Grand Canyon Nationalpark: Highlights, Tipps & Touren

Grand Canyon Nationalpark: Highlights, Tipps & Touren
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Der Grand Canyon Nationalpark ist eines der größten Naturwunder der Welt – gigantisch, majestätisch und voller Erlebnisse zwischen Felskante und Fluss.

Im Gegensatz zur allgemeinen Grand-Canyon-Seite findest du hier gezielte Tipps für den Nationalpark selbst: Wanderwege, Aussichtspunkte, Touren und alle Infos für deine eigene Reiseplanung – egal ob mit Mietwagen, Wohnmobil oder als Tagestour.

Ob Sonnenaufgang am Mather Point, Wanderung in den Canyon oder Helikopterflug über die Schlucht – hier erfährst du, wie du das Beste aus deinem Besuch machst. Auch Hinweise zu Eintritt, Shuttlebus, Öffnungszeiten und Übernachtung im Park bekommst du kompakt und klar.

Plane deinen Trip vorausschauend – denn der Grand Canyon ist kein Ort für Spontanität. Viele Highlights sind schnell ausgebucht, besonders geführte Touren und Parklodges. Mit dem richtigen Timing wird dein Besuch aber unvergesslich.

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Inhaltsverzeichnis
  1. Was den Grand Canyon Nationalpark so einzigartig macht
  2. Anreise & Lage: So erreichst du den Grand Canyon Nationalpark
  3. South Rim oder North Rim? Die besten Aussichtspunkte im Vergleich
  4. Wandern im Grand Canyon: Die schönsten Trails
  5. Geführte Touren & Erlebnisse im Grand Canyon Nationalpark
  6. Weitere Aktivitäten im Park
  7. Übernachten im Grand Canyon Nationalpark
  8. Beste Reisezeit für den Grand Canyon Nationalpark
  9. Praktische Reisetipps & Planung
  10. Karte & Orientierung
  11. Fazit: Der Grand Canyon Nationalpark ist ein Weltwunder zum Erleben
  12. Häufige Fragen zum Grand Canyon Nationalpark

Was den Grand Canyon Nationalpark so einzigartig macht

Der Grand Canyon Nationalpark gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe – und das aus gutem Grund. In der bis zu 1.800 Meter tiefen Schlucht offenbart sich eine geologische Geschichte von fast zwei Milliarden Jahren.

Der Colorado River hat sich über Jahrmillionen durch das Gestein gegraben und ein Naturmonument geschaffen, das Besucher aus aller Welt fasziniert. Farben, Formen und Dimensionen wechseln im Tageslicht ständig – jede Stunde wirkt wie ein neues Gemälde.

Der Park gliedert sich in zwei Hauptbereiche: den gut erschlossenen South Rim und den deutlich ruhigeren North Rim. Beide bieten spektakuläre Ausblicke, doch die Infrastruktur und Saisonzeiten unterscheiden sich deutlich.

Für die erste Orientierung lohnt sich ein Blick auf die offizielle Karte des Nationalparks. Dort findest du alle wichtigen Aussichtspunkte, Wanderwege und Besucherzentren auf einen Blick.

Anreise & Lage: So erreichst du den Grand Canyon Nationalpark

Der Grand Canyon liegt im Norden von Arizona – gut erreichbar aus Richtung Las Vegas, Phoenix oder Flagstaff. Die nächstgelegenen Flughäfen sind:

  • Las Vegas (LAS): ca. 4,5 Stunden Fahrt zum South Rim
  • Phoenix (PHX): ca. 3,5 Stunden zum South Rim
  • Flagstaff (FLG): Regionalflughafen, nur 1,5 Stunden entfernt

Für die Weiterreise ist ein Mietwagen klar zu empfehlen – vor allem, wenn du mehrere Aussichtspunkte flexibel ansteuern und auch Orte wie Page oder Monument Valley in deine Route einbauen willst.

Der Nationalpark hat zwei Hauptzugänge: South Entrance (nahe Tusayan, ganzjährig geöffnet) und North Entrance (nur saisonal von Mai bis Oktober). Je nach Route steuerst du entweder über die US-Route 180 oder 64 auf den Park zu.

Die Eintrittsgebühr beträgt 35 US-Dollar pro Fahrzeug und ist sieben Tage gültig. Wenn du mehrere Nationalparks besuchen möchtest, lohnt sich der America the Beautiful Pass für 80 Dollar.

South Rim oder North Rim? Die besten Aussichtspunkte im Vergleich

Der Grand Canyon Nationalpark unterteilt sich in zwei Hauptbereiche: den touristisch bekannten South Rim und den abgelegeneren North Rim. Beide bieten spektakuläre Panoramen – doch sie unterscheiden sich deutlich in Charakter, Jahreszeit und Infrastruktur.

South Rim: ganzjährig, spektakulär, touristisch

Sonnenlicht trifft auf markante Felsformationen im Grand-Canyon-Nationalpark.
Sonnenlicht trifft auf markante Felsformationen im Grand-Canyon-Nationalpark.

Der South Rim ist der meistbesuchte Bereich des Grand Canyon – und das aus gutem Grund: Hier erwarten dich atemberaubende Aussichtspunkte wie Mather Point, Yavapai Point oder Desert View. Die Erreichbarkeit ist top, die Infrastruktur stark ausgebaut.

Er ist ganzjährig geöffnet und eignet sich ideal für Erstbesucher, Familien und alle, die auf Highlights wie Ranger-Programme, gut ausgebaute Wanderwege und geführte Touren nicht verzichten wollen.

In der Hauptsaison verkehrt am South Rim ein kostenloses Shuttle-System, das dich zwischen Visitor Center, Aussichtspunkten und Trailheads pendeln lässt – einfach, effizient und nachhaltig.

Empfehlung: Für deinen ersten Grand-Canyon-Besuch ist der South Rim meist die beste Wahl – besonders zwischen März und November.

North Rim: ruhiger, saisonal, naturverbundener

Der North Rim liegt deutlich abgeschiedener, auf rund 2.500 Metern Höhe. Er ist nur von Mai bis Oktober geöffnet, dafür aber ruhiger, ursprünglicher und weniger touristisch erschlossen.

Die Aussichten hier sind ebenso spektakulär – etwa am Bright Angel Point oder Cape Royal – aber mit einem etwas wilderen, naturnahen Charakter. Die Wege sind rauer, das Klima frischer, die Besucherzahlen deutlich geringer.

Für erfahrene Wanderer und Naturfans, die bewusst dem Trubel entkommen wollen, bietet der North Rim eine perfekte Alternative – aber nur, wenn deine Reisezeit passt.

📌 Fazit South vs. North Rim:

Der South Rim ist ideal für Erstbesucher, ganzjährig geöffnet und hervorragend erschlossen. Der North Rim punktet mit Ruhe, Naturerlebnis und weniger Trubel – aber nur von Mai bis Oktober zugänglich.

Wandern im Grand Canyon: Die schönsten Trails

Wandern im Grand Canyon bedeutet intensive Naturerlebnisse, spektakuläre Ausblicke und körperliche Herausforderung zugleich. Ob gemütlicher Spaziergang am Rim oder steiler Abstieg in die Tiefe – für jeden Anspruch gibt es den passenden Trail.

Wichtig: Informiere dich vorab über Wetter, Wasserstellen und deine körperliche Verfassung. Unterschätze nie den Rückweg – gerade bei Wanderungen in den Canyon hinein.

Bright Angel Trail

Wanderin mit Rucksack auf schmalem Wüstenpfad am South Rim.
Wanderin mit Rucksack auf schmalem Wüstenpfad am South Rim.

Der Bright Angel Trail ist der beliebteste Wanderweg im Grand Canyon. Er startet zentral am South Rim beim Grand Canyon Village und führt in mehreren Etappen bis zum Colorado River hinunter.

Du kannst ihn flexibel wandern: Beliebte Wendepunkte sind etwa die 1,5-Mile oder 3-Mile Resthouse. Der Weg ist gut ausgebaut, aber steil, heiß und fordernd – ausreichend Wasser, Snacks und Pausen sind Pflicht.

Je weiter du gehst, desto leerer wird es – besonders nach Indian Garden oder bis zum Plateau Point. Wer bis ganz nach unten wandert, sollte eine Übernachtung im Phantom Ranch Camp einplanen.

South Kaibab Trail

Felsiger Wanderweg des South Kaibab Trail im Grand Canyon bei strahlendem Sonnenschein.
Felsiger Wanderweg des South Kaibab Trail im Grand Canyon bei strahlendem Sonnenschein.

Der South Kaibab Trail ist kürzer, steiler und bietet die besten Ausblicke pro Kilometer. Der Einstieg liegt am Yaki Point und ist ausschließlich per Shuttlebus erreichbar.

Auch dieser Trail führt hinunter zum Colorado River, ist jedoch deutlich sonniger als der Bright Angel Trail – Schatten ist hier Mangelware.

Beliebte Etappenziele sind Ooh Aah Point, Cedar Ridge oder Skeleton Point. Der gesamte Weg ist anspruchsvoll und nicht für Auf- und Abstieg an einem Tag geeignet – eine gute Planung ist daher unerlässlich.

Für Sonnenaufgänge ist der South Kaibab Trail ideal – also früh starten, Stirnlampe mitnehmen und den Canyon im allerersten Licht erleben.

Rim Trail

Der Rim Trail ist ideal für gemütliches Wandern mit Aussicht. Er verläuft fast eben am Südrand des Canyons entlang – von Hermit’s Rest bis zum South Kaibab Trailhead auf über 20 Kilometern.

Du kannst ihn in Etappen laufen, beliebig ein- und aussteigen und viele Punkte mit dem Shuttle kombinieren. Der Weg ist teils gepflastert, barrierearm und ohne große Höhenunterschiede.

Perfekt für Familien, Genießer und alle, die ohne große Anstrengung spektakuläre Blicke genießen wollen – besonders zwischen Hopi Point, Mohave Point und Powell Point.

Geführte Touren & Erlebnisse im Grand Canyon Nationalpark

Ob zu Fuß, im Jeep oder mit dem Kleinflugzeug – geführte Touren sind eine großartige Möglichkeit, den Grand Canyon sicher, informativ und komfortabel zu erleben. Besonders wer wenig Zeit hat oder spezielle Orte sehen möchte, profitiert von lokalen Guides und festen Routen.

Touren starten meist direkt am South Rim, teilweise auch ab Flagstaff, Williams oder sogar Las Vegas. Viele Erlebnisse – besonders Wanderungen mit Guide oder Helikopterflüge – solltest du frühzeitig buchen, da Plätze schnell vergeben sind.

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Empfehlung: Tour im Voraus buchen

Gerade in der Hauptsaison sind viele geführte Touren Tage oder Wochen im Voraus ausgebucht. Wenn du dir also ein Highlight wie eine geführte Wanderung oder eine Jeeptour sichern willst, solltest du früh planen.

Besonders beliebt und empfehlenswert sind diese geführten Touren im Grand Canyon:

Wenn du Las Vegas als Ausgangspunkt hast, lohnt sich diese Kombi-Tour mit Grand Canyon, Antelope Canyon & Horseshoe Bend – ein epischer Tagesausflug mit Rundum-Service.

Weitere Aktivitäten im Park

Gruppe von Abenteurern beim Rafting auf dem Colorado River im Grand Canyon.
Gruppe von Abenteurern beim Rafting auf dem Colorado River im Grand Canyon.

Der Grand Canyon bietet mehr als nur Wanderwege und Aussichtspunkte. Gerade für aktive oder neugierige Reisende gibt es spannende Alternativen – ideal, um den Park aus neuen Perspektiven kennenzulernen.

Eine besondere Erfahrung sind Maultiertouren in den Canyon, die täglich angeboten werden. Wer lieber selbst unterwegs ist, kann die geteerten Rim-Routen mit dem Fahrrad erkunden oder an einem kostenlosen Ranger Talk teilnehmen.

Im Sommer gibt es am South Rim auch geführte Rafting-Abenteuer auf dem Colorado River – ein echter Adrenalinkick mit Panoramablick vom Wasser aus. Frühzeitige Buchung ist auch hier empfehlenswert.

Für Fotofans sind Sonnenaufgang und Sonnenuntergang die besten Tageszeiten: Licht und Schatten lassen die Schlucht wie gemalt wirken.

Hinweis: Der bekannte Skywalk liegt außerhalb des Nationalparks auf Hualapai-Gebiet (West Rim) und ist touristisch stark erschlossen. Wer Authentizität sucht, bleibt besser im offiziellen Parkbereich.

Übernachten im Grand Canyon Nationalpark

Ob Lodge mit Canyonblick oder Zeltplatz unter dem Sternenhimmel – im Grand Canyon Nationalpark gibt es verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten für jedes Budget und Reiseformat. Die besten Optionen stellen wir dir hier vor.

Hotels & Lodges direkt im Park

Historisches El Tovar Hotel am Südrand des Canyons.
Historisches El Tovar Hotel am Südrand des Canyons.

Wenn du ganz nah dran sein willst, sind die Unterkünfte am South Rim ideal. Hier übernachtest du mitten im Geschehen – mit Sonnenaufgang vor der Tür.

Besonders beliebt sind das El Tovar, die rustikale Bright Angel Lodge und die moderne Yavapai Lodge. Sie liegen alle in fußläufiger Nähe zum Rim Trail.

Diese Unterkünfte sind oft Monate im Voraus ausgebucht. Wer im Park wohnen möchte, sollte daher frühzeitig planen – vor allem zur Hauptreisezeit von Mai bis Oktober.

Mehr Tipps findest du auf unserer Seite zu Hotels in den USA – inklusive praktischer Filter nach Lage, Budget und Bewertungen.

Campingplätze & RV Parks

Für Naturfans bieten sich die Campingplätze des Nationalparks an. Der Mather Campground am South Rim ist am besten ausgestattet und ganzjährig geöffnet.

Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, findet im Trailer Village RV Park eine rare Möglichkeit mit Stromanschluss – ideal für große Fahrzeuge.

Auch Backcountry-Camping ist möglich, z. B. auf dem Bright Angel Campground – aber nur mit vorheriger Genehmigung und etwas Planung.

Reservierungen sind oft schon 6 Monate im Voraus notwendig. Besonders im Sommer sind spontane Plätze fast unmöglich.

Alternativen in Tusayan, Williams & Flagstaff

Wenn im Park nichts mehr frei ist – oder du etwas günstiger wohnen möchtest – bieten sich die Orte südlich des South Rim an.

Tusayan liegt nur 10 Minuten vom Parkeingang entfernt und hat mehrere gute Hotels, Restaurants und sogar ein IMAX-Kino über den Grand Canyon.

Williams an der Route 66 ist 60 Minuten entfernt, aber charmant und ideal für Nostalgie-Fans. Hier startet auch die Grand Canyon Railway.

Flagstaff ist größer und liegt rund 90 Minuten entfernt. Die Stadt eignet sich gut als Basis für Ausflüge in die gesamte Region Nord-Arizona.

Beste Reisezeit für den Grand Canyon Nationalpark

Jede Jahreszeit verleiht dem Grand Canyon eine eigene Stimmung – von farbenfrohem Frühling bis zu stiller Wintermagie. Je nach Reisezeit ändern sich Klima, Menschenandrang und Erreichbarkeit der Rim-Bereiche deutlich.

Frühling & Herbst: Mild & farbenprächtig

Türkisblauer Wasserfall der Havasu Falls im Grand-Canyon-Nationalpark.
Türkisblauer Wasserfall der Havasu Falls im Grand-Canyon-Nationalpark.

Als ideale Reisezeit gelten die Monate April bis Juni sowie September bis Mitte November. Das Wetter ist angenehm, die Sicht klar und die Farben oft intensiver als im Sommerdunst.

Besonders im Herbst leuchten die Espenwälder am North Rim in sattem Gelb – ein eindrucksvolles Farbspiel, das viele überrascht.

Im Frühling blühen Wildblumen entlang der Wanderwege und tauchen die trockene Landschaft in ein farbenfrohes Kleid – ein Highlight für Naturfreunde und Fotografen.

Tagsüber liegen die Temperaturen meist zwischen 15 °C und 25 °C, nachts kann es aber deutlich abkühlen. Eine leichte Jacke oder Fleece gehört deshalb unbedingt ins Gepäck.

Sommer: Warm, aber sehr voll

Juli und August sind Hauptsaison. Der South Rim ist dann stark besucht, die Parkplätze füllen sich früh, und bei Shuttlelinien entstehen Wartezeiten.

Gleichzeitig ist es die einzige Zeit, in der der ganze Park inklusive North Rim vollständig zugänglich ist – ideal für Familien oder Roadtrips.

Die Temperaturen am Rim steigen auf über 30 °C, im Canyoninneren teils auf über 40 °C. Wer wandern möchte, sollte früh starten und ausreichend Wasser mitnehmen.

Winter: Schnee am Rim & Ruhe

Schneebedeckte Felsen und Bäume am Rand des Canyons im Winter.
Schneebedeckte Felsen und Bäume am Rand des Canyons im Winter.

Im Winter zeigt sich der Grand Canyon von seiner stillsten Seite. Die Aussichtspunkte am South Rim sind fast menschenleer, der Schnee verleiht der Landschaft eine märchenhafte Note.

Der South Rim bleibt das ganze Jahr über geöffnet, doch am North Rim ist von Mitte Oktober bis Mai Winterpause. Auch einige Unterkünfte und Services schließen saisonal.

Mit Tagestemperaturen um 5–10 °C und klarem Winterlicht entstehen unvergessliche Eindrücke – vorausgesetzt, du reist mit warmer Kleidung und Winterausrüstung.

Gut zu wissen: Der South Rim ist ganzjährig geöffnet und bietet auch im Winter beste Infrastruktur. Der North Rim ist nur zwischen Mitte Mai und Mitte Oktober zugänglich – bei Schnee und Eis auch mal später.

Praktische Reisetipps & Planung

Ein Besuch im Grand Canyon Nationalpark will gut vorbereitet sein – nicht nur wegen der Größe des Gebiets, sondern auch wegen seiner speziellen Bedingungen wie Hitze, Höhenlage oder eingeschränktem Mobilfunkempfang. Mit diesen Tipps planst du sicher und stressfrei.

Eintritt, Gebühren & Jahrespass

Der Eintritt zum Grand Canyon kostet derzeit 35 US-Dollar pro Fahrzeug und ist für sieben Tage gültig. Fußgänger oder Radfahrer zahlen 20 US-Dollar.

Wenn du mehrere US-Nationalparks besuchen willst, lohnt sich der America the Beautiful Pass für 80 US-Dollar. Er gilt ein Jahr lang und deckt fast alle Parks ab – auch Zion, Yosemite oder Yellowstone.

Den Pass bekommst du online oder direkt am Parkeingang. In der Hochsaison können Wartezeiten an den Kassen entstehen, daher empfiehlt sich die Online-Buchung vorab.

Fotospots & Aussichtspunkte

Menschen stehen am Aussichtspunkt Mather Point im Grand Canyon bei Sonnenuntergang.
Menschen stehen am Aussichtspunkt Mather Point im Grand Canyon bei Sonnenuntergang.

Die bekanntesten Viewpoints liegen am South Rim und sind per Shuttle, Auto oder zu Fuß erreichbar. Besonders beliebt bei Sonnenaufgang sind Mather Point, Yaki Point und Hopi Point – mit fantastischer Sicht auf die Canyonlandschaft.

Für eindrucksvolle Tiefblicke empfehlen sich der Ooh Aah Point am South Kaibab Trail oder Plateau Point über den Bright Angel Trail – mit etwas Wanderzeit verbunden, aber absolut lohnend.

Fotografen sollten Golden Hour und Gegenlicht beachten. Das warme Abendlicht bringt die Gesteinsschichten besonders gut zur Geltung und sorgt für unvergessliche Aufnahmen.

Barrierefreiheit & Seniorentipps

Der South Rim bietet zahlreiche barrierefreie Wege und Aussichtspunkte. Viele Shuttles sind rollstuhlgerecht, ebenso wie das Visitor Center und einige Lodges.

Für Senioren ist die Höhenlage (2.000 m) nicht zu unterschätzen – langsames Gehen, viel Wasser und Sonnen- sowie Kreislaufschutz sind wichtig.

Wer weniger laufen möchte, kann die Rundfahrten mit Shuttlebus oder Minivan-Touren nutzen – auch als geführte Variante mit Stopps und Erläuterungen.

🧳 Sicherheit & Ausrüstung nicht vergessen!

Nimm immer ausreichend Trinkwasser (mind. 3 Liter/Tag), Kopfbedeckung, Snacks und Sonnencreme mit. Die Höhenlage macht sich schneller bemerkbar als gedacht – besonders bei Hitze oder körperlicher Aktivität.

📱 Nützliche Apps & digitale Helfer

Die offizielle NPS-App zeigt Karten, Shuttlerouten & Öffnungszeiten offline an. Auch Google Maps funktioniert im Park nur eingeschränkt – vorher Karten herunterladen!

Karte & Orientierung

Der Grand Canyon ist riesig – und seine Orientierung kann ohne gute Karte herausfordernd sein. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen South Rim und North Rim, da sie nicht direkt miteinander verbunden sind.

Die folgende Karte zeigt die wichtigsten Zufahrten, den Colorado River sowie die Lage beider Aussichtsränder.

Die meisten Besucher starten am South Rim, wo auch das Besucherzentrum, zahlreiche Aussichtspunkte und Shuttleverbindungen liegen. Wer mehr Ruhe sucht, findet am abgelegeneren North Rim spektakuläre Blicke – allerdings nur in den Sommermonaten zugänglich.

Für eine noch detailliertere Navigation lohnt sich der Blick auf die offizielle NPS-Kartenübersicht.

Grand Canyon Nationalpark Karte mit South Rim, North Rim und Colorado River

Fazit: Der Grand Canyon Nationalpark ist ein Weltwunder zum Erleben

Kaum ein Reiseziel in den USA vereint landschaftliche Dramatik, geologische Superlative und spirituelle Tiefe so eindrucksvoll wie der Grand Canyon Nationalpark. Egal ob du wandernd, per Rafting oder einfach vom Rim aus erkundest – dieser Ort berührt.

Mit guter Planung, passender Reisezeit und der richtigen Route kannst du die Magie des Canyons in vollen Zügen genießen. Von Familien bis Abenteurern, von Fotofans bis Naturfreunden: Hier kommt jeder auf seine Kosten.

Am besten planst du mindestens zwei Nächte ein und kombinierst den Besuch mit weiteren Highlights im Südwesten – etwa Monument Valley, Zion oder dem Highway 89 Richtung Utah.

Und vergiss nicht: Wer den Colorado River mit dem Boot befährt oder auf dem Bright Angel Trail unterwegs ist, erlebt den Grand Canyon nicht nur als Landschaft – sondern als echtes Abenteuer.

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Häufige Fragen zum Grand Canyon Nationalpark

Du planst deinen Besuch im Grand Canyon Nationalpark und hast noch Fragen? Hier findest du die wichtigsten Antworten zu Planung, Tickets, Reisezeit und Anreise – kompakt und aktuell.

Wie lange sollte man für den Grand Canyon einplanen?

Für einen ersten Eindruck reichen ein bis zwei Tage am South Rim. Wer wandern oder Touren machen möchte, sollte drei Tage oder mehr einplanen. Der North Rim lohnt sich ab zwei Tagen extra.

Kann man den Grand Canyon mit dem Auto erkunden?

Ja, viele Aussichtspunkte am South Rim sind mit dem Auto erreichbar. Im Sommer sind einige Bereiche nur per Shuttlebus zugänglich. Der North Rim ist komplett befahrbar – aber abgelegen.

Wann ist die beste Zeit für den Grand Canyon?

Frühling und Herbst bieten angenehme Temperaturen und weniger Andrang. Im Sommer ist es heiß und voll, im Winter sind einige Bereiche (v. a. der North Rim) geschlossen.

Braucht man Tickets für den Grand Canyon?

Ja, der Eintritt kostet 35 $ pro Fahrzeug (gültig für 7 Tage). Es gibt auch den America the Beautiful Pass, der für 80 $ Zugang zu allen US-Nationalparks bietet.

Wie kommt man von Las Vegas zum Grand Canyon?

Die Fahrtzeit von Las Vegas zum South Rim beträgt etwa 4,5 Stunden. Alternativ kannst du organisierte Touren, Busverbindungen oder Flüge mit Helikopter bzw. Kleinflugzeug buchen.