in Ruhe und Beschaulichkeit die Seele baumeln zu lassen.

Portlands Kulturangebote

Portland in Oregon hat auch für Kulturliebhaber viel zu bieten. Heimat der Oregon Symphony, der Portland Youth Philharmonic, der Metropolitan Youth Symphony, der White Bird Dance Company und der Portland Arts & Lectures ist die Arlene Schnitzer Concert Hall. Live-Performances, Arthouse-Filme und Musik können daneben auch im Alberta Rose Theatre genossen werden. Das Theatre befindet sich in der Northeast Alberta Street. Und auch die diversen Festivals zum Beispiel in den Bereichen Bier und Film und das Portland Institute for Contemporary Art sind neben vielen weiteren Angeboten immer einen Besuch wert, wenn Sie eine Reise in die Stadt am nordwestlichen Rand Oregons planen.

Die schönsten Parks in Portland

Der Forest Park in Portland ist einer der größten Stadtwälder der USA.
Der Forest Park in Portland ist einer der größten Stadtwälder der USA.

Wenn es um die schönsten und bekanntesten Parks in Portland geht, dann kommt man an diesen eigentlich nicht vorbei.

  • Washington Park: Der Washington Park in Portland ist ein besonderer Ort mit vielen verschiedenen Gärten, Denkmälern und Statuen, einem Zoo, Picknicktischen, vielen Angeboten für Kinder, Tennisplätzen und vielem mehr. Er befindet sich direkt im Herzen der Stadt. Der Park befindet sich etwa 11 Minuten Fahrtzeit vom Stadtzentrum entfernt.
  • Hoyt Arboretum: Das Hoyt Arboretum befindet sich auf einer Anhöhe im hügeligen Westen von Stumptown. Mit seinen eindrucksvollen Bäumen gehört das Arboretum zum Washington Park. Der Oregon Zoo und der International Rose Test Garden mit seinen vielen Rosenarten sind nicht weit entfernt. Das Arboretum ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Wer möchte, kann vom Washington Park aus einen Abstecher in das grüne Paradies unternehmen. Aber auch vom Forest Park aus führt mit dem Wildwood Trail ein Wanderweg zur Anhöhe.
  • Forest Park: Mit über 2000 Hektar Fläche ist der Forest Park einer der größten Stadtwälder in den Vereinigten Staaten von Amerika. Mit mehr als 100 Kilometern Wanderwegen (Trails), Feuerschneisen und Forststraßen erstreckt sich der Forest Park über mehr als sieben Meilen entlang der Tualatin Mountains mit Blick auf den Nordwesten Portlands und den Zusammenfluss der Flüsse Columbia und Willamette. Eine Wanderung über den hügeligen Wildwood Trail vorbei an zahlreichen Blättern in sattem Grün eignet sich perfekt, um abzuschalten und die wilde Landschaft in diesem Stadtwald auf sich wirken zu lassen. Der Wanderweg durch den Stadtwald ist als National Recreation Area ausgewiesen. In der hügeligen Landschaft sind unter anderem Kojoten, Rotluchse, Schwarzbären, Pumas und Maultierhirsche zu Hause.
  • Tom McCall Waterfront Park: Im Süden der Innenstadt befindet sich dieser schöne Park. Hier können Sie auf der riesigen Fläche unter den schattenspendenden Bäumen entspannen und picknicken. Besonders im Frühjahr, wenn die Kirschbäume blühen, ist der Besuch ein echtes Erlebnis.
  • Mills End Park: Vielleicht nicht der schönste, aber definitiv der kleinste Park der Welt befindet sich in Portland. Der „Park“ ist nur 0,3 Quadratmeter groß und wird häufig neu gestaltet.

Portland für Kinder

Familien mit Kindern sollten in der Stadt im Nordwesten ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Neben dem Zoo und dem OMSI lohnt definitiv das Portland Children’s Museum einen Besuch. Das Kindermuseum befindet sich im Washington Park in direkter Nähe zum Zoo von Oregon, ist das älteste seiner Art westlich des Mississippi River und wird jährlich von über einer Viertelmillion Kindern besucht. Der Nachwuchs hat hier jede Menge Gelegenheit, spielerisch zu lernen und mehr über die Welt um uns herum zu erfahren.

Portland und seine Brücken

Die bekannte Brücke Tilikum Crossing in Portland wird nicht von Autos befahren.
Die bekannte Brücke Tilikum Crossing in Portland wird nicht von Autos befahren.

Die Stadt im Nordwesten der Vereinigten Staaten besitzt eine Menge Brücken, die einen Besuch lohnen und sich häufig als tolle Fotolocation erweisen.

Wir haben hier eine Liste der Brücken für Sie zusammengestellt, die Sie bei einem Spaziergang zu Fuß überqueren und die schöne Aussicht genießen können, wenn Sie die Stadt am nordwestlichen Rand des Bundesstaats bereisen.

  • Tilikum Crossing: Die Brücke ist die größte autofreie Brücke des Landes und macht es möglich, wichtige Ziele wie die Portland State University und mehr zu Fuß zu erreichen.
  • St. Johns Bridge: Die historische Brücke mit einer Länge von über 1.000 Metern ist definitiv eine der bekanntesten Brücken Oregons und des Landes. Nach ihrer Fertigstellung war sie – was die Spannweite angeht – die längste Hängebrücke im Westen der Ambassador-Brücke von Detroit.
  • Hawthorne Bridge: Die Hawthorne Bridge ist unter den vertikalen Hubbrücken der USA, die sich noch in Betrieb befinden, die älteste. Die Brücke wurde gebaut, um Menschen zu Fuß, mit dem Pferd oder einem Fahrzeug den Weg von Downtown Portland und East Portland zu ermöglichen. Und auch heute noch wird die Brücke rege genutzt.
  • Steel Bridge: Die Konstruktion der Steel Bridge ist einzigartig. Auf dieser doppelstöckigen Brücke ist es möglich, bei Bedarf nur die untere Fahrbahnebene anzuheben, so dass kleinere Boote passieren können, ohne dass die obere Fahrbahnebene angehoben werden muss. Bei größeren Schiffen kann durch Anheben der gesamten Brücke die gesamte Durchfahrtshöhe zur Verfügung gestellt werden.
  • Burnside Bridge: Die Burnside Bridge ist eine der meistbefahrenen Brücken in Portland. Der Verkehr ist auf der fünfspurigen Brücke, die den Stadtteil Downtown Portland mit Beaverton im Westen und Gresham im Osten verbindet, oft dicht und es sind dort nicht nur Fahrzeuge, sondern auch viele Fußgänger und Radfahrer unterwegs. Die Brücke ist aber auch aus historischen Gründen interessant, war sie doch die erste Brücke über den Willamette River, die mithilfe eines Architekten entworfen wurde.

Aktivitäten in Portland

Portland ist die größte Stadt in Oregon.
Portland ist die größte Stadt in Oregon.
  • Einkaufen: Portland ist ein Paradies für Shoppingliebhaber, kann man dort doch wie in ganz Oregon beim Einkaufen die Mehrwertsteuer sparen. Zahlreiche Geschäfte warten in Downtown’s West End. Daneben lässt es sich auch in der Union Way Shopping Arcade und im Pearl District herrlich einkaufen. Lassen Sie sich daneben aber auf keinen Fall die Farmers Markets entgehen!
  • Genießen: Sie lieben gutes Essen und legen in Ihrem Urlaub den Schwerpunkt auch ganz klar auf die kulinarischen Genüsse? Dann haben Sie mit Portland und seinen spannenden Stadtteilen das Paradies gefunden. Hier ist eine Vielzahl an guten Restaurants der verschiedensten Küchen zur Stelle, aber auch die Bauernmärkte und die Food Trucks, die Sie an der ein oder anderen Stelle in der Stadt in Oregon finden, versprechen durch ihre Gerichte häufig echte Gaumenfreuden.
     

    Bierliebhaber sollten am Old Port auf ihre Kosten kommen. Dort befinden sich viele Mikrobrauereien und es ist nicht weit in die Innenstadt, wo Sie auf dem Markt Meeresfrüchte kaufen und Gerichte damit probieren können. In der Stadt verteilt, sind über 50 Mikrobrauereien zu finden. Der perfekte Tag für einen Spaziergang durch die Innenstadt ist der Samstag, wenn Sie auf dem Bauernmarkt von Stand zu Stand schlendern können.
     

    Ein guter Kaffee gehört zu Portland irgendwie dazu. Im Südosten der Stadt wartet Stumptown Coffee auf Liebhaber von Kaffee und ebenfalls im Südosten lässt sich der ein oder andere Voodoo-Donut genießen.

  • Nachtleben: Wenn sich der Tag dem Ende entgegenneigt und die Sonne am Horizont verschwindet, erwacht Portland zum Leben. Hier gibt es unzählige Tanzclubs, Bars und viele Orte mehr, an denen sich hervorragend die Nacht zum Tag machen lässt.
  • Sport treiben: In und um Portland gibt es unzählige Möglichkeiten, um Sport zu treiben und sich auch im Urlaub fit zu halten. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Radtour durch die Columbia River Gorge, ein wenig Wintersport am Mount Hood oder mit Wildwasser-Rafting im mächtigen Clackamas River? Auch Kajakfahren ist im Urlaub in der Stadt in Oregon problemlos möglich.

Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Portland finden Sie unter www.getyourguide.de.

Unterkunft in Portland finden

Ob Privatzimmer, Hotel, Ferienwohnung oder sogar große Villa, in Portland gibt es eine dichte Auswahl an Unterkünften für jeden Geldbeutel. Um bei der Buchung bares Geld zu sparen, lohnt es sich auf einen Anbieter zurückzugreifen, bei dem Sie die eingestellten Angebote für Villa und Co. bequem miteinander vergleichen können. Wir haben hier mit www.booking.com hervorragende Erfahrungen machen können.

Hotels, Apartments und Ferienwohnungen in Portland finden Sie unter www.booking.com.



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Lohnenswerte Tagesausflüge ab Portland

Salem ist die Hauptstadt des US-Bundesstaates Oregon.
Salem ist die Hauptstadt des US-Bundesstaates Oregon.
  • Vancouver (Washington): Die Großstadt befindet sich am Columbia River im US-Bundesstaat Washington und ist von Portland über eine Brücke nur wenige Kilometer entfernt. Es ist die älteste Stadt im Bundesstaat Washington. Urlauber können hier nach nur wenigen Minuten Fahrt unter anderem das Pearson Air Field, den ältesten noch in Betrieb befindlichen Flughafen im Westen der USA, und das Pearson Air Museum besuchen oder auch einfach nur über die Main Street schlendern und die einzigartige Atmosphäre der Stadt auf sich wirken lassen.
  • Canby Farm Loop: Der Canby Farm Loop ist eine selbstgeführte Farmtour, die Sie zu zehn Farmstationen in der Gegend von Canby Aurora führt. Ein perfektes Ausflugsziel für Familien, bei dem es das ganze Jahr über viel zu sehen und zu tun gibt.
  • Farmlandia Farm Loop: Dieser Rundgang umfasst eine Vielzahl an Stops an Höfen, an denen von Besichtigungen über Speisen, Weinproben und Gemüse, Obst und Kräuter kaufen vieles möglich ist.
  • Salem: Die Hauptstadt von Oregon liegt etwa 60 Minuten Fahrtzeit im Süden von „Portlandia“ und hat diverse interessante Museen und mehr zu bieten. Achtung: Das durch die Hexenprozesse bekannt gewordene Salem liegt in Massachusetts, nicht in Oregon.
  • Wolves and People Farmhouse Brewery: Bierliebhaber sollten unbedingt einmal einen Ausflug in diese Brauerei in Newberg, Oregon, unternehmen. Hier werden einzigartige Biere im Stil der alten Welt gebraut. Die meisten verwendeten Zutaten stammen von der Farm selbst.
  • New York City: Ein Abstecher von Portland in Oregon nach New York City wäre schon ein wenig mehr als ein Tagesausflug. Mit dem Flugzeug lässt sich die Entfernung zwischen New York und Portland aber gut überbrücken. Sie können so zum Beispiel eine Rundreise entlang der amerikanischen Westküste in Richtung Nordost erweitern und auch noch die Millionen von Sehenswürdigkeiten an der Ostküste erleben. Achten Sie hier unbedingt auf günstige Angebote.
  • San Francisco: Die Golden Gate Bridge, Fisherman’s Wharf und natürlich Alcatraz. San Francisco hat viele Sehenswürdigkeiten in diverser Form zu bieten, ist aber von Portland eine halbe Tagesreise entfernt. Verbinden lässt sich ein Besuch in San Francisco mit einer Rundreise entlang der Westküste. Oder Sie planen einfach zwei oder drei Tage für Ihren Abstecher in die Metropole ein.

Portlands Geschichte

Portland wurde im 19. Jahrhundert, genauer gesagt 1843, an den Ufern des Willamette River gegründet und war zunächst als „The Clearing“ oder „Stumptown“ bekannt. 1850 hatte Portland nur 800 Einwohner, entwickelte sich aber schon bald zu einem bedeutenden Hafen. Schon wenige Jahre später entstanden mit dem Washington Park, dem Pioneer Court House, der Old Church und dem Portland Art Museum im 19. Jahrhundert viele bekannte Sehenswürdigkeiten, die wir auch heute noch bestaunen dürfen. Und auch die Bevölkerung wuchs zunehmend. Im Jahr 1900 lebten in der Stadt in Oregon bereits rund 90.000 Menschen. Und die Einwohnerzahl stieg nach der Lewis- und Clark-Ausstellung im Jahr 1905 noch weiter an. 1910 waren es schon 207.000 Bewohner und es wurde zu Anfang des 20. Jahrhunderts weiter fleißig gebaut und die Stadt entwickelte sich stetig immer weiter, bis sie zu der wirtschaftlich bedeutenden Metropole wurde, die wir heute kennen.

The Oregonian: Eine Zeitung mit langer Geschichte

The Oregonian ist eine Zeitung, die bereits seit 1850 Bestand hat. Sie ist die einzige Tageszeitung, die bereits seit dieser Zeit durchgehend an der Westküste der USA veröffentlicht wurde. Jahrelang war The Oregonian damit die einzige Zeitung in den sieben nordwestlichen Staaten. 1861 wurde die Leitung von Henry Pittock übernommen, dessen Haus heute als Museum besichtigt werden kann.