Mietwagen USA - Günstige Angebote und Tipps für Ihre USA-Reise

Partner von Marco Polo

Unbegrenzte Weiten, eine Phrase, die man in Verbindung mit den Vereinigten Staaten von Amerika häufiger hört. Und diese Weiten mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten, Nationalparks und anderen Attraktionen lassen sich wunderbar mit dem Mietwagen erkunden. Doch bevor der Traum wahr werden kann, stehen oftmals viele offene Fragen. Macht es einen Unterschied, ob man einen größeren oder kleineren Mietwagen bucht? Worauf muss ich bei der Buchung achten? Welche Stolperfallen gibt es? Diese Fragen und mehr werden im Folgenden beantwortet.

Inhaltsverzeichnis
Mietwagen auf Vergleichsplattformen suchen | Was spricht dafür, sich in den USA einen Mietwagen zu besorgen? | Welchen Mietwagen soll ich wählen und welcher Wagentyp ist für welche Zwecke geeignet? | Wie vermeide ich versteckte Kosten? – 9 goldene Regeln | Bekannte Mietwagenfirmen in den USA | Wann ist welcher Tarif sinnvoll? | Welche Unterlagen brauche ich um den Mietwagen zu buchen und in den USA dann auch abzuholen? | Was ist beim Führerschein zu beachten? | Welche Besonderheiten gibt es hinsichtlich der Fahrzeuge und der Verkehrsregeln im Vergleich zu Deutschland? | Wie läuft die Rückgabe des Mietwagens ab?

Mietwagen
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Ganz gleich ob Boston, Washington, Los Angeles, Miami, San Francisco mit der Golden Gate Bridge oder die Spielerstadt Las Vegas, Death Valley, die Niagarafälle, Santa Ana, Chicago, der Yosemite-Nationalpark, ein Abstecher nach Hollywood oder sogar nach Kanada, ein Mietwagen ist immer dann eine gute Wahl, wenn man beim Traum-Urlaub in den USA so viele unvergessliche Eindrücke wie möglich mitnehmen will.

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Ein besonderes Abenteuer und Highlight ist ein Roadtrip über die Fernstraßen der USA, bei dem Sie so viel mehr von Amerikas einzigartigen Attraktionen erleben können. Und es ist dabei völlig unerheblich, in welcher Klimazone Sie sich befinden, ob es Sie an die Westküste oder an die Ostküste zieht, ob Sie entlang des glitzernden Pazifiks reisen wollen oder ob es Sie vom Landesinneren aus nach Norden in Richtung Neuengland oder nach Süden zieht, mit einem Mietwagen sind Sie immer flexibel unterwegs. Auch auf Hawaii können Mietautos gebucht werden.

Mietwagen auf Vergleichsplattformen suchen

Es spricht vieles dafür, den Wagen bereits von Deutschland aus zu buchen. So ist die Buchung meist günstiger, der Gerichtsstand liegt im Streitfall im eigenen Land und es gibt einen deutschsprachigen Ansprechpartner. Zudem haben Sie so die Möglichkeit, die Verträge in Ruhe zu lesen und laufen nicht Gefahr, vorschnell unnötigen Leistungen zuzustimmen. Mitglieder von Automobilclubs und anderen Einrichtungen können sich zum Teil über Vergünstigungen bei Buchung eines Mietwagens in den USA freuen.

Inzwischen ist der Markt so groß und unübersichtlich geworden, dass es keinen Sinn macht, jeden einzelnen Mietwagenanbieter separat abzuklappern. Selbst wenn man dabei fündig wird, ist noch lange nicht gesagt, dass Ihr gefundenes Objekt den günstigsten Preis trägt. Bei unserem Test verschiedener Vergleichsplattformen gewann der Anbieter billiger-mietwagen.de, der den Preisvergleich gleich mit übernimmt. Die Seite vergleicht knapp 150 Anbieter aus über 170 Ländern und hat auch für die USA ein umfassendes Angebot. Laut eigener Aussage verfügt das Unternehmen über mehr als 181.000 zufriedene Kunden. Besonders beliebt ist der Flughafen-Filter. Mithilfe dieses Systems sind direkt an den Flughäfen Wagen zu mieten. Durch einfache Eingabe des Ortes und des Datums inkl. Uhrzeit ist der Mietwagen in den USA schnell gefunden.

Was uns besonders wichtig war, ist die Tatsache, dass die Stornierung des Mietwagens bis 24 Stunden vor Anmietung kostenfrei ist. Außerdem wurde das Portal von „FOCUS-MONEY“ mehrmals zum „besten Mietwagenvermittler“ gewählt. Bereits dreimal konnten wir uns von der Website überzeugen. Einmal in New York City (227 € pro Woche), einmal in Las Vegas (177 € pro Woche) und einmal in Washington (185 € pro Woche). In allen drei Wochen hatten wir nichts zu beanstanden. Also, wer einen Mietwagen in den USA sucht, sollte billiger-mietwagen.de wählen.

Übrigens: Mietwagen und Hotel sind oftmals günstiger als ein Wohnmobilurlaub.

Was spricht dafür, sich in den USA einen Mietwagen zu besorgen?

Was ist bei der Auswahl des Mietwagens zu beachten?

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind ein absolutes Land für Autofahrer und perfekt für eine Mietwagenreise geeignet. Die Entfernungen in Kalifornien und den anderen Bundesstaaten sind natürlich enorm und wer Ausflüge in Nationalparks, den Grand Canyon und andere Sehenswürdigkeiten außerhalb der großen Städte mit guter Infrastruktur wie New York City unternehmen möchte, kommt an einem Mietfahrzeug kaum vorbei. Als Orientierung: Allein Kalifornien hat eine Fläche von 423.970 km². Zwar ist das Fernbusnetz zum Beispiel durch die Greyhound-Busse gut ausgebaut, jedoch bedienen auch diese nur die großen Verkehrsadern und machen keine Station an Sehenswürdigkeiten, die Sie so nicht bereisen können.

Fußgänger sind zudem außer in den Metropolen eine absolute Seltenheit. Denn der typische Amerikaner steigt auch dann ins eigene Auto, wenn er nur eine Strecke von einem Kilometer bewältigen muss. Entsprechend ist das Angebot an Autovermietungen in den USA sehr groß und die Anmietung eines Leihwagens ist zu günstigeren Preisen als in Europa möglich.

Welchen Mietwagen soll ich wählen und welcher Wagentyp ist für welche Zwecke geeignet?

Die Frage nach dem passenden Mietwagen um die USA zu erleben ist vom Budget, der Personenanzahl, den zu bewältigenden Strecken, dem eigenen Anspruch an Komfort und der Gepäckmenge abhängig. Erkunden Sie die USA zu zweit, reicht möglicherweise ein Kleinwagen aus, allerdings kann hier durch den begrenzten Platz im Kofferraum und die oft fehlende Beinfreiheit der Platz bei viel Gepäck oder groß gewachsenen Passagieren knapp werden. Auch macht es einen Unterschied, ob Sie nur kurze Ausflüge über wenige Meilen mit ihrem Mietwagen zum Strand unternehmen oder ob das Fahrzeug während einer Rundreise über tausende von Kilometern ihr treuer Begleiter sein soll. Auch der Gewöhnungseffekt spielt eine Rolle. Wer zu Hause ein großes Auto fährt, wird im USA-Urlaub mit einem Kleinwagen möglicherweise nicht glücklich.

Die Straßen in den USA – auch in den Städten – sind zum größten Teil gut ausgebaut, so dass Sie nicht unbedingt einen 4×4 mieten müssen. Bei Routen durch Landschaften wie Canyons und die Prärie kann ein Allradfahrzeug sinnvoll sein, allerdings entfällt der Versicherungsschutz, wenn man mit dem Mietwagen meint Offroad fahren zu müssen. Wer im Auto gerne höher sitzt, ist mit einem SUV nichtsdestotrotz auch auf dem Highway gut beraten.

Die einzelnen Fahrzeugklassen:

  • Economy ECAR
  • Compact CCAR
  • Midsize/Intermediate ICAR
  • Fullsize Limousine SCAR/FCAR
  • Premium Limousine PCAR/PDAR
  • Luxury Limousine LCAR/LDAR
  • Midsize SUV IFAR
  • Standard SUV SFAR
  • Fullsize SUV FFAR
  • Minivan MVAR

Tipp: Als prinzipiellen Grundsatz kann man sagen, dass Sie mit einer Klasse höher als der, die Sie eigentlich brauchen, oft gut beraten sein werden. Besonders dann, wenn Sie längere Strecken mit Ihrem Mietwagen bewältigen möchten.

Mietwagen mit Kindern

In allen Bundesstaaten der USA müssen Kinder in Kindersitzen transportiert werden. Jedoch unterscheiden sich die Anforderungen je nach Bundesstaat, was das Alter, Gewicht und die Größe der Kinder angeht. Eine Sitzerhöhung ist in allen Staaten außer Florida und South Dakota für Kinder Pflicht, die dem Kindersitz entwachsen sind. Wenn Sie mit Kindern in die USA fliegen, die hier in Europa einen Kindersitz oder eine Sitzerhöhung benötigen, sollten Sie sich im Vorfeld unbedingt mit den Bestimmungen des Bundesstaats vertraut machen, in den Sie reisen.

Es ist nicht zu empfehlen, den eigenen Kindersitz aus Europa mit in die USA zu nehmen, da diese in den USA nicht verwendet werden dürfen, da sie nicht den Bestimmungen der NHTSA entsprechen. Zwar wird die Verwendung toleriert, jedoch ist unklar, wie es im Fall eines Unfalls aussieht. Zudem könnte der Sitz beim Transport im Flugzeug beschädigt werden.

Andere Länder, andere Sitten: Eine Alternative wäre der Kauf eines Kindersitzes in den USA. Jedoch können amerikanische Kindersitze in Deutschland nicht benutzt werden, da kein ECE-Prüfzeichen vorhanden ist. Ein im Handel erhältlicher faltbarer Kindersitz fiel bei einem Test der Stiftung Warentest aufgrund erheblicher Sicherheitsmängel durch. Die einfachste Variante ist es daher in der Regel, beim Mieten des Leihwagens einen passenden Kindersitz dazuzubuchen.

Wie vermeide ich versteckte Kosten? – 9 goldene Regeln

Wir kennen es von Flügen: Aus 9,90 Euro pro Flug werden schnell 99,90 Euro. Auch bei Mietwagen gibt es viele verstecke Kosten und Knackpunkte, auf die Sie achten sollten.

Wir kennen es von Flügen: Aus 9,90 Euro pro Flug werden schnell 99,90 Euro. Auch bei Mietwagen gibt es viele verstecke Kosten und Knackpunkte, auf die Sie achten sollten. Vermeintliche Schnäppchen haben oft ein teures Ende oder führen dazu, dass Sie merken: Der Preis ist nicht alles. Auch der Service und die enthaltenen Leistungen sollten Sie intensiv checken. Beim Mietwagenvertrag macht es Sinn, vorab das Kleingedruckte zu lesen um unerwünschte Zusatzkosten zu vermeiden. Achten Sie unter anderem genau darauf, was im Angebot enthalten ist, wofür Bearbeitungsgebühren erhoben werden, was im Falle von Schäden geschieht (z. B. Getriebeschaden) und wie die Tankbefüllung geregelt ist. Auch auf das Mindestalter des oder der Fahrer sollten Sie ein Augenmerk haben, wie auch darauf, ob Zusatzfahrer eingetragen werden können. Wir haben neun goldene Regeln aufgestellt:

1. Von Zuhause aus buchen

Wir empfehlen Ihnen, Ihren Mietwagen immer von Zuhause aus zu buchen. Erstens haben Sie so mehr Zeit für einen intensiven Check des Preises und der Leistungen. Zweitens haben Sie in der Regel einen deutschsprachigen Ansprechpartner. Darüber hinaus erhalten Sie die günstigsten Angebote rund drei bis vier Monate vor dem Buchungstermin.

2. Notwendige Unterlagen zusammenstellen

Vor der Abholung Ihres Mietwagens sollten Sie die dafür notwendigen Unterlagen zusammenstellen. Voucher, Kreditkarte und Führerschein parat? Damit hinterlegen Sie in der Regel Ihre Kaution. Fehlt zum Beispiel die Kreditkarte, verlangen manche Vermieter den Abschluss einer Zusatzversicherung.

3. Upgrades vor Ort hinterfragen

Wer als Mitarbeiter eines Mietwagenunternehmens vor Ort zusätzliche Leistungen verkauft, erhält in der Regel Provisionen. Das ist der größte Grund dafür, dass Ihnen nahezu jedes Unternehmen eine Aufstockung der Leistungen gegen einen Aufpreis anbietet. Vor allem Ihr Gepäck wird oftmals als Anlass genommen, Ihnen ein größeres Auto anzubieten. Seien Sie behutsam und lesen sich alle Unterlagen sorgfältig durch!

4. Die Uhrzeit ist entscheidend

Ein offizieller Miettag dauert 24 Stunden. Holen Sie Ihren Mietwagen um 10 Uhr ab, müssen Sie diesen am Folgetag bis um 10 Uhr abgeben, um einen vollen Tag berechnet zu bekommen. Geben Sie Ihren Mietwagen später ab, zahlen Sie meist einen Aufpreis. Buchen Sie den Leihwagen also erst zu der Zeit, an dem Sie ihn wirklich brauchen und planen Sie für die Abgabe ausreichend Zeitpuffer ein.

5. Der Preis ist nicht alles

Wir empfehlen Ihnen, sich nicht ausschließlich am Preis zu orientieren. Natürlich sind niedrigere Kosten oft eine hohe Motivation für die Buchung eines Mietwagens. Allerdings nehmen Sie dann mangelhaften Service, lange Wartezeiten und Autos in einem schlechten Zustand in Kauf. Orientieren Sie sich an bisherigen Kunden-Bewertungen! Diese können auch bei einer eher niedrigen Preisstruktur eines Vermieters positiv sein.

6. Versicherungen in Betracht ziehen

Mietwagen-Versicherungen werden oftmals als Kostenfalle tituliert. Allerdings kann Ihnen ein Unfall teuer zu stehen kommen. Wir empfehlen den Abschluss einer Vollkasko-Versicherung ohne Selbstbeteiligung. Diese kostet nur unwesentlich mehr als eine Vollkasko mit Selbstbeteiligung. Achten Sie auch auf die Deckungssumme der Haftpflicht-Versicherung, welche mindestens eine Million Euro betragen sollte. Hinweis: Es gibt einige Kreditkarten, welche diese Versicherungen inklusive anbieten: Hier geht es entlang.

7. Tank-Vereinbarung treffen

Vor der Beginn der Fahrt gilt es zu klären, ob der Leihwagen mit vollem Tank zurückgegeben werden muss. Nicht selten lassen sich Mietwagen-Unternehmen das Volltanken nach der Nutzung fürstlich entlohnen. Wenn möglich, treffen Sie die Vereinbarung „vollgetankt abholen, vollgetankt zurückgeben“. Wer allerdings „vollgetankt abholt“ und „leer zurückgibt“, muss mit höheren Kosten rechnen.

8. Übergabeprotokoll

Prüfen Sie vor Fahrbeginn sämtliche Schäden und bestehen Sie auf ein Übergabeprotokoll. Zusätzlich ist es sinnvoll, bereits vorhandene Schäden per Foto zu dokumentieren. Achten Sie außerdem auf vermeintliche Kleinigkeiten wie Reifendruck, Bremsen, Beleuchtung, Blinker, Lenkung, Verbandskasten, Warndreieck und Warnweste. Auch wenn Sie den Wagen wieder abgeben, sollten Sie auf ein Übergabeprotokoll bestehen, welches Ihnen belegt, dass keine Neuschäden hinzugekommen sind.

9. Nichts im Auto vergessen

Sollte Ihnen nach der Abgabe auffallen, dass Sie etwas in Ihrem Mietwagen vergessen haben, ist es oft schon zu spät. Daher empfehlen wir, sorgfältig im Kofferraum, unter den Sitzen oder im Handschuhfach nachzusehen, ob Sie etwas vergessen haben. Für das Nachsenden vergessener Gegenstände berechnen die Vermieter oftmals eine sehr hohe Gebühr.

Bekannte Mietwagenfirmen in den USA

Viele große Autovermietungsunternehmen haben sich auf dem amerikanischen Markt durchgesetzt.
Viele große Autovermietungsunternehmen haben sich auf dem amerikanischen Markt durchgesetzt.

In den USA gibt es zahlreiche Autovermietungen aus denen Sie wählen können. Da sind zum einen die bekannten, weltweit agierenden Anbieter wie Avis, Budget, Hertz oder Sixt, aber auch viele lokale Anbieter wie zum Beispiel Alamo oder Dollar. Dazu kommen Mietwagen-Broker wie CardelMar, Drivefti oder sunnycars, die keine eigene Flotte besitzen, sondern lediglich Mietwagen vermitteln. Die Buchung über diese Broker ist teilweise günstiger als direkt zu buchen.

Der Preisvergleich sollte jedoch nie das alleinige Entscheidungskriterium sein. Wichtiger beim Vergleichen sind die Voraussetzungen für die Autovermietung, die verfügbaren Angebote, Tarife, Versicherungen und Inklusivleistungen. So haben es Fahrer unter 21 Jahren zum Beispiel schwer einen Mietwagenanbieter zu finden. Manche Autovermietungen setzen bei Fahrern im Alter zwischen 21 und 25 Jahren eine Jungfahrergebühr an oder schließen, wie zum Beispiel Hertz, Fahrer mit einem Alter unter 25 Jahren grundsätzlich aus.

Wann ist welcher Tarif sinnvoll?

Wesentlich wichtiger als der Preis, ist der Vergleich der Versicherungsleistungen bei den einzelnen Autovermietungen. Empfehlenswert ist in jedem Fall eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung für Schäden am Mietfahrzeug, die im Schadensfall auch bei selbst verschuldeten Unfällen greift. Auch eine Haftpflichtversicherung (LIS) für alle Schäden, die nicht das eigene Mietfahrzeug betreffen, sowie eine Versicherung gegen Glasbruch und Reifenschäden können sinnvoll sein. Letztere ist jedoch bei den wenigsten Autovermietungen enthalten und muss zusätzlich abgeschlossen werden. Die Deckungssumme der Haftpflichtversicherung sollte bei einer Mio. US-Dollar liegen. Zusätzlich können der Abschluss einer Versicherung gegen den Verlust des Autoschlüssels, eine Diebstahlversicherung sowie eine Insassen- und Gepäckversicherung abhängig von den individuellen Ansprüchen zu empfehlen sein. Auch mit Versicherung sollte Gepäck allerdings niemals offen sichtbar im Auto belassen werden. Schon gar nicht im Cabrio.

Achtung:: Bei regelwidrigem Verhalten erlischt der komplette Versicherungsschutz! Regelwidriges Verhalten kann zum Beispiel unangemeldete Fahrer und das Fahren auf unerlaubten oder unbefestigten Straßen umfassen.

Welche Unterlagen brauche ich um den Mietwagen zu buchen und in den USA dann auch abzuholen?

In den USA gibt es zahlreiche Autovermietungen.
In den USA gibt es zahlreiche Autovermietungen.

Damit Sie Ihren gebuchten Mietwagen nach Ankunft in den Vereinigten Staaten am Flughafen in Empfang nehmen können, brauchen Sie einen Identitätsnachweis (im Idealfall Ihren Reisepass), eine Kreditkarte, einen nationalen UND einen internationalen Führerschein.

Bestehen Sie zudem unbedingt auf ein Übergabeprotokoll, in dem bereits bestehende Schäden am Fahrzeug dokumentiert sind. Auf diesem Formular sind in der Regel alle Fahrzeugteile aufgeführt, die dann dort als einwandfrei oder fehlerhaft gekennzeichnet werden können.

Machen Sie sich am besten vorab mit den Verkehrsregeln in den USA vertraut. Zum Beispiel was das Befahren von Kreuzungen angeht.

Was ist beim Führerschein zu beachten?

Um in den USA ein Fahrzeug anzumieten und sich als fahrfähigen Verkehrsteilnehmer auszuweisen, genügt an sich der nationale Führerschein. Sicherheitshalber sollten Sie sich aber auch einen internationalen Führerschein besorgen, der für eine Gebühr von 15 Euro beim zuständigen Landratsamt erhältlich ist. Der internationale Führerschein ist ein mehrsprachiges Dokument, das drei Jahre gültig ist, und den Behörden im Fall einer Kontrolle die Arbeit erleichtert. Auch für Sie kann es von Vorteil sein, wenn Sie bei einer Polizeikontrolle einen internationalen Führerschein haben, den Sie abgeben können. So müssen Sie Ihren „richtigen“ (nationalen) Führerschein nicht aus der Hand geben.

Planen Sie längere Zeit in den USA zu bleiben oder dort sogar ein Auto zu erwerben, sollten Sie darüber nachdenken, einen amerikanischen Führerschein zu beantragen. Hierfür benötigen Sie eine Adresse in den USA (z. B. die eines Freundes), Sie müssen einen Sehtest absolvieren und außerdem wird eine Gebühr von 20 US-Dollar fällig.

Wenn Sie darüber nachdenken, einen amerikanischen Führerschein zu beantragen, sollten Sie das Formular I-94, das kurz vor der Landung im Flugzeug verteilt wird, in englischer Sprache ausfüllen.

Welche Besonderheiten gibt es hinsichtlich der Fahrzeuge und der Verkehrsregeln im Vergleich zu Deutschland?

Die Verkehrsschilder in den USA sind in ihrer Bedeutung den im deutschsprachigen Raum bekannten sehr ähnlich.
Die Verkehrsschilder in den USA sind in ihrer Bedeutung den im deutschsprachigen Raum bekannten sehr ähnlich.

Bei der Gewöhnung an einen amerikanischen Mietwagen wird für die meisten Fahrer die Umstellung auf ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe die größte Herausforderung sein. Hat man jedoch einmal den Bogen raus, ist der Umstieg vom Schaltgetriebe auf Automatik gut zu meistern.

Grundsätzlich benehmen sich die meisten Verkehrsteilnehmer auf amerikanischen Straßen diszipliniert und regelgetreu. Zumindest außerhalb von Großstädten.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt innerhalb von Ortschaften bei 20 bis 30 mph bzw. 40 bis 48 mph. Vor Schulen darf in der Regel nur mit maximal 15 mph gefahren werden, haltende Schulbusse dürfen nicht überholt werden (auf die Warnblinkanlage achten!). Außerhalb von Ortschaften sind Geschwindigkeiten zwischen 55 und 65 mph erlaubt, auf einigen Interstates darf mit 70 bis 75 mph gefahren werden. 0,62 mph entsprechen 1 km/h.

Es gibt in den USA einige Verkehrsschilder, die Europäern fremd sind. Die meisten sind aber selbsterklärend. In vielen Staaten darf an roten Ampeln nach einem vollständigen Stopp langsam rechts abgebogen werden, es sei denn dies wird durch ein Schild mit der Aufschrift „No Right Turn On Red“ verboten. Beim Parken muss zu Hydranten stets ein Abstand von drei Metern eingehalten werden.

Die Bußgelder sind in den USA allgemein recht hoch. Für die Fahrt über eine rote Ampel sind zum Beispiel 270 Euro zu zahlen. Hält man nicht für einen Schulbus kann dies 240 Euro kosten und eine Geschwindigkeitsüberschreitung von nur 10 km/h schlägt schon mit rund 180 Euro zu Buche. Es ist also sinnvoll, sich mit dem Mietwagen in den USA penibel an die geltenden Verkehrsregeln zu halten. Allein ein unbezahlter Strafzettel kann bei der nächsten Einreise in die USA Probleme verursachen.

Bei Personen unter 18 Jahren im Fahrzeug darf nicht geraucht werden. Die Promille-Grenze liegt in den meisten Bundesstaaten bei 0,8.

Wie läuft die Rückgabe des Mietwagens ab?

Bei der Rückgabe Ihres Mietwagens sollten Sie vor allem an die getroffenen Tankregelungen denken. Haben Sie vereinbart, dass Sie das Fahrzeug mit vollem Tank entgegennehmen und an der Tankstelle wieder volltanken (F/F), haben Sie vereinbart, dass Sie das Fahrzeug voll entgegennehmen und leer zurückbringen (F/E) oder gibt es die Regelung, dass die erste Tankfüllung im Mietpreis enthalten ist und das Fahrzeug mit leerem Tank zurückgebracht wird (FP)? Zudem lohnt es sich, die vereinbarten Miettage einzuhalten, um zu vermeiden, dass zusätzliche Tage berechnet werden. Haben Sie einen vom Abholort abweichenden Rückgabeort vereinbart (Einwegmiete) gelten dieselben Bedingungen, nur dass der Abgabeort ein anderer ist.