El Paso – ein quirliges Stück Mexiko in Texas

Wer gern zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt, der ist in El Paso richtig. Diese Stadt im Südwesten von Texas grenzt direkt an Mexiko – und das spiegelt sich im städtischen Alltag überall wider.

Wer gern zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt, der ist in El Paso richtig. Diese Stadt im Südwesten von Texas grenzt direkt an Mexiko – und das spiegelt sich im städtischen Alltag überall wider.

In El Paso kann man Texas erleben und in El Paso kann man genauso gut Mexiko erleben; ganz, wie es gefällt. Was beide Welten hier vereint, ist einerseits das schöne Wetter und andererseits die interessante Landschaft, die direkt am Stadtrand auf Wanderer, Entdecker und Abenteurer wartet. Kultur, Natur und urbanes Leben geben sich in El Paso die Hand und machen die Stadt damit zu einem idealen Reiseziel für Menschen, die im Urlaub viel erleben möchten.

Eine sichere Stadt mit überdurchschnittlich jungen Bewohnern

Wer in El Paso ankommt, wird es sofort bemerken: Diese texanische Stadt ist lebendig, ihre Bewohner sind ausgesprochen jung und kinderlieb. Rund eine drei viertel Million Menschen leben in fast unmittelbarer Nachbarschaft zu Mexiko, die überwiegende Mehrzahl von ihnen ist spanischer, respektive mexikanischer Abstammung. Die Stadt ist vielleicht nicht im klassischen Sinne „reich“, aber sie ist durchaus wohlhabend. Die Wirtschaftskraft kommt aus Unternehmen, die im Gesundheitswesen tätig sind, aus Callcentern, aber auch aus Billiglohnfabriken, die überwiegend mexikanische Arbeiter beschäftigen. Zudem gibt es in El Paso eine große US-Militärbasis, die der Stadt ebenfalls satte Einnahmen beschert. Für Einheimische, aber auch für Touristen ist der Sicherheitsaspekt entscheidend. Während in Mexiko Drogen- und Bandenkriege den Alltag erschweren, bleibt El Paso davon – trotz der geografischen Nähe – verschont. Tatsächlich gilt die Stadt selbst unter US-Großstädten als eine der sichereren Metropolen. Hier lässt sich also nicht nur Texas, sondern auch Mexiko ganz entspannt und sorglos genießen.

Wie im Western: flirrende Hitze, Prärie, Kakteen und ein robustes Nachtleben

El Paso breitet sich am Nordufer des Rio Grande aus. Von dort aus geht es direkt hinein in eine Landschaft, die genau so ist, wie man sie aus zahllosen Cowboyfilmen kennt.

El Paso breitet sich am Nordufer des Rio Grande aus. Von dort aus geht es direkt hinein in eine Landschaft, die genau so ist, wie man sie aus zahllosen Cowboyfilmen kennt.

El Paso breitet sich am Nordufer des Rio Grande aus. Von dort aus geht es direkt hinein in eine Landschaft, die genau so ist, wie man sie aus zahllosen Cowboyfilmen kennt. Mindestens zehn Monate im Jahr ist es dort heiß und trocken und entsprechend sieht es in der Prärie dann auch aus. Zerklüftetes Gestein, karge Vegetation, riesige Kakteen. Vorsicht, hier kann jeden Moment John Wayne um die Ecke reiten! Für Touren in diesen Teil von Texas ist El Paso der ideale Ausgangspunkt. Die Stadt ist aber ebenso gut auch als Standort für alle geeignet, für die die Nacht nicht allein zum Schlafen da ist. Gleich hinter der Grenze zu Mexiko liegt Ciudad Juarez, das bekannt ist für seine typisch mexikanischen, aber auch internationalen Restaurants. Und nach dem Essen geht es dann ab in die Bars, die Diskos, die Nachtklubs – „Polizeistunde“ ist hier ein unbekanntes Wort.

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Sehenswertes in El Paso

Als die Spanier im 17. Jahrhundert begannen, das Gebiet von El Paso zu besiedeln, da bauten sie zunächst einmal Missionen. Die Ysleta Mission (131, Zaragoza Street) ist die älteste erhaltene Missionsstation der Stadt, die auch tatsächlich bis auf den heutigen Tag genutzt wird. Für die Tigua, ein Volk, das sein ursprüngliches Gebiet um Albuquerque verlassen musste und sich den Spaniern anschloss, ist diese Mission nach wie vor kultureller und sozialer Mittelpunkt. Im Juli, wenn das Ysleta Mission Festival gefeiert wird, geht es hoch her. Mit Tausenden von Besuchern wird dann gefeiert, es wird Musik gemacht und nach traditionellen Rezepten gekocht. Köstlich!

Die Hauptkirche der katholischen Gemeinde, die in El Paso um die 600.000 Mitglieder zählt, ist die Kathedrale von Saint Patrick (1118, North Mesa Street). Das riesige und prachtvolle Gebäude ist auch für Protestanten (oder Anhänger anderer Religionen) unbedingt einen Besuch wert. Architektonisch eine Mischung aus Einflüssen aus Byzanz und Florenz, ist die Kathedrale mit eindrucksvollen Fresken und Statuen ausgestattet.

Deutlich weltlicher geht es im Plaza Theatre (125, Pioneer Plaza) zu. Das riesige Theater mit seinen 2400 Sitzplätzen hat eine glorreiche Vergangenheit, erlebte mit der aufstrebenden Filmindustrie ab den Fünfziger Jahren einen Niedergang und ist jetzt originalgetreu restauriert worden. Hier ist der richtige Ort, um auch im tiefsten Texas ein wenig Broadwayatmosphäre zu schnuppern. Allen, die mit Kindern unterwegs sind oder die sich für Tiere interessieren, sei der El Paso Zoo ans Herz gelegt. Hier haben wilde Tiere aus Asien, Afrika und ganz Amerika eine neue Heimat gefunden. Der Zoo bietet über seine gelungene Anlage mit weit über 200 Tierarten hinaus auch mehrmals am Tag Multimediashows an.

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