Die besten Tipps für einen Roadtrip auf der Route 66

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Die Route 66 ist legendär. Sie ist die Mutter aller Straßen. Wer ihre Magie erleben will, sollte sich gut auf den Roadtrip vorbereiten. Auch wenn sich der meiste Verkehr inzwischen auf den Interstate Highways bewegt, hat die Route 66 ihren Geist nicht verloren. Wenn auch Sie ihn spüren wollen, könnten die folgenden Tipps bei der Planung helfen.

Inhaltsverzeichnis
Das Auto | Sehenswürdigkeiten | Lohnenswerte Abstecher

Eine nicht unerhebliche Frage für alle, die die Route 66 abfahren wollen, ist die Länge und damit die Reisedauer. Natürlich könnte man die Strecke von Chicago nach Santa Monica in Kalifornien auch in vier Tagen auf den Interstates zurücklegen, doch für die rund 2.400 Meilen (ca. 3.860 Kilometer) der Route 66 durch acht Bundesstaaten der USA ist das keine Option.

Wie lange die Fahrt dauert, hängt maßgeblich davon ab, wie oft Sie Rast machen wollen, was Sie sich anschauen wollen und welche Strecke am Tag zurückgelegt werden soll. Wenn Sie die Route 66 wirklich genießen wollen, sind zwei Wochen das Minimum.

Das Auto

In den USA gibt es zahlreiche Autovermietungen.
In den USA gibt es zahlreiche Autovermietungen.

Die Route 66 lässt sich nicht ohne Auto bereisen. Natürlich ist es sinnvoll, einen Mietwagen zu buchen. Wer es stilecht mag, für den kommt nur ein Ford Mustang Cabrio infrage. Dieses Auto erfüllt alle Klischees und verstärkt das Gefühl der Freiheit, das bei einem Roadtrip auf der legendären Route 66 unwillkürlich aufkommt.

Nun ist ein Cabrio nicht für jeden geeignet. Wer mit der ganzen Familie unterwegs ist, wird sich wohl eher für einen siebensitzigen Van entscheiden, in dem alle genügend Platz haben. Relativ günstig und ideal für Paare ist ein Auto der Kompaktklasse. Wegen der Einwegmiete muss man aber so oder so mit Kosten von mindestens 1.000 US-Dollar für die komplette Zeit rechnen.

Sehenswürdigkeiten

Die unendlichen Weiten sind es, welche die Route 66 für viele USA-Liebhaber so interessant machen.
Die unendlichen Weiten sind es, welche die Route 66 für viele USA-Liebhaber so interessant machen.

Sind Reisezeit und Auto geklärt, bleibt die Frage nach lohnenswerten Stopps. Leider ist die ursprüngliche „Main Street of America“ nicht mehr durchgängig befahrbar. Sie diente Anfang des 20. Jahrhunderts dazu, dass Siedler vom Mittleren Westen an die Küste Kaliforniens kamen. Um ihren Spirit zu erfahren, sollten Sie in Chicago starten. Offizieller Anfang ist der Jackson Blvd at Lake Shore Drive.

Klassischerweise übernachtet man auf der Route 66 in einem Motel. Viele dieser Unterkünfte gibt es bereits seit mehreren Jahrzehnten; sie vermitteln eine Atmosphäre längst vergangener Zeiten und sind mit ihrer alten Leuchtreklame unverkennbar. In kleinen Orten wie San Jon gibt es Tankstellen, Restaurants und die ein oder andere Werkstatt. Den Motor seines Autos instandsetzen kann man hier allerdings nicht mehr – San Jon wird mehr und mehr zur Geisterstadt. Die Cadillac Ranch in Texas, der Gemini Giant und Painted Desert sind Orte entlang der Strecke, die man ebenfalls nicht verpassen sollte.

Lohnenswerte Abstecher

Las Vegas ist die farbenfrohe, glamouröse und fabelhafte Perle des US-Bundesstaats Nevada. Sie ist eine der meistbesuchten Städte der Vereinigten Staaten.
Las Vegas ist die farbenfrohe, glamouröse und fabelhafte Perle des US-Bundesstaats Nevada. Sie ist eine der meistbesuchten Städte der Vereinigten Staaten.

Es lohnt sich aber auch der ein oder andere Abstecher, etwa in Kingman / Arizona. Wer sich Las Vegas nicht entgehen lassen will, der sollte hier abbiegen und erreicht die Glücksspielmetropole in knapp zwei Stunden. Auch der Grand Canyon und Santa Fe sind eine Reise wert und liegen nicht weit von der Route 66 entfernt.

Zum Schluss wollen wir noch ein Wort zur besten Reisezeit verlieren. Die meisten Menschen befahren die Route 66 zwischen Anfang Mai und Ende September. Die Monate November bis Februar sollte man besser meiden, denn Sie durchqueren auch alpine Klimazonen und in Chicago ist das Wetter dann auch nicht besonders einladend. Zudem haben einige Attraktionen an der Route 66 in den Wintermonaten geschlossen.

Die Monate Juli und August wiederum können in einigen Abschnitten sehr heiß werden. Hinzu kommt der Verkehr, der im Sommer nicht zu unterschätzen ist. Darüber hinaus sind die Preise zu dieser Zeit am höchsten und es könnte Probleme mit den Übernachtungsmöglichkeiten vor Ort geben.