Route 66 Roadtrip: Karte, Highlights & Planung

Gerade Route-66-Straße bei Sonnenuntergang mit aufgemaltem Highway-Schild auf dem Asphalt
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Die Route 66 verbindet Chicago mit dem Raum Los Angeles und Santa Monica: rund 4.000 Kilometer durch acht Bundesstaaten, mit Diners, Motels und historischen Straßenabschnitten. Hier findest du eine durchgehende Planung für 21 Kalendertage, kürzere Teilstrecken und eine nachvollziehbare Budgetrechnung – einschließlich Übernachtungen, Fahrzeiten und der Grenzen alter Straßen.

Für den gesamten Korridor empfehlen wir drei Wochen einschließlich Anreise und Rückflug. Auch damit stehen mehrere lange Reisetage an. Wenn du zwei Wochen hast, bietet eine Teilstrecke mehr Zeit für die Orte unterwegs. Allgemeine Fragen zur Vorbereitung vertieft unser Ratgeber für einen Roadtrip durch die USA.

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Inhaltsverzeichnis
  1. Verlauf, Länge und heutige Straßen
  2. Route-66-Karte und Navigation unterwegs
  3. Wie viel Zeit brauchst du wirklich?
  4. Stopps auswählen, statt jeden Ort abzuhaken
  5. Unterkünfte: Basen, Motels und Reservierungen
  6. Mietwagen, Motorrad oder organisierte Reise?
  7. Was kostet die Route 66? Eine transparente Beispielrechnung
  8. Reisezeit, Straßenstatus und Sicherheit
  9. Weitere Fragen zur Reiseentscheidung

Verlauf, Länge und heutige Straßen

Die historische U.S. Route 66 verlief von Illinois durch Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico und Arizona nach Kalifornien. Der National Park Service nennt rund 2.400 Meilen, also etwa 3.860 Kilometer. Die oft gerundeten 4.000 Kilometer sind eine Orientierung für den historischen Korridor, keine exakte heutige Fahrstrecke.

Der Highway wurde 1926 eingerichtet und 1985 als U.S. Highway aufgehoben. Seine Linienführung änderte sich mehrfach. Heute setzt sich die Reise aus ausgeschilderten historischen Abschnitten, Orts- und Staatsstraßen sowie Verbindungen auf Interstates zusammen. Eine einzige, überall lückenlos befahrbare Straße namens Route 66 gibt es deshalb nicht. Die Route-66-Übersicht des National Park Service ordnet Geschichte und Verlauf ein.

Endlose Wüstenstraße in Kalifornien mit Bergen am Horizont
Endlose Wüstenstraße in Kalifornien mit Bergen am Horizont

Start in Chicago und Ende in Santa Monica

Der klassische Fotostart in Chicago liegt an Adams Street/Michigan Avenue. Zum Jubiläum 2026 kam am Navy Pier ein zusätzlicher symbolischer Startpunkt hinzu. Das ist keine neue amtliche Verlängerung des früheren Highways. Die Einordnung findest du bei Choose Chicago und beim Betreiber des Navy Pier.

In Santa Monica lag das historische Highway-Ende an Lincoln Boulevard/Olympic Boulevard. Das bekannte „End of the Trail“-Schild am Pier ist das symbolische Finale. Die offizielle Route-66-Seite von Santa Monica unterscheidet beide Orte. Plane die Fahrt durch die Metropolregion Los Angeles als eigene Etappe; Santa Monica ist kein kurzer Anschlussstopp ohne Verkehrsrisiko.

Welche Linie möchtest du fahren?

  • Historische Abschnitte führen durch Orte und über ältere Straßen. Häufige Abzweige, Ortsdurchfahrten und Fotostopps kosten Zeit.
  • Interstates wie I-55, I-44 und I-40 verbinden unterbrochene Abschnitte oder kürzen Etappen ab. Sie helfen beim Zeitbudget, ersetzen aber das Erlebnis der alten Ortsstraßen.
  • Santa Fe gehört zu einer früheren historischen Linie bis 1937. Der unten stehende Basisplan nutzt in New Mexico die spätere, direktere Verbindung über Santa Rosa und Moriarty nach Albuquerque. Für Santa Fe musst du den Tagesplan neu aufteilen; der NPS erklärt die Linienwechsel in New Mexico.
  • Grand Canyon, Las Vegas und Death Valley sind zusätzliche Reiseziele außerhalb der regulären Route-66-Linie. Ihre Wege und Übernachtungen kommen hinzu.

Route-66-Karte und Navigation unterwegs

Die interaktive Karte hilft dir, Orte und Stopps im Korridor zu finden. Sie enthält eine Sammlung von Wegpunkten, keine verbindliche Tagesnavigation entlang aller historischen Linien. Die Etappenplanung weiter unten benennt deshalb ausdrücklich, wo eine Interstate-Verbindung vorgesehen ist.

Route 66 interaktiv ansehen (Google Maps)

Interaktive Route-66-Karte öffnen

Die vorhandene schematische Bildkarte öffnen: Sie zeigt die Santa-Fe-Linie und als Ziel Los Angeles. Utah ist darin fälschlich mit Colorado beschriftet; Utah gehört nicht zu den acht Route-66-Staaten. Verwende diese ältere Übersicht deshalb nicht für die genaue Tagesplanung oder das Auffinden des Endpunkts in Santa Monica.

Die verlinkte interaktive Karte ergänzt die schematische Bildkarte um einzelne Orte. Eine Markierung belegt weder eine geöffnete Straße noch ein geöffnetes Geschäft. Abweichende Wegpunkte, etwa die Santa-Fe-Variante, sind kein Pflichtbestandteil unserer 21-Tage-Route.

Historic-Route-66-Schilder helfen bei der Orientierung, bilden aber kein lückenloses Navigationssystem.

  1. Lege zuerst Übernachtungsbasen und die gewünschte historische Linienführung je Tagesetappe fest.
  2. Setze im Navi konkrete Zwischenziele wie Pontiac, Seligman oder Oatman. Kontrolliere den Straßenverlauf; eine schnelle Verbindung zwischen zwei Städten kann dich lange über die Interstate führen.
  3. Prüfe unmittelbar vor jeder Etappe Straßenstatus und Wetter. Eine vermeintlich reizvolle Abkürzung kann unbefestigt, gesperrt oder laut Mietvertrag ausgeschlossen sein.
  4. Lade Offlinekarten und speichere Hoteladressen sowie die Tagesziele. Mobilfunkempfang ist außerhalb der Orte nicht durchgehend verlässlich.

Google Maps bietet seit 2026 auf Android und iOS bei der Suche nach „U.S. Route 66“ auch eine Übersicht des gesamten Verlaufs. Das ersetzt die Prüfung der tatsächlich gewählten Tagesnavigation nicht. Google erläutert die Route-66-Funktion.

Schild „Arizona Historic US 66“ an einer langen Straße durch trockene Landschaft in Arizona
Schild „Arizona Historic US 66“ an einer langen Straße durch trockene Landschaft in Arizona

Wie viel Zeit brauchst du wirklich?

Unsere Tagesangaben zählen ab Abflug in Deutschland bis zur Rückankunft in Deutschland. Tag 1 ist die Anreise mit Ankunft in den USA am selben Kalendertag. Der Rückflug erfolgt am vorletzten Tag, die Ankunft in Deutschland am letzten. Flugverbindungen mit zusätzlicher Übernachtung benötigen entsprechend mehr Zeit.

Zeit ab/bis Deutschland US-Nächte Sinnvolle Planung
21 Kalendertage 19 Chicago–Santa Monica mit ausgewählten historischen Abschnitten und Interstate-Verbindungen; mehrere lange Tage.
14 Kalendertage 12 Empfehlung: Albuquerque–Santa Monica. Die gesamte Querung wäre eine deutlich fahrintensivere Reise.
7 Kalendertage 5 Abgegrenzte Teilstrecke Chicago–Springfield (Illinois)–St. Louis.

Eine komplette Chicago–Santa-Monica-Reise in 14 Kalendertagen ist technisch möglich, wenn du stark auf schnelle Verbindungen setzt und viele Besuche streichst. Nach Anreise, Chicago und dem Aufenthalt am Ende bleiben oft nur neun bis zehn Transfertage für etwa 4.000 Kilometer. Das bedeutet rund 400 bis 445 Kilometer pro Transfertag, noch vor zusätzlichen Abstechern. Für eine Reise mit historischen Straßen, Diners und Ortsbesuchen empfehlen wir dieses Tempo nicht.

21 Tage: Chicago–Santa Monica mit 19 Übernachtungen

Der Plan deckt den gesamten Korridor ab, aber nicht jede historische Linienführung. Du hast zwei Nächte in Chicago, anschließend 15 einzelne Etappennächte und zwei Nächte in Santa Monica. Die reine Fahrzeit enthält keine Besichtigungen, Mahlzeiten, Tankstopps, Parkplatzsuche oder längeren Staus. Die Werte sind gerundete Planungsnäherungen zwischen den genannten Ortsbasen, keine aktuelle Navigationsmessung.

Tag Übernachtungsbasis Etappe und Straßenwahl Strecke und reine Fahrzeit Puffer und Auswahl
1–2 Chicago · 2 Nächte Ankunft, Erholung und ein voller Stadttag; klassischer Route-66-Start. Ortswege Am Ankunftstag keine Fernetappe.
3 Springfield, Illinois · 1 Nacht Chicago–Joliet–Pontiac–Springfield; historische Ortsabschnitte und Verbindungen. 340–380 km · 5–6 Std. Nur ausgewählte Stopps; langer Reisetag.
4 St. Louis · 1 Nacht Springfield–Litchfield/Staunton–St. Louis. 170–200 km · 2,5–3,5 Std. Zeit für einen Schwerpunkt in St. Louis.
5 Springfield, Missouri · 1 Nacht St. Louis–Cuba–Rolla–Lebanon–Springfield; Verbindungen über I-44. 350–390 km · 5–6 Std. Nicht alle Orte ausführlich besichtigen.
6 Tulsa · 1 Nacht Springfield–Carthage–Galena/Baxter Springs in Kansas–Tulsa. 310–350 km · 4,5–5,5 Std. Kansas bewusst einplanen; Tulsa nur begrenzter Abend.
7 Oklahoma City · 1 Nacht Tulsa–Sapulpa–Stroud–Chandler–Arcadia–Oklahoma City. 180–210 km · 3–4 Std. Zwei bis drei Stopps auswählen.
8 Elk City · 1 Nacht Oklahoma City–El Reno–Weatherford/Clinton–Elk City. 180–210 km · 2,5–3,5 Std. Ein Museum oder längeren Ortsstopp wählen.
9 Amarillo · 1 Nacht Elk City–Shamrock–McLean–Amarillo. 240–270 km · 3–4 Std. Ankunftszeit und Wetter für Fotostopps berücksichtigen.
10 Tucumcari · 1 Nacht Amarillo mit Cadillac Ranch–Adrian–Tucumcari. 180–210 km · 2,5–3,5 Std. Zeit für Amarillo oder Tucumcari statt Zusatzfernziel.
11 Albuquerque · 1 Nacht Tucumcari–Santa Rosa–Moriarty–Albuquerque; direkte spätere Linie, I-40-Verbindungen. 280–310 km · 3,5–4,5 Std. Santa Fe ist hier nicht enthalten.
12 Gallup · 1 Nacht Albuquerque–Grants–Gallup; Ortsstraßen und I-40. 230–270 km · 3,5–4,5 Std. Puffer für Ortsbesuche und Versorgung.
13 Holbrook · 1 Nacht Gallup–Petrified Forest National Park–Holbrook; Parkdurchfahrt als Zusatzbogen. 190–220 km · 3–4 Std. Zusätzlich 2–3 Std. für Parkstopps; Tagesöffnungszeiten beachten.
14 Flagstaff · 1 Nacht Holbrook–Winslow–Flagstaff. 150–180 km · 2–3 Std. Kürzerer Fahrtag zum Durchatmen; kein Grand Canyon enthalten.
15 Kingman · 1 Nacht Flagstaff–Williams–Seligman–Peach Springs–Hackberry–Kingman; historische AZ 66. 290–320 km · 4–5 Std. Für mehrere Ortsstopps früh starten.
16 Needles · 1 Nacht Kingman–Cool Springs–Sitgreaves Pass–Oatman–Topock–Needles. 110–140 km · 2,5–3,5 Std. Kurvige Strecke; bei ungeeignetem Fahrzeug oder Bedingungen I-40 wählen.
17 Barstow · 1 Nacht Needles–Barstow auf I-40 als verlässliche Planungsbasis; Tagesstatus trotzdem prüfen. 230–250 km · 2,5–3 Std. Amboy nur nach zusätzlicher Prüfung und Neuplanung.
18–19 Santa Monica · 2 Nächte Tag 18: Barstow–Victorville–San Bernardino–Pasadena–Santa Monica; Tag 19 frei. 290–330 km · 5,5–7,5 Std. an Tag 18 Viele Ampeln und möglicher Stau; Tag 19 als Stadt- und Reservezeit.
20–21 Rückflug · keine weitere US-Hotelnacht Tag 20: Mietwagenrückgabe und Flug ab Los Angeles; Tag 21: Ankunft in Deutschland. Ortswege zum Flughafen Rückgabe-, Transfer- und Check-in-Zeiten der Anbieter einhalten.

Die 16 Transferetappen ergeben zusammen ungefähr 3.720 bis 4.240 Kilometer und 55 bis 71 reine Fahrstunden. Ortsfahrten und größere Umwege kommen hinzu. Rechne an normalen Fahrtagen zusätzlich etwa ein bis zwei Stunden für Pausen und Organisation sowie die gewünschte Besuchszeit. Aus fünf bis sechs Fahrstunden und zwei bis drei Stunden Besichtigungen werden schnell acht bis elf Stunden unterwegs.

Hänge den Rückflug nicht an die lange Fahrt von Barstow durch Los Angeles. Der volle Tag am Ende schützt nicht vor jeder Störung, schafft aber eine sinnvolle Reserve. Wer langsam reist, viele Museen besucht oder mehrere Ruhetage möchte, verlängert die Reise oder kürzt den Korridor.

14 Tage: Albuquerque–Santa Monica mit 12 Nächten

Diese westliche Teilstrecke konzentriert sich auf New Mexico, Arizona und Kalifornien. Chicago, Kansas, Oklahoma und Texas fehlen bewusst. Suche einen Hinflug nach Albuquerque und den Rückflug ab Los Angeles; je Verbindung können Umstiege nötig sein.

Tag Basis und Nächte Etappe oder Aufenthalt Strecke und reine Fahrzeit
1–2 Albuquerque · 2 Nächte Anreise, Erholung und Stadtaufenthalt. Ortswege
3 Gallup · 1 Nacht Über Grants; Ortsabschnitte und I-40. 230–270 km · 3,5–4,5 Std.
4 Holbrook · 1 Nacht Über Petrified Forest; Besuchszeit zusätzlich einplanen. 190–220 km · 3–4 Std.
5–6 Flagstaff · 2 Nächte Über Winslow; ein voller Tag ohne Unterkunftswechsel. 150–180 km · 2–3 Std. an Tag 5
7 Kingman · 1 Nacht Williams–Seligman–Peach Springs–Hackberry. 290–320 km · 4–5 Std.
8 Needles · 1 Nacht Oatman-Strecke, sofern geeignet und offen; alternativ I-40. 110–140 km · 2,5–3,5 Std. über Oatman
9 Barstow · 1 Nacht I-40; Amboy nicht im Basisplan. 230–250 km · 2,5–3 Std.
10–12 Santa Monica · 3 Nächte Anfahrt über San Bernardino/Pasadena; danach zwei volle Tage vor Ort. 290–330 km · 5,5–7,5 Std. an Tag 10
13–14 Rückflug Tag 13 ab Los Angeles, Tag 14 Rückankunft. Flughafenwege und Rückgabe separat planen

Die sieben Transferetappen umfassen ungefähr 1.490 bis 1.710 Kilometer vor Ortswegen und weiteren Abstechern. Der freie Tag in Flagstaff kann Ruhe- und Wetterreserve bleiben. Ein Grand-Canyon-Ausflug würde diesen ganzen Tag beanspruchen; mit Übernachtung am South Rim ist eine Verlängerung oder neue Aufteilung sinnvoll.

7 Tage: Chicago–Springfield–St. Louis mit 5 Nächten

Bei einer Woche ab/bis Deutschland passt ein klarer Ausschnitt besser als eine schnelle Querung. Der Ostteil verbindet Großstädte mit den historischen Orten in Illinois.

Tag Basis und Nächte Plan Fahrstrecke und reine Fahrzeit
1–2 Chicago · 2 Nächte Anreise und voller Stadttag; Route-66-Start. Ortswege
3 Springfield, Illinois · 1 Nacht Über Joliet und Pontiac; ausgewählte historische Abschnitte. 340–380 km · 5–6 Std.
4–5 St. Louis · 2 Nächte Über Litchfield/Staunton; danach ein voller Stadttag. 170–200 km · 2,5–3,5 Std. an Tag 4
6–7 Rückflug Tag 6 ab St. Louis, gegebenenfalls mit Umstieg; Tag 7 Deutschland. Rückgabe und Flughafenwege separat

Zusammen sind das etwa 510 bis 580 Kilometer und 7,5 bis 9,5 reine Fahrstunden für die beiden Fernetappen. Eine Reise mit sieben vollen Tagen in den USA hätte ein anderes Zeitbudget als diese Sieben-Kalendertage-Variante.

Stopps auswählen, statt jeden Ort abzuhaken

Die Übernachtungsbasen bestimmen, wie viel Zeit für Sehenswürdigkeiten bleibt. Wähle auf langen Etappen einen Schwerpunkt und wenige kurze Stopps. Stadtbesuche, Museen und Parkwanderungen passen nicht zusätzlich unbegrenzt in dieselben Fahrstunden.

Historic Illinois US 66 Route Begin-Schild zwischen Hochhäusern in Downtown Chicago
Historic Illinois US 66 Route Begin-Schild zwischen Hochhäusern in Downtown Chicago

Chicago, Illinois und St. Louis

Nutze den vollen Tag in Chicago für die Stadt und den Startpunkt. Zusätzliche örtliche Stopps beschreibt der Route-66-Stadtführer von Choose Chicago. Den Mietwagen brauchst du im vorgeschlagenen Plan erst am Morgen von Tag 3. So sparst du Miet- und Parkkosten während des Stadtaufenthalts, sofern Hotel und Anreise mit öffentlichem Verkehr oder Transfer praktikabel sind.

Zwischen Chicago und Springfield stehen Joliet und Pontiac für den Übergang von der Metropole zu kleineren Route-66-Orten. In St. Louis genügt eine Nacht nur für eine Auswahl. Wenn du mit der Tram im Gateway Arch fahren möchtest, empfiehlt der National Park Service die Vorabbuchung eines Zeittickets. Das Museum hat andere Zugangsbedingungen als die Tram.

Wer den freien Chicago-Tag mit einer geführten Aktivität gestalten möchte, kann Aktivitäten in Chicago vergleichen. Prüfe Lage, Treffpunkt und Dauer; die Stadtangebote sind keine vollständigen Route-66-Touren.

Missouri, Kansas und Oklahoma

Die Etappe über Cuba, Rolla und Lebanon endet in Springfield in Missouri – nicht im gleichnamigen Springfield in Illinois. Auf dem nächsten Tagesstück sorgen Carthage und der kurze Kansas-Abschnitt über Galena und Baxter Springs dafür, dass du nicht versehentlich einen der acht Route-66-Staaten auf der schnellen Verbindung auslässt.

In Tulsa sind die historischen Straßenabschnitte ein sinnvoller Schwerpunkt. Für einen ausführlichen Stadtbesuch reicht der Abend nach der Anfahrt nicht. Der folgende Tag führt konkret über Sapulpa, Stroud, Chandler und Arcadia nach Oklahoma City. Diese Orte sind eine Auswahl entlang des Korridors; entscheide vorab, welche zwei oder drei du ausführlicher besuchen möchtest. Der Oklahoma-Tourismusführer zum Abschnitt Tulsa–Oklahoma City hilft bei der Auswahl.

Bunt besprühte Cadillacs in der Cadillac Ranch bei Amarillo
Bunt besprühte Cadillacs in der Cadillac Ranch bei Amarillo

Texas und New Mexico

Die Cadillac Ranch gehört zum Amarillo-Aufenthalt; plane ihren Stopp vor der Weiterfahrt nach Adrian und Tucumcari ein. In New Mexico wechseln weite Verbindungen mit historischen Ortsstraßen. Eine Nacht in Albuquerque ist im Komplettplan ein Zwischenstopp, kein ausführlicher Stadtaufenthalt. Wer Santa Fe als frühere Linienführung einbauen möchte, verlängert oder verteilt diese Etappe neu.

Gallup ist die Übernachtungsbasis vor dem Petrified Forest National Park. Die heutige Parkdurchfahrt ist ein zusätzlicher Besichtigungsbogen. Die Parkstraße ist keine rund um die Uhr geöffnete Durchfahrtsverbindung. Prüfe die offiziellen Öffnungszeiten und die aktuellen Parkbedingungen; in den Fahrwerten stehen Besichtigungen weiterhin nicht als Fahrzeit.

Arizona und der Weg zum Pazifik

Holbrook, Winslow, Flagstaff, Williams und Seligman bieten unterschiedliche Stopps, ohne dass du jeden Ort zur zusätzlichen Übernachtung machen musst. Die längere historische Verbindung über Peach Springs und Hackberry nach Kingman ist im Plan ausdrücklich enthalten. Die kurze Kilometerzahl am nächsten Tag täuscht: Der Weg über Sitgreaves Pass und Oatman ist langsam und kurvig.

Roy’s Motel Café in Amboy ist ein möglicher historischer Fotostopp. Die Abbildung ist keine Aussage über buchbare Zimmer oder aktuelle Betriebszeiten. Amboy ist im Basisplan über I-40 nicht enthalten. Prüfe erst die erreichbare Zufahrt und die zulässige Weiterfahrt, bevor du den Tagesweg änderst.

Neonschild von Roy’s Motel Café mit Oldtimer an der Route 66 bei Abendstimmung
Neonschild von Roy’s Motel Café mit Oldtimer an der Route 66 bei Abendstimmung

Der letzte lange Fahrtag führt durch die Metropolregion Los Angeles bis Santa Monica. Nutze den Folgetag für Pier, Strand oder einen bewusst ausgewählten Stadtbesuch. Für weitere Programmpunkte kannst du Aktivitäten in Santa Monica vergleichen; kontrolliere den tatsächlichen Startort und benötigte Transfers.

Grand Canyon und weitere Abstecher

Der Grand Canyon National Park ist ein zusätzliches Ziel. Für einen Besuch am South Rim mit Übernachtung solltest du ein bis zwei Nächte ergänzen oder den Route-66-Plan umverteilen. Der NPS verlangt derzeit keine allgemeine Eintrittsreservierung, unterscheidet aber Unterkünfte, Camping und besondere Genehmigungen. Ein freier Parkzugang bedeutet keine freie Hotel- oder Campground-Kapazität.

Las Vegas und Death Valley benötigen ebenfalls eigene Wege und Zeit. Wenn diese Ziele im Mittelpunkt stehen, ist eine regionale USA-Rundreise oft die passendere Grundplanung als eine zusätzlich vollgepackte Route-66-Querung.

Unterkünfte: Basen, Motels und Reservierungen

Buche die Nächte passend zum Tagesplan. Im Komplettmodell wechseln die Unterkünfte häufig; ein Motel außerhalb des geplanten Orts kann am Abend zusätzliche Fahrzeit verursachen. Kleine historische Motels haben nicht automatisch dieselben Rezeptionszeiten, Parkmöglichkeiten und Stornobedingungen wie größere Hotels.

Santa Monica Pier bei Sonnenuntergang, symbolisches Finale der Route 66 am Pazifik
Santa Monica Pier bei Sonnenuntergang, symbolisches Finale der Route 66 am Pazifik

Für die ersten beiden Nächte kannst du Unterkünfte in Chicago vergleichen. Eine zentrale Lage kann den Start ohne Mietwagen erleichtern. Am Ende entscheidet die Lage zwischen Strandaufenthalt und weiteren Stadtplänen: Unterkünfte in Santa Monica und Unterkünfte in Los Angeles sind unterschiedliche Suchräume. Wer in Los Angeles übernachtet, muss die Wege zum Pier und zum Flughafen zusätzlich einplanen.

Für die West-Teilstrecke sind Unterkünfte in Albuquerque und Unterkünfte in Flagstaff passende Suchzugänge. Filtere auf die konkreten Nächte, ein Zimmer für zwei Personen, Parkplatz, späte Ankunft und den vollständigen Preis einschließlich Steuern und Gebühren.

Eine besondere Unterkunft am kalifornischen Schlussabschnitt ist das Wigwam Motel bei San Bernardino. Dieses Motel ist nicht das Wigwam Motel in Holbrook. Für eine Übernachtung bei San Bernardino musst du den letzten Abschnitt aufteilen; es ist keine zusätzlich eingeplante Nacht im 21-Tage-Modell.

Reserviere zuerst Ankunfts- und Abschlussnächte sowie kleine Wunschmotels. Prüfe danach die Zwischenetappen auf Stornierung und Ankunftsfristen. Ein freier Abend für spontane Motels kann reizvoll sein, ersetzt aber keine erreichbare Ausweichunterkunft. Plane Dinerbesuche nach aktuellen Öffnungszeiten; die historischen Namen allein belegen keinen laufenden Betrieb.

Mietwagen, Motorrad oder organisierte Reise?

Ein Pkw bietet für den vorgeschlagenen Plan die größte Flexibilität. Für Chicago–Los Angeles brauchst du eine Einwegmiete. Vergleiche deshalb den Gesamtpreis mit den exakten Stationen und Uhrzeiten, nicht nur den Tagessatz. Allgemeine Vertrags-, Kautions- und Versicherungsfragen erklärt der USA-Mietwagenratgeber.

Flug und Einwegmietwagen zusammen planen

Im 21-Tage-Modell übernimmst du den Wagen an Tag 3 in Chicago und gibst ihn an Tag 20 im Raum Los Angeles zurück. Achtung bei der Abrechnung: Los Angeles liegt gegenüber Chicago zwei Stunden zurück. Bei gleichen Ortsuhrzeiten dauert diese Miete daher normalerweise 17 Tage plus zwei Stunden und kann als 18 Miettage berechnet werden. Prüfe den Endpreis mit beiden lokalen Uhrzeiten und den Bedingungen des Vermieters; im Budget setzen wir vorsichtshalber 18 berechnete Miettage an. Eine Stadtstation am Start und eine Flughafenstation am Ende können praktisch sein, müssen aber im konkreten Angebot verfügbar sein.

  • Einweggebühr: Ist sie im angezeigten Endpreis enthalten oder zusätzlich vor Ort fällig?
  • Meilen und Fahrer: Passen Freimeilen, Zusatzfahrer und Altersregeln zu rund 4.500 geplanten Kilometern?
  • Schutz und Vertrag: Welche Selbstbeteiligung, Ausschlüsse und Regeln gelten für unbefestigte Straßen und Pannen?
  • Rückgabe: Stimmen Station, Öffnungszeit und Transfer zum Abflugterminal mit dem Flug überein?

Gesamtpreis für deine Einwegmiete prüfen

Einwegmietwagen bei CHECK24 vergleichen

Suche für die Komplettreise einen Gabelflug nach Chicago und zurück ab Los Angeles. Für die Teilstrecken ändern sich die Flughäfen auf Albuquerque–Los Angeles beziehungsweise Chicago–St. Louis. Der folgende allgemeine Vergleich ist nicht auf diese Orte voreingestellt; gib sie und deine Reisedaten selbst ein: Flüge für deine Route vergleichen. Prüfe den ausführenden Anbieter, Umstiege, Gepäck und die Bedingungen vor der Buchung.

Route-66-Markierung auf der Straße, während Motorradfahrer bei warmem Abendlicht über den Highway fahren
Route-66-Markierung auf der Straße, während Motorradfahrer bei warmem Abendlicht über den Highway fahren

Motorrad und Wohnmobil benötigen eigene Kalkulationen

Auf dem Motorrad sind Hitze, Gewitter, Seitenwind und lange Tage anders zu bewerten als im Pkw. Prüfe bei Reiseangeboten, ob Motorrad, Versicherung, Selbstbeteiligung, Gepäcktransport, Begleitung und Einwegkosten enthalten sind. Tourtage vor Ort sind nicht automatisch Kalendertage ab Deutschland.

Motorradreisen mit Route-66-Abschnitten bei Tripaneer vergleichen. Die Kategorie kann vollständige Querungen und regionale Teilstrecken sowie selbstgeführte Angebote enthalten. Vergleiche für jede Reise Start, Ende, Straßenverlauf und Leistungsumfang; eine geführte Kompletttour ist nicht bei jedem Angebot enthalten.

Ein Wohnmobil passt nur mit einer passenden Straßen- und Campingplanung. Fahrzeuglänge, schmale Altstraßen, Verbrauch, Meilenpakete, Ausstattung, Einweggebühr und Campground-Nächte machen den Vergleich mit dem Pkw-Budget unzuverlässig. Für erste konkrete Angebote kannst du Wohnmobile bei CamperDays vergleichen. Wähle Strecke und Fahrzeug erst gemeinsam; eine kleine historische Straße ist nicht automatisch für dein Mietfahrzeug geeignet.

Individuelle Planung oder organisierte Rundreise

Wenn du die Buchung nicht vollständig selbst übernehmen möchtest, unterscheiden sich die Angebote: Eine Route-66-Selbstfahrerreise bündelt andere Leistungen als eine begleitete Gruppe. Prüfe bei jedem Vergleich tatsächliche Route, Fahrtage, freie Tage, Flugleistungen und Übernachtungslagen.

Was kostet die Route 66? Eine transparente Beispielrechnung

Ein einzelner Pauschalbetrag ist ohne Reisezeit, Belegung und Mietbedingungen wenig hilfreich. Die folgende Rechnung verwendet frei gewählte Rechenannahmen, keine abgerufenen Angebotspreise. Sie zeigt, welche Posten du mit deinen tatsächlichen Endpreisen ersetzen musst.

Das Szenario: zwei Erwachsene, ein gemeinsam genutztes Doppelzimmer, 21 Kalendertage mit 19 US-Nächten, 18 berechnete Miettage, ein Pkw und 4.500 Kilometer einschließlich örtlicher Wege. Als Reisezeit dienen beispielhaft Mai oder September außerhalb großer Veranstaltungen. Daraus folgt keine Preisgarantie. Größere Abstecher wie Santa Fe oder Grand Canyon sind nicht eingerechnet.

Posten Annahme für beide Reisenden Rechenbetrag
Flüge separat in Euro 2 × 900 EUR; angenommener Gabelflug inklusive Gepäck 1.800 EUR
Unterkünfte 19 × 150 USD pro Doppelzimmer; angenommener Endpreis inklusive Steuern/Gebühren 2.850 USD
Mietwagen 18 × 80 USD; angenommener Endtagessatz mit gewähltem Schutzpaket, Steuern und Standardgebühren; ein Fahrer, ausreichende Meilen 1.440 USD
Einweggebühr E = konkreter Aufpreis, nur wenn noch nicht im Mietwagen-Endpreis enthalten E zusätzlich
Kraftstoff 4.500 km × 8 l/100 km = 360 l ≈ 95,1 US-Gallonen; frei angenommene 4,50 USD/US-Gallone 428 USD
Essen und Trinken 20 angebrochene US-Kalendertage × 2 Personen × 60 USD, angenommen inklusive Steuern/Trinkgeld 2.400 USD
Aktivitäten Gemeinsamer Rechenposten für Eintritte und ausgewählte Unternehmungen 400 USD
Parken und Maut Separat von Hotel- und Mietwagenpreisen angenommen 300 USD
Transfers Zum Beispiel Flughafenwege vor der Wagenübernahme 120 USD
Mobilfunk Gemeinsamer Rechenposten 40 USD
Sonstiges Kleinausgaben ohne Shopping 120 USD
US-Zwischensumme Ohne Einweggebühr E und ohne Euro-Flüge 8.098 USD
Reserve 10 % der US-Zwischensumme; nicht auf E berechnet 809,80 USD
Gesamt für zwei Gerundet; Währungen getrennt, E bei Bedarf ergänzen 1.800 EUR + 8.908 USD + E

Pro Person ergibt das rechnerisch etwa 900 EUR für Flüge plus 4.454 USD und die Hälfte einer zusätzlichen Einweggebühr. Ohne festgelegten Wechselkurs werden Euro und Dollar nicht zu einer scheinbar exakten Gesamtsumme addiert. Die angesetzten 4,50 USD je US-Gallone sind ausdrücklich kein aktueller Benzinpreis.

Die 4.500 Kilometer lassen gegenüber den genannten Fernetappen nur begrenzten Raum für Ortswege. Zusätzliche Ausflüge erhöhen Strecke und Verbrauch. Ergänze persönliche Versicherungen, Einreiseunterlagen, Shopping und gegebenenfalls Sitzplätze, weiteres Gepäck, Zusatzfahrer oder Jungfahrergebühren. Die Flugtage sind bei der Verpflegung vorsichtig mit vollen Tagesbeträgen berücksichtigt.

Wenn du die Rechnung anpasst, vergleiche überall vollständige Endpreise: Hotelsteuern und Pflichtgebühren, Fahrzeugschutz, Parkkosten und Einweggebühr dürfen weder fehlen noch doppelt gezählt werden. Für Motorrad, Wohnmobil, Alleinreise oder ein zweites Zimmer ist eine neue Rechnung erforderlich.

Reisezeit, Straßenstatus und Sicherheit

Für den Gesamtkorridor sind spätes Frühjahr und früher Herbst ein brauchbarer Kompromiss. Die Route führt aber durch unterschiedliche Klima- und Höhenlagen. Kein Monat garantiert gleichzeitig mildes Wetter in Chicago, ruhige Bedingungen in Oklahoma, schneefreie Hochlagen und angenehme Wüstentemperaturen.

Zeitraum Wichtiger Zielkonflikt Konsequenz für die Planung
Frühjahr Angenehmere Wüstentage möglich; in den Great Plains kräftige Gewitter, Hagel und Tornados; Hochlagen können noch winterlich sein. Tageswarnungen beachten und eine Verschiebung einzelner Etappen ermöglichen.
Sommer Hitze in der Mojave; im Südwesten Monsungewitter und Sturzfluten. Wasser und Versorgung planen; Outdoorstopps an Temperatur und Warnungen anpassen.
Früher Herbst Oft günstiger Kompromiss, aber Hitze, Gewitter und später Hochlagenschnee bleiben möglich. Nicht aus einem milden Startort auf die ganze Route schließen.
Spätherbst und Winter Kurze Tage, Schnee und Eis besonders in höher gelegenen Teilen von New Mexico und Arizona. Mehr Wetterreserve, kürzere Tagesziele und gegebenenfalls eine andere Teilstrecke wählen.

Der National Weather Service in Oklahoma dokumentiert den Frühjahrsschwerpunkt der Tornadoaktivität. Für die westlichen Etappen sind die NWS-Hinweise zu Monsun und Sturzfluten sowie die Einordnung der Hochlagen in Nordarizona relevant. Eine Interstate ist bei Schnee, Staub oder Starkregen kein automatischer Ausweg.

Straße mit Route-66-Markierungen zwischen Joshua Trees bei Sonnenuntergang
Straße mit Route-66-Markierungen zwischen Joshua Trees bei Sonnenuntergang

Oatman und Mojave: zwei Entscheidungen vor der Abfahrt

Die Oatman Road über den Sitgreaves Pass ist laut Bureau of Land Management asphaltiert, aber schmal, kurvig und steil. Die Behörde nennt maximal 40 Fuß, rund 12,2 Meter Fahrzeuglänge, über den Pass; das ist keine Eignungsempfehlung für jedes Fahrzeug darunter. Prüfe Mietvertrag, Fahrzeugmaße, Fahrpraxis und Tagesbedingungen. Bei ungeeigneten Bedingungen nutzt du die I-40-Verbindung nach Needles und lässt Oatman aus.

Zwischen Needles, Amboy und Barstow können auf dem National Trails Highway Brückenschäden, Gewichtslimits und Sperren die alte Linie unterbrechen. Plane keine durchgehende Mojave-Altstraßenfahrt ohne aktuelle Freigabe der konkreten Abschnitte. Der Basisplan nutzt deshalb I-40. Für einen Amboy-Abstecher prüfst du die Straßensperrenkarte des San Bernardino County und die zuständigen State-Meldungen. Alte Schadensmeldungen sind keine heutige Freigabe.

Ist die Route 66 gefährlich?

Eine pauschale Einstufung hilft bei dieser langen Strecke nicht. Entscheidend sind Straßenwahl, Wetter, Müdigkeit, Fahrzeug und Versorgung. Gerade kurze Etappen auf alten Straßen können anstrengender sein als ihre Kilometerzahl vermuten lässt.

  • Prüfe morgens die Warnungen für den gesamten Tageskorridor. Bei einer konkreten Unwetterwarnung passt du Etappe und Outdoorstopps an und befolgst lokale Anweisungen.
  • Fahre nicht durch überflutete Straßen. Eine trockene Stelle am eigenen Standort schließt Sturzfluten weiter voraus nicht aus.
  • Starte abgelegene Abschnitte mit ausreichend Kraftstoff und Wasser. Verlasse dich nicht auf einen einzelnen historischen Betrieb als Versorgungsstelle.
  • Verkürze den Tag, wenn Müdigkeit oder Verzögerungen entstehen. Hole verlorene Besichtigungszeit nicht mit einer zusätzlichen Nachtfahrt auf.
  • Prüfe die offiziellen State-DOT-/511-Portale über die Straßeninformationsübersicht der FHWA. Für Orts- und County-Straßen gelten zusätzlich deren Meldungen.

Bei lokalen Terminen zählt die Ortszeit. Der Korridor führt durch Central, Mountain und Pacific Time; der größte Teil Arizonas nutzt keine Sommerzeit, die Navajo Nation hat eine Ausnahme. Verlass dich bei Hotelankunft, Parkschluss und Mietwagenrückgabe auf die bestätigte Ortszeit. Details erklären die USA-Zeitzonen. Für mobile Daten und ihre Abdeckungsgrenzen hilft der eSIM-Ratgeber für die USA.

Was solltest du vor der Reise reservieren?

Stimme zuerst Flug und Einwegmiete ab, danach die Ankunfts- und Abschlussnächte und besondere Wunschmotels. Sichere gewünschte Zeittickets wie die Gateway-Arch-Tram separat. Bei Parks prüfst du Öffnungszeiten, Reservierungen und gegebenenfalls Campinggenehmigungen direkt beim Betreiber; ein gebuchtes Hotel ersetzt diese Prüfung nicht.

Vor jedem Fahrtag bleiben drei kurze Kontrollen: Ist der gewählte Abschnitt offen und für das Fahrzeug zulässig? Passen Wetter und Tageslicht? Ist die nächste Unterkunft bei der geplanten Ankunft noch erreichbar? Wenn eine Antwort offenbleibt, kürzt du die Etappe oder wählst eine bestätigte Verbindung.

Weitere Fragen zur Reiseentscheidung

Die Route lässt sich an andere Flugverbindungen und Interessen anpassen. Zwei Entscheidungen verändern den Plan besonders deutlich: die Fahrtrichtung und die Frage, ob du selbst fahren möchtest.

Kannst du auch von Los Angeles nach Chicago fahren?

Ja. Die historischen Orte lassen sich auch von West nach Ost verbinden. Die Richtung bietet keine allgemeine Wetter- oder Preisgarantie. Vergleiche Flug- und Mietwagenendpreise und prüfe Einbahnstraßen, Tagesziele und örtliche Zufahrten neu; die westwärts beschriebenen Tageswege solltest du nicht ungeprüft umdrehen.

Geht die Reise ohne eigenen Mietwagen?

Chicago, St. Louis und Los Angeles lassen sich als einzelne Städtereiseziele besuchen. Für die kleinen Orte und historischen Straßenabschnitte verbindet öffentlicher Verkehr aber nicht automatisch die hier geplante Route. Wenn du nicht selbst fahren möchtest, ist ein konkret geprüftes organisiertes Angebot der sinnvollere Ausgangspunkt als der Versuch, diesen Selbstfahrerplan unverändert mit Bahn und Bus nachzubilden.